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William + Catherine Mit Tricks zum Glück


Gezielte Fehlinformationen über die bevorstehende Geburt sollen William und Kate im Baby-Hype ein bisschen Luft verschaffen

Nein, nicht mal die werdenden Eltern selbst wissen, ob sie ein Mädchen oder einen Jungen bekommen, heißt es aus dem Palast. Nur so viel sei klar: Die Herzogin von Cambridge plane eine natürliche Geburt, schließe eine Periduralanästhesie (PDA) nicht aus, und Prinz William werde alles dafür tun, rechtzeitig von seinem Stützpunkt in Wales nach London zu eilen.

Kaum ein Kind wurde je so fieberhaft erwartet wie "Baby Cambridge", wie die britische Presse den royalen Nachwuchs vorläufig nennt. Die königliche Familie will den Hype offenbar dämpfen, den werdenden Eltern Luft verschaffen. Bewährte Methode: Fehlinformationen streuen und widersprüchliche Angaben verbreiten. Beispielsweise zum Thema "Stichtag". Während Kate Freunden erzählte, ihr Kind komme voraussichtlich am 13. Juli, gehen Insider davon aus, dass es in Wahrheit schon zwei Wochen früher so weit sein könnte.

Kates Vorbild in Sachen Verschleierungstaktik ist ihre Schwiegermutter, die sie selbst nie kennenlernte. Prinzessin Diana war eine Meisterin im Versteckspiel! Als sie 1982 mit ihrem ersten Sohn William schwanger war, behauptete sie, das Kind werde am 1. Juli zur Welt kommen, ihrem eigenen Geburtstag. Tatsächlich wurde William zehn Tage früher entbunden. Insider hielten das alles für Berechnung. Entgegen der Tradition der royalen Hausgeburt hatte sich Diana heimlich ins St. Mary’s Hospital im Londoner Stadtteil Paddington begeben, nur wenige Minuten vom Kensington-Palast entfernt. So wurde William der erste britische Thronerbe, der in einem Krankenhaus das Licht der Welt erblickte, genauer gesagt im "Lindo Wing", der Privatstation der Klinik.

Vorbild Diana: Diana und Charles mit dem Baby am Tag nach der Geburt. William kam 1982 im "Lindo Wing", einer Privatstation, zur Welt. Wie Williams Mutter, die mit der Tradition brach, will auch Kate in einer Klinik entbinden.
Vorbild Diana: Diana und Charles mit dem Baby am Tag nach der Geburt. William kam 1982 im "Lindo Wing", einer Privatstation, zur Welt. Wie Williams Mutter, die mit der Tradition brach, will auch Kate in einer Klinik entbinden.
© Splashnews.com

Genau hier wird auch Kate entbinden - ließ der Hof zumindest vergangene Woche verlauten. An ihrer Seite würden die Gynäkologen der Queen sein, Marcus Setchell, 69, und sein Nachfolger Alan Farthing, 50. Beide betreuten Kate schon, als sie zu Beginn ihrer Schwangerschaft wegen akuter Morgenübelkeit für einige Tage stationär behandelt werden musste. "St. Mary’s ist eines der besten und kompetentesten Krankenhäuser Großbritanniens", so der Londoner Klinikarzt Dr. Al Teague zu "Gala". "Es hat den Vorteil, dass es zentral liegt und mit eigenen intensivmedizinischen Angeboten wie OPs und Notfallmedizin ausgestattet ist. Das ist wichtig, sollte bei der Geburt nicht alles planmäßig verlaufen."

Klingt logisch. Zu logisch vielleicht? Wie "Gala" erfuhr, haben sich William und Kate einen Plan B zurechtgelegt. Demzufolge rüstet sich das Royal Berkshire Hospital in Reading für die königliche Entbindung. Vorteil: Ganz in der Nähe wohnen die Middletons, Kates Eltern. Hier wurde sie selbst geboren, das Krankenhaus genießt einen exzellenten Ruf. Ach ja, Kates Schwester Pippa und ihre Mutter Carole sollen sich die nächsten zwei Wochen nichts vorgenommen haben …


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