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Royals Dieser Tag hätte ein besonderer für Queen Elizabeth werden sollen

Queen Elizabeth
Queen Elizabeth
© Getty Images
Am heutigen Samstag (5. September) hätte es für Queen Elizabeth eigentlich einen ganz besonderen Grund zur Freude gegeben, doch es kam alles ganz anders.

Die Royals im GALA-News-Ticker

5. September

Es hätte ein besonderer Tag für Queen Elizabeth werden sollen

Queen Elizabeth, 94, weilt derzeit auf Schloss Balmoral in Schottland. Voraussichtlich bis Oktober wird die Monarchin noch hier bleiben. Eine lange Zeit, die sie sonst mit allerlei unterhaltsamen sozialen Aktivitäten zu füllen weiß. Doch infolge der Coronapandemie ändert sich das immens. Und so muss die Throninhaberin am heutigen Samstag (5. September) auf ein ganz besonderes Event verzichten. Beim alljährlichen "Braemar Gathering" kommt man für gewöhnlich zusammen, um sich die "Highland Games" anzuschauen. In diesem Jahr muss das Event leider ausfallen. Seit 1832 findet das Event statt, Queen Elizabeth besucht es seit ihrer Kindheit jedes Jahr. Bei den "Highland Games" treten Pfeifenkapellen, Tänzerinnen und Tänzer auf, es gibt traditionelle Veranstaltungen, wie z.B. Baumstammwerfen, Hammerwerfen und Tauziehen. Anstelle des Zusammenkommens am 5. September wird es in diesem Jahr ein Online-Event am 12. September geben. Ob die 94-jährige Königin dann auch dabei sein wird?

4. September

Herzogin Camilla spricht über Tabu-Thema häusliche Gewalt

Herzogin Camilla, 73, setzt sich seit vielen Jahren für Opfer von häuslicher Gewalt ein. In ihrer Rolle als Schirmherrin von "Safe Lives" - einer Charity, die Betroffene unterstützt - hat sie einen eindringlichen Brief geschrieben. Veröffentlicht wurde er in der Zeitung "The Telegraph".

In ihrem Schreiben macht Camilla darauf aufmerksam, dass die Fälle von Gewalt innerhalb der Familie seit dem Corona-Lockdown im März in Großbritannien besorgniserregend gestiegen ist. Ein trauriger Trend, der auch in Deutschland zu beobachten ist.

"SafeLives (...) hat in den letzten Monaten eine Online-Umfrage unter Menschen durchgeführt, die in missbräuchlichen Beziehungen leben. Die Reaktionen waren herzzerreißend", offenbart Camilla. Sie wolle die Frauen, Kinder und Männer wissen lassen, dass sie in ihrer Not nicht alleine seien und es staatliche Hilfen gebe, die sie in Anspruch nehmen könnten. Ihr eindringlicher Appell: "Es ist daher wichtig, dass wir weiterhin alles tun, um ihnen [den Opfern] so lange wie möglich auf jede mögliche Weise zu helfen." Dazu gehöre auch, das Thema in der Öffentlichkeit zu enttabuisieren. 

4. September

Herzogin Meghan und Prinz Harry hätten Archie fast einen anderen Namen gegeben

Das Buch "Finding Freedom - Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family" gibt einen umfassenden und privaten Einblick in das Leben von Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 35. Auch der Sohn des Paares Archie findet selbstverständlich Erwähnung. An einer Stelle heißt es, dass der am 6. Mai 2019 geborene Mini-Royal fast einen anderen Namen erhalten hätte. Die Autoren des Buches, Omid Scobie und Carolyn Durand, schreiben, dass das Paar "etwas Traditionelles wollte, einen Namen, der auch ohne Titel mächtig war" und zitieren einen Freund von Harry und Meghan mit den Worten: "Sie haben eine Sekunde lang an Archibald gedacht."

Doch schnell hätten sich die werdenden Eltern dazu entschieden, die kürze, kindlichere Version des Namens zu wählen: Archie. In April 2020 gaben die Sussexes bekannt, vom griechischen Wort "arche", was so viel wie "Quelle der Handlung" bedeutet, bei der Namensgebung inspiriert worden zu sein.

3. September

Queen Elizabeth und Prinz Andrew trafen sich zu Gespräch

Prinz Andrew, 60, und Queen Elizabeth, 94, sind auf Balmoral angeblich zum Thema Jeffrey Epstein (†61) zusammengekommen. Das schreibt die britische Zeitung "The Sun" und bezieht sich auf einen Insider. Dieser sagt: "Die Königin und Andrew werden viel zu besprechen haben. Im Sommer ist so viel passiert. Die Königin möchte auf dem Laufenden gehalten werden (...)." Erst im Oktober wird die Queen in Windsor, England, zurückerwartet. Dort lebt sie mit Andrew auf dem gleichen Gelände (die Queen im Schloss, Andrew in der Royal Lodge). 

Die Freundschaft Andrews zu Epstein sowie Andrews angebliche Verwicklung in den Missbrauch (er soll 2001 mit der damals noch minderjährigen Virigina Guiffre Roberts Sex gehabt haben) sorgen weltweit für Wirbel. US-Staatsanwälte beschuldigen den Herzog von York zudem, ihre Ermittlungen gegen den Pädophilen und seine Komplizin Ghislaine Maxwell, 58, nicht zu unterstützen. Andrew dementiert alle Anschuldigungen.

2. September 2020

Wie geht es mit Prinz George und Prinzessin Charlotte in punkto Schule weiter? 

Die Sommerferien in England gehen zu Ende und damit steht eine wichtige Frage für Eltern im Raum: Wie geht es im Hinblick auf Corona mit der Schule weiter? Auch Prinz William, 38, und Herzogin Catherine, 38, wird dieses Thema beschäftigen. Ihre beiden älteren Kinder, Prinz George, sieben, und Prinzessin Charlotte, fünf, besuchen die Thomas's Battersea School in London. Seit März werden die Kleinen von ihren Eltern zuhause unterrichtet; William und Kate haben in Video-Calls mehrfach davon erzählt. Am 7. September müssen George und Charlotte wieder zum Unterricht antreten - doch wo? Vor Ort oder am Schreibtisch bei Mama und Papa? 

Wie "BBC" schreibt, werden voraussichtlich alle Schulen und Hochschulen im September wieder öffnen. Zu den Corona-Schutzmaßnahmen gehören die Einführung von Händedesinfektionsstationen, gestaffelte Pausenzeiten und die Einteilung der Schüler in feste Gruppen. Noch ist nicht bekannt, wie die Thomas's Battersea Schule ihren Unterricht organisieren wird. Präsenzunterricht, Fernunterricht, eine Mischung aus beidem? 

Kates und Williams Entscheidung, die Kinder entweder wieder zur Schule zu schicken oder - im Falle der Möglichkeit von Fernunterricht - zuhause zu behalten, hat eine wichtige Signalwirkung für das Volk. Royal-Reporter Russell Myers erklärte in der britischen Show "Good Morning Britain": "Ich finde das sehr interessant und sicher wird das ganze Land genau hinsehen."

1. September 2020

Prinz William und Herzogin Catherine noch diese Woche zurück in London?

Seit Anfang August haben Prinz William, 38, und Herzogin Catherine, 38, keinen Termin mehr wahrgenommen (mit Ausnahme von William anlässlich des VJ Day am 15. August). Mit seinen Kindern hat das royale Paar stattdessen die Sommerferien genossen; reiste unter anderem auf die Scilly-Inseln und zu Queen Elizabeth, 94, nach Schottland. Doch die Urlaubszeit endet in den kommenden Tagen und Kate und William müssen entscheiden (oder haben es schon getan), ob sie sich weiter auf Anmer Hall aufhalten werden oder zurück in den Kensington Palast ziehen. Auf ihren Landsitz in Norfolk hatte sich das Paar mit Prinz George, sieben, Prinzessin Charlotte, fünf, und Prinz Louis, zu Beginn der Pandemie zurückgezogen. Der britische "Mirror" meint, dass die Cambrigdes im September wieder nach London kommen werden. Möglich, dass der Palast dies bald verkündet. 

Prinz Charles, 71, und Herzogin Camilla, 73, sind bereits im Juni in ihre Londoner Residenz Clarence House zurückgekehrt, nachdem sie wegen des Coronavirus drei Monate auf Birkhall, ihrem Anwesen in Schottland, verbracht hatten. Es wird erwartet, dass Queen Elizabeth nicht in die Hauptstadt zurückkehren wird, sondern weiterhin auf Schloss Windsor, etwa 35 Kilometer entfernt vom Buckingham Palast, bleibt.

31. August 2020

Prinz Harry, 35, und Prinz William, 38, mögen sich räumlich und emotional voneinander entfernt haben. Doch eines eint die Brüder trotz ihrer Differenzen: die Trauer um Prinzessin Diana, †36. Viel Zeit ist seit jener schicksalshaften Nacht im August 1997, die Diana auf tragische Weise ihr junges Leben kostete, vergangen. Vergessen ist die Prinzessin von Wales selbstredend nicht. Und so pilgerten auch in diesem Jahr Royal-Fans zu Dianas letztem Wohnsitz in London, dem Kensington Palast, um das berühmte Tor vor dem Anwesen mit Fotos der Verstorbenen, Transparenten und Blumen zu schmücken. Ganz so, wie es Millionen von Menschen in den Tagen nach Dianas Tod getan hatten. 

Der Kensington Palast am 31. August 2020. Fans haben das Tor des Anwesens in Gedenken an Prinzessin Diana geschmückt. 
Der Kensington Palast am 31. August 2020. Fans haben das Tor des Anwesens in Gedenken an Prinzessin Diana geschmückt. 
© Shutterstock Editorial

Die aktuellen Aufnahmen des Tores vor dem Palast werden sicher auch Harry und William erreichen und ihnen signalisieren: Nicht nur für sie, sondern auch für viele andere, lebt die Königin der Herzen weiter.

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, twitter.com, Finding Freedom - Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family, mirror.co.uk

jre Gala

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