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Sophie von Wessex Was der Titel der Herzogin von Edinburgh für sie bedeuten könnte

(V.l.) Prinzess Anne, Sir Tim Laurence, König Charles, Sophie von Wessex und Prinz Edward
(V.l.) Prinzess Anne, Sir Tim Laurence, König Charles, Sophie von Wessex und Prinz Edward
© Jane Barlow/WPA Pool / Getty Images
Sophie von Wessex kann ihre Trauer um Queen Elizabeth kaum verbergen. Sie ist in den vergangenen Jahren zu einer verlässlichen Stütze und engen Vertrauten der Monarchin geworden. Für sie beginnt mit deren Tod aber nicht nur eine Zeit der Trauer, sondern eventuell auch ein neues Kapitel.

Ihr Gesicht ist gezeichnet von Trauer, ihre Augen sind mit Tränen gefüllt, als Sophie von Wessex, 57, vor dem Meer von Blumen und Kondolenzkarten in die Hocke geht, die die Menschen nach dem Tod von Queen Elizabeth, 96, niedergelegt haben. Die Ehefrau von Prinz Edward, 58, stand ihrer Schwiegermutter besonders nahe. So ist es kaum verwunderlich, wie sehr sie der Verlust erschüttert. Gleichzeitig könnte sie nun aber auch eine noch wichtigere Rolle innerhalb der Royal Family übernehmen.

Ein neues Kapitel für Gräfin Sophie

Nach dem Tod der Queen am 8. September 2022 war Sophie von Wessex (neben Prinzessin Annes Ehemann, Sir Tim Laurence) das einzige nicht blutsverwandte Familienmitglied, das inmitten der kleinen Familienrunde stand, als sich die engsten Vertrauten in Schottland versammelten. 

Sophie von Wessex
Sophie von Wessex
© Owen Humphreys / POOL / AFP / Getty Images

So überwältigt Sophie derzeit auch von der Trauer um ihre geliebte Schwiegermutter sein mag, so könnte für sie mit dem Thronwechsel aber schon bald ein neues Kapitel anstehen. Es wird angenommen, dass sie und Edward – nach Philips Wunsch – zu Herzogin und Herzog von Edinburgh ernannt werden könnten. 

Es wäre eine rührende Hommage an Queen Elizabeth, die diesen Titel zuletzt innehatte. Mit der Übertragung an Gräfin Sophie würde dieser auch eine führende Rolle als eine der wenigen arbeitenden Royals zufallen. Eine große Ehre, immerhin soll König Charles Pläne haben, die Monarchie zu verkleinern. Das letzte Wort hat jedoch der neue König, der mit dem Tod seines Vaters den Titel des Herzogs von Edinburgh geerbt hat. Mit seiner Besteigung des Throns ist der Titel wieder frei und Charles kann entscheiden, ob er ihn nun seinem jüngsten Bruder verleihen möchte. Sollte es dazu kommen, würde Sophie die nächste Herzogin von Edinburgh werden. Dies könnte eine rührende und dauerhafte Verbindung zwischen der verstorbenen Königin und ihrer geliebten Schwiegertochter schaffen.

Sophie von Wessex wurde zur engen Vertrauten der Queen

Die 57-Jährige ist in den vergangenen Jahren und vor allem den kräftezehrenden letzten Monaten für die Königin eine verlässliche Stütze geworden, fast wie eine "zweite Tochter", schreibt Royal-Expertin Rebecca English für "Daily Mail". Nachdem sie ihre eigene Mutter, Mary Rhys-Jones, 2005 im Alter von 71 Jahren an Krebs verlor, begann sie, Queen Elizabeth liebevoll "Mama" zu nennen. 

Sophie von Wessex und Queen Elizabeth
Sophie von Wessex und Queen Elizabeth
© Chris Jackson / Getty Images

Doch auch Sophie stand der Monarchin in schweren Stunden zur Seite: 2002 verlor Queen Elizabeth innerhalb weniger Wochen ihre Schwester, Prinzessin Margaret, †71, sowie ihre Mutter, Queen Elizabeth, die Königinmutter, †101. Der Tod ihres geliebten Ehemannes, Prinz Philip, †99, im vergangenen Jahr brachte die beiden Frauen erneut näher zusammen. Sophie durfte sogar hin und wieder den Platz des Herzogs von Edinburgh neben der Queen im Auto einnehmen. 

Queen Elizabeth und ihre Schwiegertochter teilten gemeinsame Interessen

Sie verbrachten viel Zeit zusammen, immerhin wohnen Sophie und Edward mit den gemeinsamen Kindern, Lady Louise, 18, und James, Viscount Severn, 14, nur einen Steinwurf von Schloss Windsor entfernt in Bagshot Park. In den endlosen Weiten des Schlossgeländes gemeinsam mit ihren Hunden spazieren zu gehen, soll ihre Lieblingsbeschäftigung gewesen sein. Zudem teilten Sophie und die Queen ihr Interesse für Militärgeschichte und konnten Stunden damit zubringen, alte Dokumente in den königlichen Archiven in Windsor zu studieren. 

Die Ehefrau des jüngsten Queen-Sohns ist mit ihrer zurückhaltenden und unauffälligen Art zu einer der wichtigsten Geheimwaffen der britischen Königsfamilie geworden. Sie wurde nicht in die Aristokratie hineingeboren, hat immer für ihren Lebensunterhalt gearbeitet und begeistert mit Bodenständigkeit. "Für eine Gräfin ist sie ziemlich bodenständig. Und das ist etwas, was die königliche Familie braucht", erklärt ein königlicher Insider. 

Verwendete Quelle: dailymail.co.uk

spg Gala

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