Herzogin Meghan : Leakt sie Infos, wenn Harry nicht in Kanada ist?

Das Eindringen der Presse in ihr Leben, schreiben Herzogin Meghan und Prinz Harry auf ihrer Website, sei der Grund für ihren Wunsch nach einem unabhängigen Leben. Doch Meghan könnte im Hintergrund ihr eigenes Spiel mit den Medien treiben.

Herzogin Meghan, 38, weilt aktuell ohne Prinz Harry, 35, in Kanada: Der Royal ist am Dienstag (25. Februar) für Termine nach Großbritannien gereist. Seine Frau wird ihm erst später folgen. Ist die Katze aus dem Haus, tanzt die Maus auf dem Tisch, lautet ein Sprichwort. Und das könnte auch im Fall der Sussexes zutreffen.

Herzogin Meghans Freunde packen aus 

Nur zwei Tage nach Harrys Abreise erschien auf der Website der größten, britischen Tageszeitung "Daily Mail" ein Artikel mit der Schlagzeile "EXKLUSIV: 'Wenn jemand beleidigt sein sollte, dann wir!'". Ausgesprochen haben soll den Satz Meghan höchstpersönlich, und zwar gegenüber Freunden. Weiterhin heißt es, sie fühle sich "schikaniert" und sehe die Restriktionen des Palastes als "Vergeltung" für ihren Wunsch nach Unabhängigkeit. Deutliche Aussagen, die der Hof nicht gerne lesen wird.

Fotos mit Baby Archie

Herzogin Meghan und Baby Archie

Beim Spaziergang in Kanada gesichtet

Erste Fotos von Meghan und Archie in Kanada

Verdächtig: Als sich Meghan im Januar alleine in Kanada aufhielt - Harry musste derweil einige Meetings und Termine in London wahrnehmen - tauchten Paparazzi-Aufnahmen von ihr und Baby Archie, neun Monate, bei einem Spaziergang auf. Die Message: Schaut her, wie gut es uns geht! Die Bilder wurden ausgerechnet an einem Tag veröffentlicht, an dem Berichte über Herzogin Catherine, 38, und Prinz William, 37, die Titelseiten dominieren sollten. Der Empfang im Namen von Queen Elizabeth, 93, geriet angesichts der Archie-Bilder jedoch ins Hintertreffen. Wenn Harry und Meghan zusammen auf Vancouver Island sind, dringen solch immens privaten Informationen nicht nach außen. Zumindest bisher. Die berechtigte Frage:

Spielt Meghan ein Spiel mit der Presse?

GALA hört nach bei Royal-Korrespondent Arndt Striegler, der seit über 30 Jahren in London lebt und dort gut vernetzt ist. "Sie sah happy aus mit Archie, hat teilweise direkt in die Kamera gesehen. Böse Zungen im Palast behaupten, dass Meghan die Fotos arrangiert hat", bewertet er die Paparazzi-Fotos. Meghan sei eine intelligente Frau, die wisse, was sie wolle, ergänzt er. Als Hollywood-Schauspielerin verstehe sie, wie das Medien-Geschäft ticke.

Erste Aufnahmen

Prinz Harry ist zurück in seiner Heimat

Prinz Harry
Prinz Harry sieht bei seiner Ankunft, am Dienstagabend in Großbritannien, alles andere als glücklich aus.
©Gala

"Beschwere dich nie, erkläre dich nie" heißt die goldene Image-Regel am britischen Hof. Dazu kommt die britische Mentalität, seine Gefühle zu verbergen. Dass Meghan als Amerikanerin und Bürgerliche damit ihre Probleme hat und sich gerne zu Diesem und Jenem äußern will - verständlich. 

Doch sollte sie Harry durch ein Spiel mit der Presse tatsächlich hintergangen haben, wäre dies ein großer Vertrauensbruch. "Wenn es eine Sache gibt, die ihn bis an sein Lebensende verfolgen wird, dann ist es das Trauma, das seine Mutter von Paparazzi in den Tod getrieben wurde", sagt Striegler. 

Verwendete Quellen: Daily Mail, eigene Recherche

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