Prinz Andrew: US-Börden wollen, dass er im Fall Jeffrey Epstein aussagt

Prinz Andrew ist im Rahmen der strafrechtlichen Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Mitverschwörer des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein offiziell um eine Zeugenaussage gebeten worden. Das berichten US-amerikanische und britische Medien.

Jeffrey Epstein, Prinz Andrew

Wusste Prinz Andrew, 60, über die pädophilen Machenschaften von Jeffrey Epstein, †66, Bescheid? Hat er sogar selbst mit der von dem US-Geschäftsmann an ihn vermittelten, erst 17-jährigen Virginia Roberts geschlafen, und zwar gegen ihren Willen? Der Royal dementiert beides vehement. Damit wollen sich New Yorker Staatsanwälte nicht zufriedengeben. Wie die "Daily Mail" berichtet, hat das US-Justizministerium einen offiziellen Antrag auf "gegenseitige Rechtshilfe" an das britische Innenministerium gestellt. Heißt: Andrew könnte gezwungen werden, auszusagen. Offiziell bestätigt hat das noch keine der Parteien. 

Prinz Andrew soll im Fall Jeffrey Epstein aussagen

Im März hatte US-Staatsanwalt Geoffrey Berman behauptet, der Royal habe im Gegensatz zu seinem öffentlich geäußertem Angebot, "uns bei unserer Untersuchung in Sachen Epsteins Mitverschwörer zu unterstützen (...) die Tür bezüglich freiwilliger Zusammenarbeit nun komplett geschlossen". Man wäge deshalb die Möglichkeiten ab, Andrew anderweitig zum Gespräch zu bitten.

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Das haben die Verantwortlichen nun angeblich getan. Das Einreichen der Rechtshilfe bezeichnet die "Daily Mail" als einen "kühnen Schritt, um Andrew zur Beantwortung von Fragen zu zwingen." Ob eine Aussage Andrews der Reputation des Royals und des Königshauses weiter schadet? Möglich wäre es, denkt man an Andrews katastrophales TV-Interview über Epstein im November 2019 zurück.

Prinz Andrew schlägt zurück

"Daily Mail" geht davon aus, dass der Prinz rechtliche Schritte gegen die Behauptung ergreifen wird, er habe bisher nicht mit den US-Behörden kooperiert. Es wird zudem davon ausgegangen, dass sein Team einen vollständigen Bericht über seinen Kontakt mit dem US-Justizministerium veröffentlichen wird. Dies ist laut der Zeitung ein "dramatischer Schritt", denn eigentlich unterliegen derartige Rechtsgespräche "strengen Vertraulichkeitsregeln". Aus dem Kreis der Anwälte von Andrew heißt es, man habe diese Regeln einhalten wollen und sich deshalb nicht zu Details geäußert. Nun sei man jedoch "am Ende seiner Kräfte" und müde von den Anspielungen der Amerikaner. 

Verwendete Quelle: mailonline.co.uk, nbcnews.com


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