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Queen Elizabeth (†) Das passiert jetzt in den Tagen nach ihrem Tod

Queen Elizabeth
Wenn die Königin stirbt, wird sofort ein klar festgelegtes Protokoll umgesetzt.
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Die Royal Family folgt strengen Regeln und Traditionen – und war ebenfalls schon auf den Tod von Queen Elizabeth vorbereitet, wie diese Notfallpläne beweisen.

Das passiert jetzt unmittelbar nach dem Tod von Queen ElizabethDie Zeitung "Politico" hat im September 2021 geheime Pläne enthüllt, die angeblich unter dem Namen "Operation London Bridge" unter Verschluss gehalten werden.

Queen Elizabeth: Das geschieht nach ihrem Tod

Das Vorgehen sieht unter anderem vor, dass die Premierministerin Liz Truss, 47, sofort über das Ableben der Monarchin informiert werden muss. Sie wiederum wird anschließend nach einem strengen Protokoll wichtige Kabinettsmitglieder per Telefon in Kenntnis setzen. Erst danach wird eine Mitteilung an die Öffentlichkeit herausgegeben und eine E-Mail an weitere Minister:innen und hohe Beamt:innen versendet. Der Todestag der Queen soll unter dem Namen "D-Day" laufen.

Anschließend werden sämtliche Flaggen in allen öffentlichen Gebäuden auf Halbmast gesetzt und die offizielle Webseite der königlichen Familie in Schwarz gefärbt sowie mit einer kurzen Todesbestätigung versehen. Die Internetseiten aller Ministerien werden mit einem schwarzen Banner verziert und sämtliche Tweets und Posts werden ausgesetzt, bis die Premierministerin sich live im TV geäußert hat – was schnellstmöglich erfolgen soll.

So sehen die ersten 10 Tage von Prinz Charles als König aus

Noch am Todestag wird der neue König, Prinz Charles, 73, zum Volk sprechen. Am Abend des Todes – oder am Folgetag, je nach Zeitpunkt des Eintretens des Todes – wird außerdem ein Gottesdienst abgehalten, bei dem die Premierministerin und ranghohe Minister:innen des Kabinetts in der St. Pauls Cathedral zusammenkommen.

Insgesamt umfasst der Geheimplan die kompletten ersten zehn Tage nach dem Tod von Queen Elizabeth und regelt teils minutiös den Ablauf der Beerdigung, die exakt an Tag zehn nach ihrem Tod stattfinden wird.

Tag 1: Am ersten Tag nach dem Tod seiner Mutter kommt der sogenannte Thronbesteigungsrat um 10 Uhr morgens zusammen, um Prinz Charles vor großem Publikum zum neuen Monarchen zu erklären. Anschließend wird er im St. James's Palace als neuer König bestätigt.

Tag 2: Der Sarg der Queen kehrt zum Buckingham Palast zurück.

Tag 3: Der neue König Charles wird am dritten Tag eine Reise innerhalb des Vereinten Königreichs antreten. Nachdem er Kondolenzen im Westminster-Palast erhält, geht es für ihn nach Edinburgh, wo er sich mit dem schottischen Parlament treffen wird.

Tag 4: Am vierten Tag steht für ihn ein Besuch in Nordirland auf der Agenda, wo er verschiedenen Gottesdiensten beiwohnen wird.

Tag 5: Der Sarg der Queen wird nun zur Westminster-Palast transportiert.

Tag 6: Die Beerdigung der Queen wird bereits seit Jahren geplant – an Tag 6 nach ihrem Tod kommt es dann zur Generalprobe.

Tag 7: Jetzt ist es für Charles an der Zeit, das walisische Parlament zu besuchen und weitere Gottesdienste zu absolvieren.

In den darauffolgenden Tagen wird es der Öffentlichkeit erlaubt sein, den Sarg der Queen in der Mitte des Westminster-Palastes zu besuchen. Dafür werden die Türen des Palastes für 23 Stunden pro Tag geöffnet sein.

Tag 10: Am zehnten Tag nach dem Tod der Queen findet schließlich ihre Beerdigung statt. Im Londoner Westminster Abbey werden sich der neue König Charles und der Rest der royalen Familie von ihr verabschieden.

Kirchenglocken sollen "schwermütiger" klingen

Bei der Beerdigung und beim Tod der Königin wird eine Stunde lang ein gedämpftes Läuten ertönen, wie im April 2022 enthüllt wurde. Lederwerke in ganz Großbritannien stellen aktuell neue Schalldämpfer für die Kirchenglocken her, um sie "schwermütiger" klingen zu lassen. Philip Pratt von der Lederwerkstatt "Big Wilf's Bell Muffles" in der Nähe von Bristol erklärt: "Es gehen viele Anfragen ein, und wir nehmen immer mehr Aufträge an. Schalldämpfer sind ein Spezialprodukt und werden nur von sehr wenigen Lederherstellern im Vereinigten Königreich hergestellt." 

Nicht der erste Leak

Bereits in der Vergangenheit wurden immer wieder Details dieses Notfallplans geleakt, bisher aber nie der komplette Ablauf. So wurde darüber berichtet, dass die Premierministerin nach dem Tod einen Anruf der royalen Familie erhalten wird, der nur die vier Worte beinhaltet: "London Bridge is down" – daher der Name "Operation London Bridge".

Verwendete Quellen: politico.eu, mirror.com, thesun.co.uk

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