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Sarah Ferguson Schlimme Krankenhauszeit ihrer Tochter Eugenie bewegt sie bis heute

Prinzessin Eugenie und Sarah Ferguson
Prinzessin Eugenie und Sarah Ferguson
© David M. Benett / Getty Images
Wenn Sarah Ferguson daran denkt, wie ihre Tochter Prinzessin Eugenie mit ihrer Skoliose-Erkrankung umgeht, ist sie vor allem eins: stolz. Trotzdem erinnert sie sich auch an die schwierige Zeit, als Eugenie mit nur 12 Jahren operiert werden musste.

Es waren schlimme Tage für Sarah Ferguson, 62: Vor 20 Jahren musste sich ihre Tochter Prinzessin Eugenie, 32, einer schwierigen Operation unterziehen. Die Tochter von Prinz Andrew, 62, leidet seit ihrer Kindheit unter Skoliose, eine Verkrümmung der Wirbelsäule. Während die Prinzessin schon in der Vergangenheit offen mit ihrer Krankheit und diesem ernsten Eingriff umgegangen ist, äußert sich nun auch ihre Mutter Fergie dazu, wie sie die Operation damals miterlebt hat.

Sarah Ferguson fühlte sich einsam und hilflos

"Ich werde das niemals vergessen", sagt die 62-Jährige in einem Interview mit "Metro". Das Magazin "Hello" zitiert weiter: "Ich erinnere mich, neben ihrem Bett zu sitzen und mir die Intensivstation genauer anzusehen." Dabei haben sich ihr vor allem die vielen Schmerzen und die Tropfinfusionen ins Gedächtnis gebrannt, wie sie weiter berichtet.

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Eine sehr emotionale Erfahrung, denn: "Ich weiß noch sehr genau, dass ich mitten in der Nacht alleine in der Dunkelheit saß und mich so einsam fühlte", gibt Ferguson zu. Vor allem die Hilflosigkeit hat sie zu der Zeit beschäftigt. "Es gibt nichts, was du tun kannst, wenn dein Kind Schmerzen erleidet, außer da zu sein."

Deshalb ist Fergie stolz auf ihre Tochter Eugenie

Zweieinhalb Wochen sei sie im Krankenhaus an Eugenies Seite gewesen. Damals war die Prinzessin erst zwölf Jahre alt. Die Operation dauerte acht Stunden. Dabei wurden Eugenie zwei jeweils 20 Zentimeter lange Stäbe und acht Schrauben auf beiden Seiten der Wirbelsäule eingesetzt. Ein schwieriger Eingriff, der für gewöhnlich nur bei schweren Formen der Skoliose nötig ist. Nach der Operation musste Eugenie drei Tage auf der Intensivstation behandelt werden und saß eine Woche im Rollstuhl.

Diese Zeit hat bei Sarah Ferguson Spuren hinterlassen. Und auch Eugenie selbst muss bis heute mit den Folgen leben: Am Rücken hat die heute 32-Jährige eine große Narbe. Statt diese aber zu verstecken, geht sie als Vorbild voran und teilt diese offen mit der Welt. Bei ihrer Hochzeit im Jahr 2018 trug sie ein wunderschönes, rückenfreies Hochzeitskleid. Damit sorgte sie für einen Moment, an den sich vor allem ihre Mutter gerne zurückerinnert. "Ich war so stolz auf Eugenie in ihrem Hochzeitskleid, als sie ihre Narbe mit so viel Courage und Mut offen zeigte", sagt sie im Interview.

Prinzessin Eugenie
Am Tag ihrer Hochzeit, 12. Oktober 2018, beeindruckt Prinzessin Eugenie mit ihrem rückenfreien Hochzeitskleid.
© Pool/Samir Hussein / Getty Images

Besonders bedeutend sei diese Geste zudem, da Sarah mit der "British Heart Foundation" zusammenarbeitet. Dort treffe sie oft "kleine Kinder, die sich Sorgen um ihre Operation machen oder die auch Narben von ihrer OP haben", so Ferguson. "Dann erzähle ich ihnen immer von meiner Tochter und ihre Narbe. Ich glaube, dass den Kindern das hilft, weniger Angst zu haben." Mit ihrer Courage versuchen Eugenie und ihre Mutter, das Beste aus dieser Krankheit und der schlimmen Zeit im Krankenhaus zu machen.

Verwendete Quellen: hellomagazine.com, netdoktor.de

swa Gala


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