Sophie von Wessex: Eine Gräfin tritt mächtig in die Pedale

Prinz Philip ist bekannt für seine flotten Sprüche: So nannte er seine Schwiegertochter Gräfin Sophie "verrückt", als sie auf eine über 700 Kilometer lange Radtour aufbrach. Obwohl es für einen guten Zweck ist

Gräfin Sophie von Wessex

Prinz Philip verabschiedete seine Schwiegertochter Gräfin Sophie und ihre Truppe von Radfahrern höchstpersönlich vor dem Palast Holyroodhouse in Edinburgh, als diese ihre 717-Kilomter-Tour am Montag (19. September) antraten. Das Ziel ist London und der Buckingham Palace, Arbeitssitz von Queen Elizabeth.

Gräfin Sophie kurz vor Beginn der Tour mit Schwiegervater Prinz Philip und Ehemann Prinz Edward vor Holyroodhouse in Edinburgh.

Wie "Telegraph.co.uk" berichtet, hatte der für seine markigen Sprüche bekannte Queen-Gatte die Frau seines jüngsten Sohnes zuvor für verrückt erklärt. "Es freut ihn, dass ich seine Charity unterstütze und klar mache, warum ich es tue, aber ja, er denkt wohl, ich bin schon ein wenig verrückt," so Gräfin Sophie.

Komfortzone verlassen

Es ist eine sogenannte "Diamond Challenge" im Rahmen des "The Duke of Edinburgh's Award", der sich die 51-Jährige stellt. Wie es auf der offiziellen Webseite heißt, kann sich so einer Herausforderung jeder stellen, der seine eigene Komfortzone verlassen möchte und mit dem Erreichen seines persönlichen Ziels Spenden sammeln will, um anderen zu helfen.

Bisher hat Queen Elizabeth Schwiegertochter mit ihrer Tour mehr als 122 000 Euro an Spenden erradelt, die an die Charity "Just Giving" gehen werden, die junge Leute unterstützt.

19. Februar 2019  Happy Birthday, Prinz Andrew! Das dritte Kind von Queen Elizabeth und Prinz Philip wird heute 59 Jahre alt. Wie und wo er seinen Ehrentag feiert, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass er auf ein bewegtes Lebensjahr zurück schauen kann. Das wohl aufregendste Ereignis: er fungierte als Brautvater. Im Oktober führte er seine jüngste Tochter, Prinzessin Eugenie, in Windsor zum Altar. 

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Sechs Monate Vorbereitung und über 4800 Trainingskilometer hat sie dafür auf ihrem Rennrad absolviert - neben den royalen Pflichten natürlich. Dabei wurde sie von der Trainerin Rachel McKenzie der "Royal Military Academy Sandhurst" unterstützt. Außerdem hat sie sechs Teammitglieder.

Familie ist stolz

Die zweifache Mutter hatte vorher keine Erfahrung als Rennradfahrer, obwohl sie ab und zu mit ihrer Familie Fahrrad gefahren ist, erzählte sie letzte Woche der Tageszeitung "Daily Mail". Ihre Familie - und wohl vor allem der royale Schwiegervater- meinte am Anfang, sie sei verrückt geworden und nahmen ihre Pläne nicht mal ganz ernst. Sophie aber war sich sicher, sie wollte ihr Ziel erreichen. Auch wenn es genügend Augenblicke gab, in denen sie sich fragte, ob sie fit genug sein würde. Jetzt aber sagt sie, sie habe das Gefühl, ihre Familie sei inzwischen stolz auf sie.

Über die Grenze

Via Twitter lässt sich die Route des royalen Teams verfolgen und man konnte erfahren, dass eine Kuchen- und Teepause noch auf schottischem Boden eingelegt worden ist. Trotzdem läuft es gut und am ersten Tag wurden - trotz Kuchen im Bauch - die im Vorfeld gefürchteten schottischen Berge erfolgreich bezwungen. Die Grenze von England wurde erreicht und Gräfin Sophie und ihr Team posierten gut gelaunt am Grenzstein.

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