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Royals Schade, dass Prinzessin Beatrice geheiratet hat

Prinzessin Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi 
Prinzessin Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi 
© Dana Press
Prinzessin Beatrice und Edoardo haben sich heute vor einer Woche in einer heimlichen Trauung in Windsor das Jawort gegeben. Eigentlich eine schöne Sache. Aber es gibt einen Haken: Sie wird für lange Zeit die letzte Royal Wedding gewesen sein.

Was für viele bürgerlichen Familien gilt, gilt auch für die berühmteste Royal Family der Welt - die Windsors aus England. Hochzeiten sind der schönste Anlass, um zusammenzukommen. Wenn der künftige König dann auch noch eine Bürgerliche, wie Kate Middleton heiratet, und sein jüngerer Bruder eine ehemalige Schauspielerin aus den USA, ist die ganze Welt aus dem Häuschen.

Royale Hochzeiten faszinieren die Welt

Welches Kleid trägt die Braut und welches Diadem funkelt auf ihrem Schopf? Welche Gäste kommen zur Trauung in die Westminster Abbey oder St George’s Kapelle? Welches Blumenkind tanzt aus der Reihe? Wie lange dauert der Hochzeitskuss? Und was passiert bei der geheimen Party im Anschluss an das Tamtam, wenn die Presse schon längst zu Hause ist? Das ist der Stoff, aus dem die Träume der Royal-Fans gemacht sind. Und selbst die, die kein Faible für die britische Königsfamilie haben, gucken hin.

Die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton 2011 verfolgten laut Experten weltweit rund zwei Milliarden Menschen vorm Fernseher oder per Livestream. Royal Weddings sind die Sternstunden der britischen Monarchie. Doch warum ist das so? Was fasziniert uns daran, wenn ein Mann und eine Frau, die wir noch nie getroffen haben, denn Bund fürs Leben eingehen?

Prinz William, Herzogin Catherine & Co. lassen Royal-Fans träumen

Hochzeiten bei den Royals faszinieren, weil es ist, als würden Märchen wahr werden. Das Protokoll, die Etikette, der Pomp, der Prunk, die Queen. Royale Hochzeiten sind Ereignisse, die immer ein bisschen wirken, als würden sie dem modernen Zeitalter - und der Realität - ein Schnippchen schlagen. Sie sind anders, und das macht sie so interessant. Fünf Mal trat in den vergangenen neun Jahren ein hochrangiges Mitglied der Familie Windsor vor den Traualtar. Mal mehr, mal weniger medienwirksam inszeniert. Aber den Märchen-Faktor, den hatten sie alle.

Prinzessin Beatrice hat geheiratet - schade, irgendwie

Nun ist mit Prinzessin Beatrice die vorerst letzte Queen-Enkelin im heiratsfähigen Alter vor den Traualtar getreten. Zur Enttäuschung der Fans ohne Presse, Prinz Andrew und Corona "sei Dank". Vier Hochzeitsbilder, die im Anschluss vom Palast veröffentlicht wurden, sind alles, was man von Beatrice und Edoardos Jawort zu sehen bekam. Der Umstand, dass die Braut ein altes Kleid ihrer Großmutter trug und ein Diadem, dass die Queen für ihre Hochzeit mit Prinz Philip gewählt hatte, ließ Royal-Fans dann doch ein entzücktes "Ah" und "Oh" entfahren. Und irgendwie war man schlussendlich froh, dass Corona und die damit verbundenen Restriktionen Beatrice die Schmach erspart hatten, mit ihrem skandalträchtigen Vater in der Öffentlichkeit zu erscheinen.

Schade: Bis zur nächsten Royal Wedding wird es Jahre dauern

Acht Enkel hat die Queen, sechs davon sind verheiratet. Die zwei verbleibenden - Lady Louise Windsor und James, Viscount von Severn, die Kinder von Prinz Edward - sind vermutlich die nächsten aus dem engeren Familienkreis der Königin, die vor den Traualtar treten werden. Mit 16 Jahren respektive 12 Jahren haben Louise und James aber noch viel Zeit bis zum "Ja, ich will". 29,8 Jahre alt waren ihre Cousins und Cousinen im Schnitt, als sie den Bund fürs Leben schlossen. Louise und James tragen keinen Prinzen- und Prinzessinnentitel. Ihre Eltern Edward und Sophie wollen es so. Große Hochzeit? Vermutlich nein. Für Royal-Fans heißt das also: warten. Lange, lange warten. Eine Jahrhunderthochzeit, wie die von Charles und Diana und William und Kate, wird es erst dann wieder geben, wenn Prinz George eine Frau zur Königin machen wird. Und der kleine Cambridge ist gerade erst sieben Jahre alt geworden ...
jre Gala

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