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Royals Herzogin Meghan: Arroganz-Anfall vor der Hochzeit mit Harry

Herzogin Meghan
© Getty Images
Royals in den News: Meghan Markle heiratete 2018 in die Royal Family ein. Bei den Vorbereitungen soll es zu einem Zwischenfall gekommen sein.

Die Royals im News-Ticker

26. Juni

Herzogin Meghan: Vor der Hochzeit mit Prinz Harry gab es Ärger mit dem Hof-Personal

Mit Meghan Markle, 38, betrat eine selbstbewusste Frau die Bühne der britischen Monarchie. Eine Eigenschaft, die sich mit dem Gepflogenheiten des höfischen Protokolls nicht in Einklang bringen ließ, behaupten britische Medien. Sogar schon vor der Hochzeit mit Prinz Harry, 35, soll es zu Verstimmungen gekommen sein. 

Wie bekannt ist, gaben sich Harry und Meghan am 19. Mai 2018 in der altehrwürdigen St. George's Kapelle auf Schloss Windsor ihr Jawort. An dieser Location soll Meghan eines gestört haben: der Geruch.

In ihrem mit Spannung erwarteten Buch "Harry & Meghan - The Real Story", das am 25. Juni erschienen ist, schreibt Autorin Lady Colin Campbell, 70: "Meghan schwebte die Idee vor, sie [die Kapelle] mit einem Parfüm ihrer Wahl besprühen zu lassen: ein Vorschlag, der wie ein bleierner Ballon unterging." Ein Angestellter des Hofes habe ihr über die Situation gesagt: "Wir waren wirklich erstaunt, dass diese unbedeutende Fernsehschauspielerin aus Kalifornien so anspruchsvoll war, dass sie uns zu verstehen gab, dass wir uns verbessern und ihre viel höheren Standards erfüllen sollten." Des Weiteren habe Meghan einen Mitarbeiter beschuldigt, eine Zutat einem Gericht beigemischt zu haben, welche sie explizit verboten hatte. Das Vorgehen Meghans hätten Mitarbeiter des royalen Haushaltes als "arrogant" bezeichnet. Nicht selten seien sie deswegen "sprachlos" gewesen, zitiert Campbell ihre Quelle.

Immerhin arbeitet das Personal der Queen auf dem höchsten Niveau. Dazu müsse man außerdem wissen, schreibt Campbell, dass die Mitarbeiter der Royals nur ein überschaubares Gehalt bekämen. Was ihnen wichtig sei, sei die Anerkennung ihrer Arbeitgeber, also der Königsfamilie. Eine Haltung, die die in Amerika geborene Meghan nicht verstanden habe. Sie sei darauf aufmerksam gemacht worden, dass man nicht so fordernd mit dem Personal spreche.

Campbell schreibt über Meghan: "Aus ihrer Sicht war es ihre Hochzeit. Sie konnte alle Forderungen stellen, die sie wollte. Wie Harry immer wieder sagte: was sie wolle, müsse ihr gegeben werden. Harry wusste, dass sie nach Jahren des Kampfes endlich die Lebensweise erreicht hatte, die sie immer angestrebt hatte, und er wollte, dass all ihre Wünsche erfüllt werden."

25. Juni

Planten Prinz William + Prinz Charles ein Komplott gegen Prinz Harry?

Prinz Harry, 35, und sein Rückzug als Senior Royal schlagen immer noch hohe Wellen. Warum gaben er und Herzogin Meghan, 38, ihre prestigeträchtige Position als Repräsentanten von Queen Elizabeth, 94, wirklich auf? Die offizielle Erklärung des Paares im Januar lautete, man wolle "arbeiten, um finanziell unabhängig zu werden" und eine "fortschrittliche, neue Rolle" innerhalb der Monarchie einnehmen. Letzteres sollte ihnen nicht gelingen: Seit 1. April sind Harry und Meghan raus aus "der Firma", wie die Windsors sich scherzhaft selbst nennen sollen. 

Viele Gerüchte, Spekulationen und Verschwörungstheorien ranken sich um den Megxit. Royal-Autor Nigel Cawthorne gibt ihnen neue Nahrung. In seinem am 22. Juni erschienenen Buch "Prince Andrew, Epstein and the Palace" behauptet er, dass Prinz William, 38, und Prinz Charles, 71, sowohl Harry als auch Prinz Andrew, 60, auf der Abschussliste hatten. "Die beiden Thronerben sind der Meinung, dass die schwerfällig gewordene Monarchie beschnitten werden muss, beginnend mit ihren unabhängig denkenden Brüdern Andrew und Harry."

Der Startschuss für das Komplott sei im November 2019 gefallen, als Andrew sein fatales Interview über Jeffrey Epstein (†66) gegeben hat. Etwa zur selben Zeit seien erstmals Rücktrittsgerüchte über Harry zirkuliert, so der Autor. Harry und Meghan hätten monatelang geheime Gespräche geführt, behauptet Cawthrone - doch plötzlich, am Tag von Andrews Interview, sei langsam duchgesickert, was die beiden planen. Der Vorwurf: Die Infos über Harry und Meghan seien von Charles' und Williams Mitarbeitern bewusst geleaked worden, um die Gunst der Stunde zu nutzen. Dennoch dauerte es noch bis Ende Dezember, bis Reporter Dan Wooton Wind vom Megxit bekam. Am 7. Januar ging er mit der Story in der Zeitung "The Sun" an die Öffentlichkeit. 

'Harrys Rücktritt ist unwiderruflich und es ist unklar, wann Prinz Andrew von seiner Auszeit zurückkehren wird", sagt Cawthrone und bewertet das angebliche Vorgehen von Charles und William als "wahrscheinlich einen der beeindruckendsten, stillen Staatsstreiche" in der modernen Geschichte des Buckingham Palastes.

24. Juni

Herzogin Meghan und Baby Archie gehen vor Gericht

Für Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, hat eines oberste Priorität: Das Wohl ihres Sohnes Archie Mountbatten-Windsor, eins. Die royalen Eltern tun deshalb alles, um die Privatsphäre des Kleinen zu schützen. Im Januar wurde diese jedoch empfindlich verletzt: Meghan und Archie wurden, kurz nach dem Megxit, bei einem Spaziergang auf Vancouver Island, Kanada, abgelichtet. Harry weilte zu diesem Zeitpunkt für Megxit-Gespräche mit der Königsfamilie in England.

Wie die irische Website extra.ie berichtet, haben "Master Archie Harrison Mountbatten-Windsor" und "Die Herzogin von Sussex, Ihre Königliche Hoheit" bereits Ende März vor einem Londoner Gericht Klage gegen eine Foto-Agentur eingereicht, die die Abschüsse angeboten hat.

Bereits kurz nach dem Auftauchen der Fotos hatte Harry über die Anwaltskanzlei Schillings eine deutliche Warnung an die Medien ausgesprochen: Die Bilder seien ohne die Zustimmung Meghans entstanden, weshalb man rechtlich gegen die Veröffentlichung vorgehen werde. Auch künftige Verletzungen der Privatsphäre durch Fotografen werde man ahnden.

23. Juni

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Charity-Botschaften nur ein Mittel zum Zweck?

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, haben als Senior Royals im Januar 2020 das Handtuch geworfen. Das Paar wünscht sich ein freies, selbstbestimmtes Leben abseits des britischen Hofes und finanzielle Unabhängigkeit. In Los Angeles soll dieses Vorhaben glücken. Doch wie vielen anderen Menschen auf der Welt machte das Coronavirus auch Harry und Meghan einen Strich durch die Rechnung. Ein beruflicher Neustart verschob sich auf unbestimmte Zeit. Nicht mal einen aktiven Instagram-Kanal haben die Royals, um sich mit der Öffentlichkeit in Verbindung zu setzen. Der Herzog und die Herzogin von Sussex - von einem Virus ausgebremst! 

Währenddessen mussten sich auch Queen Elizabeth, 94, Prinz Charles, 71, Herzogin Catherine, 38, Prinz William, 38, und die anderen Royals in England aus Schutz vor der Pandemie zurückziehen. Doch anders als Harry und Meghan hatten und haben sie weiterhin ihre royale Pflicht zu erfüllen: Video-Calls mit Charity-Organisationen und Palast-Mitarbeitern, Regierungsgeschäfte im Falle der Königin und  - seit einigen Tagen - auch wieder persönliche Treffen außerhalb der eigenen vier Wände.

Und so melden sich die mehr oder weniger in der Versenkung verschwundenen Harry und Meghan hin und wieder aus den USA bei britischen Wohltätigkeitsorganisationen zu Wort. Das findet nicht jeder toll. Angela Levin, die Harry 2016 für ein persönliches Gespräch im Kensington Palast traf, ihn ein Jahr lang bei Terminen aus nächster Nähe beobachtete und das Buch "Harry - Gespräche mit einem Prinzen" schrieb, urteilt auf Twitter:

"Harry und Meghan senden mehrere Unterstützungsbotschaften an britische Wohltätigkeitsorganisationen. Hilft ihnen das, sich immer noch relevant zu fühlen? Oder ist es bevormundend? Sie wären sicherlich von viel größerem Wert gewesen, wenn sie in Großbritannien geblieben wären."

Die Botschaft ist klar: Ihr habt England den Rücken gekehrt, also haltet euch aus den Angelegenheit der Briten heraus. Eine neue Situation für die Sussexes, die nach wie vor ambitioniert sind, mit ihrer Arbeit für die Gesellschaft von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Auch mit der von Harry und Meghan geplanten Stiftung "Archwell" geht es nicht weiter. Wie das britische Boulevardblatt "The Sun" berichtet, wurde der Name vom US-amerikanischen Patent- und Markenamt bisher nicht geschützt. Der Grund: Der Zweck der Foundation sei zu vage gewesen, es seien nicht alle erforderlichen Gebühren bezahlt gewesen und außerdem habe sogar eine Unterschrift gefehlt.

22. Juni

Ist Prinz Harry ohne Herzogin Meghan und Baby Archie nach England geflogen?

Update: Harry und Meghan zeigten sich am Dienstag, den 23. Juni, bei einem Termin in Los Angeles. Harry ist demnach nicht in England.

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, sah man zuletzt am 9. März in London. Bei ihrem letzten Auftritt als Senior Royals besuchten sie mit Queen Elizabeth, 94, und anderen Mitgliedern der Königsfamilie einen Gottesdienst in der Westminster Abbey. Zunächst soll es für das Paar von dort weiter nach Kanada gegangen sein und vor dem 21. März - der Tag, an dem Kanada und die USA ihre Grenze wegen des Ausbruchs des Coronavirus für nicht notwendige Reisen vorerst schlossen - weiter nach Los Angeles.

Nun lassen Flugdaten den Verdacht aufkommen, dass Harry nach über drei Monaten wieder zurück in England ist. Das Portal "Flightaware.com" zeigt, das ein zweimotoriger Privatjet am Samstag (20. Juni) von Los Angeles aufgebrochen und am Sontag (21. Juni) in Farnborough gelandet ist. Der Privatflughafen etwa 60 Kilometer südwestlich von London wurde von Harry und Meghan schon im Sommer 2019 genutzt, um nach Nizza in den Urlaub zu fliegen.

Augenzeugen berichten außerdem auf Instagram, dass Harry ohne Meghan und Archie, dafür aber mit zwei Royal Protection Officern, am Flughafen in Los Angeles unterwegs gewesen ist. 

Warum Harry nach England aufbrach, wird ebenfalls diskutiert. Manche denken, es sei wegen seines Visums. Ein Touristenvisum reicht maximal 90 Tage. Wäre Harry am 20. März von Kanada in die USA geflogen, hätte er sich mit Abflug 20. Juni 92 Tage in den USA aufgehalten, Höchste Zeit also, auszureisen. Hintergrund: Trotz der Ehe mit einem US-Amerikaner kann man nicht ohne weitere Antragsbewilligungen arbeiten und sich ferner in den USA aufhalten. Auch sein Royal-Status hilft Harry da nicht weiter.

Vielleicht ist Harry im Falle eines Falles auch einfach nur auf Familienbesuch oder muss andere Angelegenheiten in seiner alten Heimat regeln.

Verwendete Quellen: flightaware.com, Instagram, twitter.com

jre Gala

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