Sarah Ferguson: Sie plant eine TV-Doku über den Ur-Ur-Großvater der Queen

Sarah Ferguson hat angeblich ein neues Projekt: Sie will das Leben von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, dem Ur-Ur-Großvater von Queen Elizabeth, verfilmen. Warum das bei der Queen gemischte Gefühle hervorrufen könnte.

Die Queen und Sarah Ferguson

Sarah Ferguson, 59, die Ex-Ehefrau von Queen-Sohn Prinz Andrew, 59, soll laut Informationen von "Daily Mail" eine TV-Produktionsfirma gegründet haben. Das erste Projekt soll die Verfilmung der Lebensgeschichte von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861) sein, der als Ehemann der großen Queen Victoria (1819-1901) die britische Monarchie maßgeblich mitformte. 

Sarah Ferguson wagt sich an das Thema Royals heran

Die Serie soll "The Greater Good" heißen und "die Bedeutung der Familie Sachsen-Coburg-Gotha und ihre Auswirkungen auf die Vereinigung Europas über einen Zeitraum von 100 Jahren beleuchten", schreibt "Daily Mail". Fergie hat sich schon einmal an royalen Filmstoff herangewagt: 2009 war sie neben Hollywood-Legende Martin Scorsese, 76, Co-Produzentin des Historien- und Liebesfilmes "The Young Victoria" mit Emily Blunt und Rupert Friend in den Hauptrollen. 

Neben dem Oscar für die besten Kostüme war der Film noch für zwei weitere Oscars – Beste Ausstattung und Bestes Make Up – nominiert. Bei den British Academy Film Awards 2010 gewann der Film jeweils in den Kategorien "Beste Kostüme" und "Beste Maske". Außerdem war er für den Golden Globe  in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" nominiert.

Ob Sarah Ferguson auch als Hauptverantwortliche für einen solchen Erfolg sorgen kann? Abwarten. 

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Prinz Edward sorgt für Skandal

Royals und Showbiz - das hatte es schon einmal gegeben und das war schon einmal schiefgegangen. Prinz Edward, 55, der jüngste Sohn der Queen, hatte 1987 einen ersten Ausflug ins Fernsehen unternommen. In der Game-Show The Grand Knockout Tournament traten vier Mannschaften, jeweils angeführt von Edward selbst, Prinzessin Anne sowie dem damaligen Ehepaar Prinz Andrew und Herzogin Sarah, für einen guten Zweck gegeneinander an. Die Presse zerriss die Show, auch die Queen soll "not amused" gewesen sein. Doch es sollte nicht der größte Fehltritt sein.

1993 gründete Edward die TV-Produktionsfirma Ardent Productions, die an der Produktion einer Reihe von Dokumentarfilmen und Dramen beteiligt war. Medien warfen dem Queen-Sohn vor, seine königlichen Beziehungen für finanzielle Vorteile zu nutzen, außerdem wurde er von Branchen-Kennern wegen seiner mangelnden Professionalität belächelt.

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Das endgültige Aus bescherte Edward folgender Vorfall: Ein zwei-köpfiges Filmteam von Ardent soll im September 2001 versucht haben, die Privatsphäre von Prinz William an der University of St Andrews zu stören. Und das, obwohl vom Palast Richtlinien bezüglich der Privatsphäre gegenüber William ausgehandelt worden waren. Prinz Charles soll über das TV-Team extrem wütend gewesen sein. Ende 2001 kündigte Edward an, als Produktionsdirektor und Geschäftsführer von Ardent zurücktreten zu werden. 

Hoffentlich hat Sarah Ferguson mit ihrem TV-Projekt mehr Glück.

Verwendete Quellen: Daily Mail, The Express

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