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Royals im Rückblick | 6. Dezember 2012 Hier lächelt Kate tapfer, doch eigentlich ist sie "wirklich krank“

Herzogin Catherine verlässt am 6. Dezember 2012 das King Edward VII Hospital in London. Es ist das erste Mal, dass sie sich nach der Baby-News in der Öffentlichkeit zeigt. 
Herzogin Catherine verlässt am 6. Dezember 2012 das King Edward VII Hospital in London. Es ist das erste Mal, dass sie sich nach der Baby-News in der Öffentlichkeit zeigt. 
© Getty Images
Diese Royal-Bilder gehen am 6. Dezember 2012 um die Welt: Herzogin Catherine zeigt sich erstmals nach der Verkündung ihrer Schwangerschaft in der Öffentlichkeit. Tapfer lächelt sie in die Kameras der Fotografen. Wie schlecht es ihr geht, soll niemand merken. Doch von vorne.

Herzogin Catherine erfährt laut britischen Medien im November 2012 von ihrer Schwangerschaft und will die frohe Kunde frühestens nach Ablauf der ersten zwölf kritischen Wochen öffentlich machen. Doch ihr Körper macht ihr einen Strich durch die Rechnung: Wegen akuter, intensiver Morgenübelkeit muss Prinz William sie ins Krankenhaus bringen. Das Paar weiß, dass dies nicht unbemerkt bleiben wird. So beschließt es, die Baby-Ankündigung vorzuziehen. Damit sollen Spekulationen über den Gesundheitszustand von Kate vermieden werden.

Schwangere Herzogin Catherine leidet an schlimmer Morgenübelkeit

In dem Statement des St. James Palastes heißt es am 3. Dezember: "Die Herzogin wurde heute Nachmittag mit Hyperemesis Gravidarum in das King Edward VII Hospital in Central London eingeliefert. Da sich die Schwangerschaft in einem sehr frühen Stadium befindet, wird erwartet, dass Ihre Königliche Hoheit mehrere Tage im Krankenhaus bleibt und danach eine Ruhephase benötigt."

Erste Bilder von schwangerer Kate: Sie lächelt, aber ...

Drei Tage nach der Verkündung, am 6. Dezember, holt William seine Frau in Anwesenheit einiger Fotografen wieder nach Hause. Die körperlichen Strapazen - Hyperemesis-Gravidarum-Patientinnen erbrechen bis zu 10 Mal am Tag - will Kate sich nicht anmerken lassen. Professionell lächelt sie in die Kameras. 

Wie schlecht es ihr geht, will Kate nicht zeigen. Ihre müden Augen geben allerdings einen Hinweis darauf, wie sehr die Hyperemesis Gravidarum an ihren Kräften zehrt. 
Wie schlecht es ihr geht, will Kate nicht zeigen. Ihre müden Augen geben allerdings einen Hinweis darauf, wie sehr die Hyperemesis Gravidarum an ihren Kräften zehrt. 
© Getty Images

Kate fühlte sich elend 

Fast sieben Jahre nach Prinz George‘ Geburt, im Februar 2020, äußert sich Kate im Podcast "Happy Mum, Happy Baby" über ihr Leiden. Sie habe sich "völlig scheußlich" gefühlt, offenbart sie.

Ich war wirklich krank

Prinz William habe nicht das Gefühl gehabt, dass er viel tun konnte, um zu helfen. Es sei "für alle schwer, dich leiden zu sehen, ohne tatsächlich etwas dagegen tun zu können", erklärt Kate. Zur Linderung setzte sie auf Hypnobirthing - ein Selbsthypnosetechnik, die Angst- und Schmerzgefühle während der Wehen und der Geburt bewältigen soll. "Ich habe die Kraft darin gesehen (..) und tatsächlich wurde mir klar, dass die Atmung etwas war, über das ich die Kontrolle übernehmen konnte. (...) Es war enorm mächtig", erklärt die Herzogin im Podcast.

Verwendete Quellen:The Telegraph, Netdoktor.de, „Happy Mum, Happy Baby“-Podcast,

Gala


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