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Royal-News über Harry und Meghan Wird Queen Elizabeth der Wirbel um den Megxit zu viel?

Prinz Harry zauberte Queen Elizabeth oft ein Lächeln ins Gesicht.
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Seit Prinz Harry und Herzogin Meghan Anfang Januar ihren (damals noch Teil-)Rückzug aus dem Königshaus verkündet haben, kommt Queen Elizabeth nicht zu Ruhe.

Queen Elizabeth könnte sich mit 93 Jahren - 68 davon auf dem Thron - eigentlich zufrieden zurücklehnen: Sie ist im Volk überaus beliebt, gilt für viele Hofberichterstatter bereits jetzt als eindrucksvollste Monarchin in der Geschichte Großbritanniens und hat mit Prinz William, 37, und Herzogin Catherine, 38, die bestmöglichen Nachfolger in petto. 

Ja, eigentlich könnte die Queen zufrieden sein. Doch neben dem Skandal um Prinz Andrew, 60, und dessen Verwicklung in den Jeffrey-Epstein-Skandal sind es derzeit Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, die ihr Glück trüben. Dass die Sussexes ihren eigenen Weg gehen wollen und sich aus dem Königshaus verabschiedet haben verstehe sie, dennoch sei sie enttäuscht, schreiben britische Medien. Ein offizielles Statement der Königin vom 13. Januar bestätigt dies:"Meine Familie und ich unterstützen Harrys und Meghans Wunsch, ein neues Leben als junge Familie zu beginnen. Obwohl wir es bevorzugt hätten, wenn sie in Vollzeit beschäftigte Mitglieder der Königsfamilie geblieben wären, respektieren und verstehen wir ihren Wunsch, ein unabhängigeres Leben als Familie zu führen, während sie ein geschätzter Teil meiner Familie bleiben."

Harry und Meghan kehren den Royals den Rücken

Seitdem gibt es täglich neuen Aufruhr um Harry und Meghan, obwohl diese inzwischen weit entfernt von London in Vancouver Island weilen. Vorläufiger Negativ-Höhepunkt: Das Paar gab am 21. Februar eine neue Erklärung zum Megxit heraus, das britische Medien als einen Affront gegen die Queen sehen. Vor allem der Umstand, dass Harry und Meghan das Wort "Royal" nicht verwenden dürfen und sich einen Seitenhieb darauf nicht verkneifen konnten, sorgt für Ärger. Harry zerstöre damit das enge Band zu seiner Großmutter, urteilt "Daily Mail".

Queen Elizabeth am 23. Februar auf dem Weg zum Gottesdienst in Windsor.
Queen Elizabeth am 23. Februar auf dem Weg zum Gottesdienst in Windsor.
© Rex Features

Wie geht es Queen Elizabeth?

Bei öffentlichen Auftritten nach dem Megxit zeigte sie die Queen unbeirrt und professionell wie immer. Doch jüngste Bilder von ihr lassen die Frage aufkommen: Wie sehr macht ihr hinter den Kulissen die Situation zu schaffen? Am Sonntag (23. Februar) fuhr die Königin zum Gottesdienst in die Chapel Royal nach Windsor - und wirkte erschöpft.

Einen Tag später veröffentlichte "Mail Online" Fotos, die die 93-Jährige auf dem Rücksitz eines Wagens in Windsor zeigen. Ihr Gesichtsausdruck: eine Mischung aus ernst und traurig. Auch, wenn es die Queen gewohnt ist, Krisen zu meistern - und davon gab es einige während ihrer Regentschaft - wäre es mehr als verständlich, wenn die Entfremdung von ihrem Enkel ihre Spuren hinterlassen würde.

Bel Mooney, eine britische Journalistin und Radiosprecherin, schreibt in einem aktuellen Beitrag für "Mail Online": "Wenn ich mir all die wunderbaren Fotos von Harry mit seiner Großmutter ansehe, sehe ich keinen großen Monarchen und keinen Prinzen eines Reiches. Nein, ich betrachte eine verehrte Großmutter und einen liebevollen Enkel und möchte weinen, dass Harry sich zurückgezogen hat und darüber, wie verletzt die Queen sein muss wegen dem, was sie verloren hat. Ein altes italienisches Sprichwort sagt: 'Wenn nichts gut läuft, rufen Sie Ihre Großmutter an.'"

Ob Harry seine Oma Elizabeth dieser Tage noch anruft, um sich Rat zu holen? Wahrscheinlich nicht.

Verwendete Quelle:Mail Online

jre

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