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Royals Platzt der Prozess im Fall Meghan vs. "Daily Mail"?

Herzogin Meghan
© Getty Images
Meghan hat einen Antrag gestellt, um die Gerichtsverhandlung gegen "Associated Newspapers Limited" zu verschieben. Dem wurde stattgegeben.

Der von manchen als "Jahrhundert-Prozess" bezeichnete Showdown zwischen Meghan Markle, 39, und dem Betreiber von "Daily Mail" findet nicht wie geplant im Januar 2021 statt. Das entschied der High Court in London am heutigen Donnerstag (29. Oktober) in einer Fernanhörung. 

"Mein Fazit ist, dass die richtige Entscheidung unter allen Umständen darin besteht, dem Antrag stattzugeben", sagte Richter Mark Warby, 62, in seiner Begründung. "Das bedeutet, dass der Verhandlungstermin am 11. Januar 2021 abgesagt und ein neues Datum im Herbst [2021] festgelegt wird."

Herzogin Meghan will neues Datum für Prozess

Wie "The Express" berichtet, will das Rechtsteam der Herzogin nicht nun einen späteren Termin für den Prozess, sondern auch ein "‘summary judgement". Ein solcher Schritt würde den gesamten Prozess unnötig machen und die Herzogin wäre nicht länger verpflichtet, persönlich vor Gericht auszusagen. Unter einem "zusammenfassenden Urteil" versteht man nach britischem Recht ein frühzeitiges Gerichtsurteil, mit dem zu Gunsten einer Partei ohne eine vollständige Verhandlung entschieden wird. Meghans Rechtsteam sei sich sicher, heißt es, den Fall somit abschließen zu können. Die Entscheidung über das "summary judgement" hat das Gericht heute noch nicht getroffen.

Meghan sieht ihre Privatsphäre verletzt

Meghan klagt, weil die beiden Zeitungen im Februar 2019 Ausschnitte eines privaten Briefes an ihren Vater Thomas Markle, 76, veröffentlicht hatten. Nach diversen Anhörungen war der Prozessauftakt im September 2020 vorläufig auf den 11. Januar 2021 festgelegt worden. Hätte Meghan Markle persönlich erscheinen müssen, hätte sie vor Neujahr nach Großbritannien fliegen müssen, um sich bei ihrer Ankunft unter den geltenden Corona-Reisebeschränkungen für zwei Wochen zu isolieren. 

Weihnachten in England oder den USA?

Britische Zeitungen hatten spekuliert, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan wegen der mit dem Prozess verbundenen Corona-Isolation nicht nur Silvester, sondern auch das Weihnachtsfest in Harrys alter Heimat verbringen könnten. Insider aus den USA sprechen hingegen davon, dass sich Meghan und Harry mit ihrem Sohn Archie Harrison Mountbatten-Windsor, zwei, auf ein Weihnachtsfest in Montecito einrichten. Dabei dürfe es nun bleiben.

Verwendete Quelle: Hello.com, express.co.uk

jre Gala

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