VG-Wort Pixel

Royals Mike Tindall beantragt finanzielle Hilfe vom Staat

Mike Tindall
Mike Tindall
© Getty Images
Der Ehemann von Queen-Enkelin Zara Tindall hat für seine Firma finanzielle Mittel vom Staat angefordert. Auf Twitter stößt das auf Kritik.

Mike Tindall, 42, ist ehemaliger Rugby-Nationalspieler und Inhaber einer Firma, mittels derer er seine Termine als Sprecher und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens managt. Seit einigen Monaten gibt es ein Problem. "Der Ausbruch von Covid-19 und die darauf folgenden Einschränkungen haben dazu geführt, dass eine Reihe von Veranstaltungen im Jahr 2020 abgesagt wurden", zitiert die Zeitung "The Sun" aus Papieren des Unternehmens. Man habe deshalb "alle verfügbaren staatlichen Beihilfen genutzt", um die Mitarbeiter in der Krise zu unterstützen. 

Das Vorgehen sorgt für Unverständnis, denn 2020 wurde der Ehemann von Zara Tindall vom "Ruck Magazine" zum viertreichsten Rugbyspieler der Welt erklärt. Sein Vermögen soll 15,7 Millionen Pfund betragen, umgerechnet 17,86 Millionen Euro. Und das ist nicht alles: Laut "The Sun" hat Tindalls Firma "Kimble Trading Ltd" nur einen Mitarbeiter in ihren Unterlagen angegeben. Das soll, so wird gemunkelt, Tindall selbst sein.

"Was er getan hat, ist nicht illegal und ähnelt dem, was viele Kleinunternehmer während dieser Pandemie getan haben", beurteilt Finanz-Experte Steve Hale das Vorgehen des Ex-Sport-Stars. "Aber ich denke, die meisten von ihnen haben nicht die Ressourcen und Verbindungen, die er hat." Das finden auch viele Bürger und gehen auf Twitter hart mit Mike Tindall ins Gericht.

Mike Tindall unter Beschuss

"Er ist Millionär und betreibt von zu Hause aus einen Podcast. Ich denke, er ist ein großartiger Kerl, aber das ist falsch!" schreibt eine Userin. Noch deutlicher wird die Kritik in folgendem Wortlaut: "Es ist eine Krankheit. Sie heißt Gier. Sehr verbreitet bei denen, die bereits nach obszönem Reichtum stinken." Mike Tindall soll mit seinem Vermögen lieber anderen Menschen in der Krise helfen, statt den Staat um Geld zu bitten, wird außerdem gefordert. Andere bezeichnen das Verhalten des Schwiegersohnes von Prinzessin Anne als "beschämend", "widerlich", "enttäuschend" und "idiotisch".

Die Royals werden in Schutz genommen

Kritik an der königlichen Familie wollen einige aber nicht gelten lassen. "Das hat nichts mit der Queen zu tun. Mike ist Privatmann und hat wie alle anderen Millionäre Geld von der Regierung verlangt, um seine Angestellten zu bezahlen. Moralisch nicht richtig, aber das schließt weder die Königin noch Royals ein", gibt eine Twitter-Nutzerin zu bedenken. Eine zweite meint: "Es ist eine Schande, wenn es wahr ist, auch wenn es legal ist. Die Verbindung zu den Royals hat jedoch nichts damit zu tun. Zara wird nicht einmal von der Queen finanziert, geschweige denn ihr Ehemann." 

Verwendete Quelle:twitter.com

jre Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken