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St. Mary's Hospital Babycountdown vor dem Krankenhaus


Vor dem Londoner Krankenhaus "St. Mary's", in dem die Herzogin von Cambridge das nächste Royal Baby zur Welt bringen soll, gilt ab heute Parkverbot

Das Warten auf das Royal Baby in England erreicht eine neue Stufe: Ab dem 14. April sollen die Parkplätze vor dem Krankenhaus "St. Mary's Hospital", in dessen Privatstation Herzogin Catherine diesen Monat ihr zweites Kind zur Welt bringen soll, freigehalten werden. Die Polizei wird im Laufe der Woche Absperrungen errichten und die Plätze für die Berichterstatter mit Klebeband auf dem Asphalt markieren. Alle Welt wartet gespannt auf neue Bilder von Fotografenrudeln, die ihre Leitern und Klappstühle aufstellen und sich auf ein mehrtägiges Sonnenbad einstellen. Diesmal allerdings werden die Temperaturen weniger freundlich sein als beim letzten Durchgang im Sommermonat Juli.

Drei Wochen Belagerung

Bevor Prinz George von Cambridge am 22. Juli 2013 zur Welt kam, hatten die Pressevertreter ab dem 1. Juli Stellung vor der Krankenhaustür bezogen. Passanten und Polizisten waren von der Dauerbelagerung zeitweise durchaus genervt. 22 Tage dauerte es damals, bis die Anwesenden wirklich etwas über die Geburt berichten konnten. Und das nicht einmal, weil sie an der belagerten Eingangstür etwas gesehen hätten - als sie mit Wehen ins Krankenhaus gebracht wurde, betrat Herzogin Catherine das Gebäude nämlich durch einen ganz anderen Eingang. Erst als Prinz William und Herzogin Catherine am 23. Juli abends das Krankenhaus mit ihrem Baby auf dem Arm verließen, kamen die vorher gebunkerten Leitern, Podeste und Absperrbänder so wirklich zum Einsatz.

Kameras erst ab 15. April

Um den Medienenthusiasmus diesmal in geordnete Bahnen zu lenken, hat der Palast die britische Presse aufgefordert, vor dem Krankenhaus nicht vor dem 15. April Position zu beziehen. Ziel ist sogar, den Reporterpulk erst dann zuzulassen, wenn die Herzogin tatsächlich mit Wehen ins Krankenhaus kommt. Die Standorte für die einzelnen Fotografen und Reporter werden diesmal von der Polizei vergeben, wer zu früh kommt, muss wieder gehen. Genauso wird bei Turbulenzen und Behinderung des Alltags im St.Mary's-Krankenhaus schneller eingegriffen. Im Vorfeld der Geburt von Prinz George hatte das Königshaus den Rummel offenbar zu gering eingeschätzt.

cfu Gala


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