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Royals Prinz Harry: Palast findet deutliche Worte zu seinen Aussagen

Prinz Harry ist sicherlich nicht erfreut über die klaren Worte, die der Palast über ihn verliert.
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Prinz Harry und Herzogin Meghan appellierten in einer Video-Botschaft an die US-Bürger, wählen zu gehen. Jetzt hat der Palast auf die Videobotschaft reagiert - und in Großbritannien scheint man nicht glücklich über Harrys Aussagen zu sein.

Die Royals im GALA-News-Ticker

25. September

Palast distanziert sich von Prinz Harry

Prinz Harry, 36, macht mehr und mehr sein Ding - und es scheint, als stimme er seine Handlungen nicht einmal mehr mit dem britischen Palast ab. Neuester Fauxpas des royalen Rotschopfs: In einer Videobotschaft wendete er sich an der Seite seiner Frau Herzogin Meghan, 39, an die US-Bürger. Die beiden riefen dazu auf, am 3. November zur Wahl zu gehen. Während Prinz Harry betonte, dass er nicht wählen gehen dürfe - und das auch noch nie in seinem Leben getan hätte - appellierte Meghan ganz deutlich: "Diese Wahl ist besonders wichtig." Die Ex-Schauspielerin verdeutlichte mit ihren Worten einmal mehr, was sie vom aktuellen US-amerikanischen Präsidenten hält.

Der Palast reagiert indes deutlich auf die Ansprache Harry und Meghans. Ein Sprecher des Buckingham-Palastes ließ in einem Statement verlautbaren, man werde die Worte des Herzogs nicht kommentieren. Dennoch ist die Haltung klar - man distanziert sich von Harry und seinen Handlungen: "Der Herzog ist kein arbeitendes Mitglied der Königsfamilie und alle Kommentare, die er abgibt, erfolgen aus persönlichem Antrieb."  

Man bemüht sich also um Wahrung des Scheins, die Message ist aber klar: Man hat keine Handhabe mehr über Harry und seine Entscheidungen. Es ist das erste Mal, dass sich der Palast seit dem Umzug von Harry und Meghan nach L.A. äußert - und die Worte, die man dafür wählt, sind bedeutend. 

24. September

Prinz Harry: Wird er amerikanischer Staatsbürger?

Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, haben sich anlässlich der Ernennung der 100 einflussreichsten Menschen der Welt des "TIME Magazine" mit einer Video-Rede aus ihrem Garten im amerikanischen Fernsehen zu Wort gemeldet. Sie wollten die US-Bürger animieren, ihre Stimme abzugeben und ihr Recht zu Wählen zu nutzen. Doch wie steht es um das Wahlrecht von Harry und Meghan selbst? Die ehemalige "Suits"-Schauspielerin ist gebürtige Amerikanerin und damit berechtigt, ihre Stimme abzugeben, doch Prinz Harry sagte: "Bei dieser Wahl werde ich nicht in der Lage sein, hier in Amerika zu wählen." Bei dieser Wahl? Die Wortwahl des Briten macht uns mehr als stutzig. Strebt Prinz Harry an, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen und wird er damit Großbritannien und seiner Vergangenheit endgültig den Rücken kehren? Wählen zu dürfen wäre für den Bruder von Prinz William, 38, eine Premiere: "Wie Sie vielleicht wissen, konnte ich mein gesamtes Leben in Großbritannien auch nicht wählen." Dieser Umstand kommt daher, dass sich die Royals laut Protokoll nicht politisch zeigen dürfen. Da Meghan und Harry allerdings als arbeitende Royals zurückgetreten sind, könnte sich das in Zukunft für ihn allerdings ändern. 

23. September

Prinz Harry: Royaler Rebell war einmal ...

Prinz Harry, 36, als schwarzes Schaf der Familie zu bezeichnen, hätte jahrelang sicherlich gepasst. Seit vier Jahren hat der ehemalige royale Rebell aber eine Wandlung vollzogen - nicht zuletzt dürfte auch seine heutige Frau Meghan Markle, 39, ihren Teil dazu beigetragen haben. Wie sehr sich Harry verändert hat, stellt Royal-Expertin Katie Nicholl in einem Artikel für "Vanity Fair" heraus.

Harrys Leben hat sich in den vergangenen vier Jahren unglaublich verändert. Er war mal ein royaler Rebell und ist jetzt ein Yoga-liebender Feminist. Das Vatersein hat ihn noch mehr verändert – sein Sohn ist die wichtigste Person in seinem Leben

, schreibt die Autorin.

Aber wie geht es ihm in seinem derzeitigen Leben? Darüber herrscht Uneinigkeit. Während einige Stimmen immer wieder unken, Prinz Harry würde sich in seiner neuen Heimat, den USA, nicht wohlfühlen, schreiben andere Beobachter, der 36-Jährige sei mittlerweile angekommen und liebe sein neues Leben - fernab der Royal Family. Die Verpflichtungen, die mit seinem royalen Status daherkommen, habe er zunehmend als Belastung empfunden und sei dementsprechend froh, sich nun davon losgesagt zu haben. 

22. September

Herzogin Meghan + Prinz Harry: Sie bestreiten Zusammenarbeit mit Skandalbuch-Autoren

Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, sollen nicht mit den Autoren des Enthüllungsbuches "Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family" zusammengearbeitet haben. Bei einer Anhörung vor Gericht im Rechtsstreit mit der "Mail on Sunday" haben die Anwälte der Sussexes jegliche Kooperation ihrer Mandanten mit Omid Scobie und Carolyn Durand bestritten, wie "The Guardian" berichtet.

Meghan verklagt Associated Newspapers (ANL), Herausgeber von "Mail on Sunday" und "Mail Online". Anlass für den Prozess ist die Veröffentlichung eines handschriftlichen Briefes der 39-Jährigen an ihren Vater Thomas Markle, 76, aus dem Jahr 2018, der von der „Mail on Sunday“ publiziert worden war. Ein klarer Missbrauch privater Informationen und eine Verletzung ihrer Persönlichkeits- und Datenschutzrechte, findet die Schwiegertochter von Prinz Charles, 71.

Bei der Anhörung am gestrigen Montag (21. September) bat ANL um Erlaubnis, die eigene schriftliche Verteidigung mit der Ergänzung dahingehend zu ändern, dass Meghan „mit den Autoren des kürzlich veröffentlichten Buches 'Finding Freedom' zusammengearbeitet hat, um ihre Version bestimmter Ereignisse herauszubringen“.

In einer schriftlichen Stellungnahme erklärt Meghans Anwalt Justin Rushbrooke: "Die Antragstellerin und ihr Ehemann haben weder mit den Autoren an dem Buch zusammengearbeitet, noch wurden sie dafür interviewt, noch haben sie den Autoren Fotos für das Buch zur Verfügung gestellt." Er versichert, weder Harry noch seine Frau hätten mit den Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand gesprochen. Der gegnerische Anwalt Antony White hingegen hält ebenfalls in einem schriftlichen Statement fest, dass 'Finding Freedom' laut Ansicht der Beklagten "jeden Anschein erweckte, mit der umfassenden Zusammenarbeit des Paares geschrieben worden zu sein". Nun will ANL in ihrer Verteidigung darlegen, die Herzogin von Sussex habe "veranlasst oder erlaubt, Informationen direkt oder indirekt an die Autoren von ['Finding Freedom'] weiterzugeben und mit ihnen zusammenzuarbeiten, unter anderem indem sie ihnen Informationen über den Brief gaben oder erlaubten".

Auch Autor Omid Scobie hat sich inzwischen in einer schriftlichen Zeugenaussage geäußert: "Jedwede Andeutung, dass der Herzog und die Herzogin an dem Buch mitgearbeitet haben, ist falsch. Sie haben das Buch nicht autorisiert und wurden nie dafür interviewt.“ Scobie erklärt, er habe "in der Vergangenheit gelegentlich" mit Harry und Meghan gesprochen, aber "nie über das Buch".

21. September

Prinzessin Charlotte und Prinz George: Diese Schulregel dürfen nur sie brechen

Eigentlich werden Prinzessin Charlotte, fünf, und Prinz George, sieben, in der "Thomas's Battersea"- Schule keine Extrawürste kredenzt.Das soll sich allerdings mit Beginn des neuen Schuljahres zu Zeiten der Corona-Pandemie geändert haben. Die beiden ältesten Kinder von Herzogin Catherine, 38, und Prinz William, 38, haben die Erlaubnis erhalten, gegen eine wichtige Schulregel zu verstoßen.

Das ist ein Novum. Seit Beginn ihrer Schulzeit werden Charlotte und George wie alle anderen Kinder behandelt, auch wenn die kleinen Royals auf dem dritten und vierten Platz der Thronfolge stehen. Doch gerade dieses Privileg verhilft den Enkeln von Queen Elizabeth, 94, zu einer unvermeidbaren Sonderbehandlung.

Ihre Schule hat eine Reihe von Sicherheitsbestimmungen eingeführt, um Lehrpersonal und Schüler vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Eine dieser Vorgabe gilt allerdings nicht für die Cambridge-Kinder, wie die Royal-Expertin Katie Nicholl gegenüber dem "Mirror" behauptet: "Laut einem Elternteil hat die Schule zahlreiche Covid-Präventionsmaßnahmen installiert, und Eltern müssen jetzt Kinder vor dem Schultor absetzen," berichtet die Journalistin. Dies gelte aber nicht für Catherine und William: "Die Cambridges können ihre Kinder jedoch weiterhin innerhalb des Schulareals absetzen."

Dies sei vermutlich auf die Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen, die für Mitglieder der königlichen Familie unumgänglich sind.

Verwendete Quelle: Mirror, The Guardian

ama / abl / lsc Gala

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