VG-Wort Pixel

Prinz Harry + Herzogin Meghan Nach der Geburt von Baby Archie: Wie lange wird ihr Glück halten?

Herzogin Meghan spielt nach ihren eigenen Regeln
Herzogin Meghan spielt nach ihren eigenen Regeln
© Getty Images
Herzogin Meghan genießt ihr Glück mit Baby Archie Mountbatten-Windsor und Prinz Harry. Royal-Autorin Angela Levin hingegen ist der Meinung, dass Sturmwolken über Frogmore Cottage aufziehen könnten - und dass Meghan dann das Nachsehen haben wird

Prinz Harry, 34, erlebt aktuell die wohl schönste Zeit seines Lebens: Vor einer Woche, am 6. Mai, brachte Ehefrau Herzogin Meghan, 37, mit Archie Mountbatten-Windsor sein erstes Kind zur Welt. Sein Baby sei "absolut fantastisch", sagte er im ersten Interview nach der Geburt. Und das durfte zwei Tage später jeder sehen, als das royale Paar Archie stolz und überglücklich bei seinem ersten Fototermin auf Schloss Windsor zeigte. Seitdem genießen Meghan, Harry und Baby Archie die Zeit in Frogmore Cottage. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan: Zwei Menschen, zwei Ansichten

Dass dunkle Wolken über dem Prinz und der Herzogin aufziehen könnten, diese Gefahr sieht Angela Levin. Die britische Journalistin ist Autorin des Buches "Harry - Conversations with the Prince", für das sie Harry 2016 und 2017 auf Terminen begleitet und persönlich gesprochen hat. In einem Beitrag für "Daily Mail" schreibt Levin jetzt:

Bei einer Auseinandersetzung zwischen Meghan und den Verantwortlichen im Königshaus wird es nur einen Sieger geben. Wie eine Quelle es ausdrückte: 'Der Palast gewinnt immer'.

Doch warum könnte es derartig krachen zwischen Meghan und dem Palast? Weil mit Meghan Markle und Prinz Harry zwei Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen über ihre Zukunft aufeinandertreffen, meint Levin.

Harry liebt das normale Leben

"Ich bin entschlossen, ein relativ normales Leben zu führen und wenn ich das Glück habe, Kinder zu haben, können sie auch ein solches haben", hat Harry Angela Levin in einem persönlichen Gespräch erzählt, aus dem Levin bereits im Juni 2017 für einen Artikel für "Newsweek" zitiert hat. Schlagzeilen machte der Artikel vor allem deshalb, weil der Prinz soweit gegangen war zu sagen, dass seiner Meinung nach niemand aus der königlichen Familie König oder Königin sein wolle. Es habe eine Zeit gegeben, ergänzte Harry wenige Tage später in einem Interview mit "Mail on Sunday", in der er habe "raus" sein wollen - raus aus den Pflichten als Royal, raus aus der Öffentlichkeit. 

Heute, etwa zwei Jahre nach dem Interview mit Levin, ist Harry tatsächlich Vater. Dass er seinen Wunsch nach einem normalen Leben für seinen Sohn in die Tat umsetzt, zeigt sich unter anderem daran, dass Archie keinen royalen oder adeligen Titel trägt. Er ist schlicht "Master Archie" - und ist damit deutlich freier für ein Leben abseits "der Firma", wie die Royals sich selbst nennen sollen. Auch die Geburtsurkunde von Baby Archie wird unter Verschluss bleiben, hat Harry entschieden.

Mit seinem Vater hat Archie einen Mensch an seiner Seite, dessen Wesen in der Anwesenheit von Kindern besonders aufleuchtet. Harry lacht, macht Witze fühlt sich wohl. "Kinder beurteilen mich nicht", sagte er Angela Levin in einem Vier-Augen-Gespräch im Kensington Palast. "Sie sehen mich einfach als jemanden, der es mag, Spaß zu haben."

Meghan mag die Aufmerksamkeit

Meghan hingegen, schreibt Levin, sei eine Frau, der der Sinn nur wenig nach einem ruhigen Leben stehe und eine Frau, die ihren eigenen Kurs fahre. Denkt man an die Fotos von Meghans Baby Shower im Februar 2019 zurück, versteht man, was die Autorin meint. Habe der Palast vorher gewusst, was sich in New York abspielen würde, hätte er interveniert, will die Journalistin erfahren haben. Meghan sei eine stolze Frau, die das Glück habe, attraktiv und schlau zu sein. "Das Erklimmen des rutschigen Abhangs des Ruhmes hat sie jedoch gezwungen, hart und rücksichtslos zu sein, und eine Konsequenz ist die Wahrnehmung, dass sie bereit ist, diejenigen zurückzulassen, die ihrer Meinung nach nicht mehr nützlich sind", fällt Angela Levin ein hartes Urteil. Eines, das Moderator Piers Morgan schon öffentlich unterschrieben hat. Die entscheidende Frage laut Levin:

Wie wird die Mutterschaft zu Meghans scheinbar grenzenlosem Verlangen passen, sich zu beweisen?

Diejenigen, die Meghan kennen würden, sagen laut Angela Levin, ihr wahrer Wunsch sei es, sich durch humanitäre Arbeit international bekannt zu machen. Dazu passt das Gerücht, nach dem Meghan und Harry einen mehrmonatigen Aufenthalt in Afrika planen, um im Auftrag des Commonwealth, dessen Oberhaupt Queen Elizabeth ist, Gutes zu tun. 

Auch den Palast soll die "Causa Meghan" umtreiben. "Ich kann offenbaren, dass der Buckingham Palast, der von Meghans Entschlossenheit, die Dinge auf ihre eigene Weise zu tun, beunruhigt ist, bereits entscheidende Maßnahmen ergriffen hat, um ihre Aktivitäten zu kontrollieren." Bestimmte Mitglieder des königlichen Haushalts würden sich erleichtert fühlen, würde die Neu-Mutter für eine Weile den Fuß vom Gas nehmen, schreibt Levin.

Noch ist Archie Mountbatten-Windsor privat

Wie die britische "The Sunday Times" berichtet, sollen Meghan und Harry derzeit an einem Strang ziehen und vorhaben, ihren Sohn als "privaten Bürger" großzuziehen und planen, ihn von der Öffentlichkeit "abzuschirmen". Er soll nur bei "großen Familienfeiern mit seinen Eltern" auftauchen. Noch stehen die Zeichen im Frogmore Cottage für Harry, Meghan und Archie also auf Sonnenschein. Ob die von Angela Levin angedeuteten dunklen Wolken tatsächlich heraufziehen werden, wird die Zeit zeigen. 

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Nach der Geburt von Baby Archie: Wie lange wird ihr Glück halten?

Verwendete Quellen:Daily Mail

jre Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken