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Royal-News über Prinz Harry Macht dich der Megxit wirklich glücklich, Harry?

Prinz Harry verabschiedet sich als Senior-Royal.
Prinz Harry verabschiedet sich als Senior-Royal.
© Splashnews.com
In knapp drei Wochen ist Prinz Harry ein freier Mann: Nach über 35 Jahren sagt er sich los vom Königshaus und geht, mit Unterstützung seiner Frau Meghan Markle, seinen eigenen Weg. So hat er es sich gewünscht. Dennoch scheint ihm der Abschied schwer zu fallen.

Ein "tapferes Gesicht zu machen" gehöre zum Job eines Royals dazu, sagte Prinz Harry im Oktober 2018 in einem Interview. Wie hatte es einst die Königinmutter, besser bekannt als Queen Mum, ausgedrückt? "Erkläre dich nie, beschwere dich nie." Ein Mantra, das tiefe Wurzeln in die DNA des britischen Königshauses geschlagen hat - und das zu Harry passt, als wolle man einen eckigen Stein in rundes Loch pressen.

Sich dem Regelwerk der Monarchie anzupassen fiel und fällt dem jüngsten Sohn von Prinz Charles immer wieder schwer. Nicht nur in seinen Jahren als Jugendlicher und junger Erwachsener, als er mit wilden Partynächten rebellierte und sich einen Ruf als "Bad Boy" einfing. Auch in den letzten Monaten setzte Harry sein Pokerface, zum Leidwesen seiner Familie, regelmäßig ab. Die Medien greifen seine Ehefrau an? Er wehrt sich mit einem öffentlichen Statement. Er will Privatsphäre? Er nimmt sie sich. Seine Frau ist unglücklich? Harry zieht sich aus der "Firma", wie die Royals sich scherzhaft nennen, zurück. 

Wie geht es Prinz Harry wirklich?

Dennoch: Wenn es bei Auftritten darum geht, sich für das Wohl anderer einzusetzen, bewahrt sich Harry seine lockere, nahbare und fröhliche Art. Egal, wie sehr es hinter den Palastmauern kracht. Ein Insider attestierte Harry zuletzt gar, zu einem perfekten Schauspieler geworden zu sein. Nach außen hin gebe er den Gute-Laune-Prinz, innerlich sei er zerbrechlich und traurig, erfährt GALA aus Insiderkreisen. Bei der Abschiedstour, die Harry mit Meghan im März für einige letzte Termine als Senior-Royal nach London führte, schien der Prinz seine wahren Gefühle nicht immer verbergen zu können. Die Fassade bröckelte

6. März 2020, Silverstone  Prinz Harry eröffnet an der weltbekannten Rennstrecke ein Museum über Motorsport. Die Stimmung? Nicht die beste. 
6. März 2020, Silverstone
Prinz Harry eröffnet an der weltbekannten Rennstrecke ein Museum über Motorsport. Die Stimmung? Nicht die beste. 
© Getty Images

Der Megxit wird ernst für Harry

Egal ob bei der Einweihung eines Rennsport-Museums in Silverstone, dem Besuch des Mountbatten-Filmfestivals oder dem Commonwealth-Day-Gottesdienst in der Westminster Abbey: Harry lacht, ja. Aber oftmals schien es erzwungen und wich schnell wieder einem betrübten Blick.Harry weiß, dass es für andere etwas Besonderes, eine Ehre ist, ihn zu treffen. Niemals würde er Militärangehörigen, Charity-Mitarbeitern, anderweitigen Partnern im Dienst für das Gute oder Kindern schlecht gelaunt gegenübertreten. Doch die Momente abseits davon wirkt er in sich gekehrt. In der Wesminster Abbey, so der Eindruck der in England bekannten Körpersprachen-Expertin Judi James, sei Harry gar den Tränen nahe gewesen.

7. März 2020, Royal Albert Hall in London  Harry absolviert beim "Mountbatten Festival of Music" seinen vorerst letzten Auftritt als Captain General of Royal Marines. Seine militärischen Ehrentitel liegen dem Prinzen sehr am Herzen. Den als Generalkapitän der Marines muss er im Zuge des Megxit abgeben.
7. März 2020, Royal Albert Hall in London
Harry absolviert beim "Mountbatten Festival of Music" seinen vorerst letzten Auftritt als Captain General of Royal Marines. Seine militärischen Ehrentitel liegen dem Prinzen sehr am Herzen. Den als Generalkapitän der Marines muss er im Zuge des Megxit abgeben.
© Getty Images

Wer könnte es ihm verdenken? Der Megxit, ein unabhängiges Leben mit Meghan und Archie - zwar gewollt, aber nicht so. Nicht mit einem Komplett-Rückzug aus dem Königshaus. Die Dinge sind Harry aus der Hand geglitten. Das zeigt eine Rede, die er im Januar während eines Dinners für seine Charity-Organisation "Sentebale" hielt. Über sich und Meghan sagte er:

"Wir beide tun alles, um die Flagge hochzuhalten und unsere Aufgaben für dieses Land mit Stolz zu erfüllen. Nachdem Meghan und ich verheiratet waren, waren wir aufgeregt, hoffnungsvoll und hier, um zu dienen. Aus diesen Gründen macht es mich sehr traurig, wie es gekommen ist." Großbritannien sei seine "Heimat und ein Ort, den ich liebe. Das wird sich nie ändern", ergänzt er.

9. März 2020, Lonodon  Das letzte Mal Winken nach einem offiziellen Termin mit der Familie: Harry verabschiedet sich nach dem Commonwealth-Day-Gottesdienst in der Westminster Abbey von Fotografen und Fans. Bis zum amtlichen Vollzug des Megxit sind es noch 23 Tage. Ei Lächeln will ihm nicht gelingen.
9. März 2020, Lonodon
Das letzte Mal Winken nach einem offiziellen Termin mit der Familie: Harry verabschiedet sich nach dem Commonwealth-Day-Gottesdienst in der Westminster Abbey von Fotografen und Fans. Bis zum amtlichen Vollzug des Megxit sind es noch 23 Tage. Ei Lächeln will ihm nicht gelingen.
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Vielleicht gen diese Gedanke Prinz Harry in den letzten Tagen besonders intensiv im Kopf umher. Am 1. April ist endgültig Schluss: Der Rückzug von den Royals wird amtlich. Menschen aus dem Umfeld von Harry und Meghan ließen britische Medien wissen, Harry sei so glücklich wie nie. Doch irgendjemand sagte auch einmal: Glück und Leid liegen nah beinander. 

jre Gala


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