Royal-News: Kritik an Prinz Harry und Herzogin Meghan wegen Rede

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben ihren ersten Job nach ihrem Rücktritt als Senior-Royals wahrgenommen. Die Wahl ihres Auftraggebers bewerten manche Beobachter als fragwürdig.

Herzogin Meghan und Prinz Harry stehen mal wieder in der Kritik.

Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 35, wollen ihr eigenes Geld verdienen und nicht mehr vom britischen Steuerzahler finanziert werden. Es gilt nun für das Paar, geeignete Job-Angebote zu finden und anzunehmen. Die erste Wahl fiel auf eine Zusammenarbeit mit JP Morgan: Harry und Meghan traten am Donnerstag (6. Februar) als Redner bei dem von der Investment-Bank-Firma gesponsertem "Alternative Investment Summit" in Miami auf.

Wie unter anderem "The New York Times" berichtete, offenbarte Harry in seinem Redebeitrag, nach dem Tod seiner Mutter Prinzessin Diana, †36, mehrere Jahre in Therapie gewesen zu sein. Bis zu 750 000 britisch Pfund (umgerechnet 913.000 Euro) könnten Harry und Meghan für ihren Auftritt von JP Morgan erhalten haben. Nicht jeder findet die Job-Wahl der Sussexes gelungen.

Ein Monat nach dem Megxit

"Wir sind froh, dass die Zicke weg ist"

Meghan und Harry


Prinz Harry und Herzogin Meghan müssen vorsichtig sein

"Die Sorge ist, wie viele solcher Auftritte wird es geben? Wie oft kann Harry die Karte über seine geistige Gesundheit spielen?", merkt der britische PR-Guru Mark Borkowski gegenüber "The Sun" an. "Für JP Morgan ist es ein außergewöhnlicher Erfolg. Sie haben eindeutig das Geld, um sie sich leisten zu können, aber Harry und Meghan müssen es vermeiden, als protzig wahrgenommen zu werden."

Der langjährige Royal-Kommentator Richard Fitzwilliams sieht unterdessen die Glaubwürdigkeit des Paares, das sich als Klima- und Umweltschützer propagiert, in Gefahr. "Sie müssen vorsichtig sein", sagt er im Gespräch mit "The Express". "Wenn du etwas predigst, solltest du danach handeln, was du predigst. Wenn es um die Reichen und Berühmten geht, herrscht eine Menge Heuchelei über den Klimawandel."

Zurück ins Rampenlicht?

Herzogin Meghan sucht Unterstützung

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan hat 2017 ihre Schauspielkarriere für die königliche Arbeit aufgegeben.
©Gala

Ob die Royals das gewusst haben?

JP Morgan ist einer der führenden Unterstützer, wenn es um die Förderung fossiler Brennstoffe geht. Laut "The Guardian" hat die Firma allein zwischen 2016 und Mitte 2019 rund 75 Milliarden Pfund (etwa 88,4 Milliarden Euro) in diesen Sektor investiert. Dies steht im Widerspruch zu dem, woran die Sussexes glauben: dass die Emissionen fossiler Brennstoffe die Erde gefährden.

Verwendete Quelle: The Sun, The Guardian, The Express

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