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Royals Prinz Andrew gibt auf – vorerst

Prinz Andrew soll im Einklang mit seiner jetzigen Situation sein, verrät eine Quelle.
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Im November 2019 sah sich Prinz Andrew gezwungen, seine royalen Pflichten niederzulegen. Die Hoffnung auf ein zeitnahes Comeback soll er nun begraben haben.

Seine angebliche Verwicklung in den Fall Jeffrey Epstein hat Prinz Andrew, 60, für die Monarchie untragbar gemacht. Dennoch hatte es 2020 immer wieder Meldungen gegeben, nach denen der Royal ein Comeback in der Öffentlichkeit anstrebe. Jetzt wird klar: Er hat aufgegeben. Der Sohn von Queen Elizabeth, 94, sei "sensibel" für die Reaktionen aus dem Volk und werde nicht darauf drängen, seine Arbeit für das Königshaus wiederaufzunehmen, schreibt "The Mirror".

Prinz Andrew wird die Royals weiterhin nicht unterstützen 

Ein Informant aus dem Umfeld des Prinzen sagte der Zeitung: "Die zukünftige Rolle des Herzogs wird wahrscheinlich erst dann ernsthaft überdacht, wenn der Rechtsprozess abgeschlossen und die Seite des Herzogs sauber erklärt wurde. Bis dahin ist der Herzog sensibel für die öffentliche Stimmung und für die Tatsache, dass die Institution an erster Stelle stehen muss."

Wann Prinz Andrews "Seite" geklärt sein wird, ist ungewiss. Der Kontakt mit US-Ermittlern, die den Royal zum Thema Jeffrey Epstein, †66, befragen wollen, zieht sich seit 2019 ohne nennenswerte Erkenntnisse hin. Im Gegenteil: Prinz Andrew wird sogar vorgeworfen, den Gesprächen aus dem Weg zu gehen.

Im Sommer 2021 kommt Schwung in den Fall Jeffrey Epstein

Ghislaine Maxwell, 58, die frühere Vertraute von Jeffrey Epstein und eine Freundin von Prinz Andrew, muss sich ab 12. Juli vor Gericht in New York verantworten. Tausende Kilometer weit entfernt dürfte der Palast die Verhandlung mit Spannung – und Sorge – beobachten. Kommen weitere dunkle Geheimnisse über Prinz Andrew ans Licht? Nicholas Witchell, Königshausexperte bei der BBC meint über Maxwell: "Es hängt davon ab, was sie dem FBI über Andrew sagt. Wenn sie das überhaupt tut. Auf jeden Fall wird es für ihn nicht leichter, denn es richtet die Aufmerksamkeit wieder auf diese ganze Geschichte."

Gegen Ghislaine Maxwell wurden insgesamt sechs Anklagepunkte erhoben, darunter der Transport Minderjähriger für eine "kriminelle sexuelle Handlung" sowie Meineid in zwei Fällen. Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu 35 Jahre Haft. Sie sitzt derzeit in New York in Untersuchungshaft.

Verwendete Quellen:The Mirror, BBC

jre Gala


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