Prinz William: Rührender Appell an ein zehnjähriges Mädchen

Prinz William kennt das Gefühl, um einen geliebten Menschen zu trauen: Seine Mutter Prinzessin Diana starb im September 1997 bei einem Autounfall in Paris. Umso mehr ist es ihm eine Herzensangelegenheit, Kindern in ähnlicher Situation beizustehen.

Prinz William im Gespräch mit der zehnjährigen Emma Webster.

Prinz William, 37, zeigt einmal mehr seine emotionale, fürsorgliche Seite: Bei einem Termin im St. James Palast in London traf er am Mittwoch (12. Februar) Kinder und Familien, die vom "Metropolitan and City Police Orphans Fund" unterstützt werden. Die Wohltätigkeitsorganisation kümmert sich um Angehörige aktiver und ehemaliger Polizisten, die aufgrund von Krankheit, Rente oder anderweitiger Gründe keinen wesentlichen Beitrag zum Unterhalt der Familie mehr leisten können.

Bei dem Termin unterhielt sich William in seiner Rolle als Schirmherr der Charity-Organisation mit einem zehnjährigen Mädchen namens Emma Webster - und bewegt mit eindringlichen Worten.

Prinz William: "Wenn du darüber redest, hälst du ihn immer am Leben"

William sei sichtlich gerührt gewesen, schreibt das "Hello"-Magazin, als er mit Emma über den Tod von Diana sprach, um ihr zu zeigen, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine ist. Emmas Vater Ian, 52, arbeitete bei Scotland Yard  im Personenschutz und starb vor fünf Jahren an Krebs. "Hast du eine Erinnerungsbox?" fragte William das kleine Mädchen. "Es ist sehr einfach, nicht darüber zu reden, aber man muss immer darüber reden - es ist sehr wichtig. Und wenn du darüber redest, hältst du ihn [deinen Vater] immer am Leben."

Tod von Prinzessin Diana

Die bewegendsten Fotos ihrer Trauerfeier in London

Ein Foto, das Herzen auf der ganzen Welt bricht: Prinz William und Prinz Harry stehen, flankiert von ihrem Onkel Charles Earl Spencer und ihrem Vater Prinz Charles, vor dem Sarg ihrer Mutter Prinzessin Diana. 
6. September 1997. Prinz William tritt den schwersten Gang seines Lebens an - den hinter dem Sarg seiner Mutter. "Es war keine einfache Entscheidung und ein kollektiver Familienbeschluss, es zu tun. Es war eines der schwierigsten Dinge, die ich jemals gemacht habe. Aber wir waren überwältigt, wie viele Leute gekommen waren. Es war einfach unglaublich", erinnert sich William 2017 in der "BBC"-Dokumentation "Diana, 7 Days".
Der Anblick der Prinzen, die ihre Mutter viel zu früh bei dem tragischen Autounfall in Paris verloren haben und sich nun vor der Weltöffentlichkeit zeigen müssen, rührt viele Beobachter zu Tränen.
Dem damals erst 15-Jährigen William steht die Trauer ins Gesicht geschrieben. Über den Moment, als er vom Tod seiner Mutter erfuhr, sagt er 2017 in der "BBC"-Doku "Diana, 7 Days": "Ich erinnere mich, dass ich mich völlig taub, desorientiert und schwindlig fühlte - ich fühlte mich sehr, sehr verwirrt. Und du fragst dich die ganze Zeit: 'Warum ich? 'Warum? Was habe ich getan, warum ist uns das passiert?'

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William hat ein Händchen für Kinder

Während des Gesprächs gab es nicht nur ernste, sondern auch lustige Themen. Als Emma dem Prinzen erzählte, dass eine ihrer Cousinen gern in Zeitschriften über die königliche Familie lesen würde, wollte es William genau wissen: "Wer interessiert sie? Ist es die ganze Familie? Ich werde in vielen Magazinen nicht erwähnt." Ob der Prinz vielleicht einmal öfter die Zeitungen aufschlagen sollte?

Emma sagte nach dem Treffen mit dem dreifachen Familienvater: "Soweit ich verstanden habe, musste er [nach Dianas Tod, Anmerk. d. Red.] mit jemandem sprechen und es war ziemlich emotional. Er sagte, es sei wichtig, es jemandem zu erzählen und einfach weiter zu reden, damit du es nicht vergisst. Es fühlt sich beruhigend an, weil ich weiß, dass ich nicht der einzige auf der Welt mit diesem Problem bin. Ich habe keine Erinnerungsbox, aber ich habe ein Kissen mit vielen Bildern, das ich überall mitnehme."

Es ist Prinz William, der selbst als Rettungspilot ausgebildet wurde, eine Herzensangelegenheit, Menschen beizustehen. "Ich versuche, so viel wie möglich an Menschen zu schreiben, die in den Rettungsdienst involviert sind", offenbarte er bei dem Termin im St. James Palast. Met Police Commissioner Cressida Dick bestätigte: "Er schreibt ziemlich oft an Familien und manchmal an Offiziere selbst und das wird wirklich sehr geschätzt.

Verwendete Quelle: "Hello"-Magazine, Daily Mail

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