Royal-News über Herzogin Meghan: "Wir sind froh, dass die Zicke weg ist"

Heute vor einem Monat haben Prinz Harry und Herzogin Meghan ihren Rückzug als Senior-Royals verkündet. Ein guter Zeitpunkt um bei GALA-Royal-Korrespondent Arndt Striegler nachzufragen, wie es seitdem für das Paar und den Palast gelaufen ist.

Meghan und Harry

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, haben ihr Krönchen an den Nagel gehängt und mit Baby Archie Mountbatten-Windsor, neun Monate, ein selbstbestimmtes Leben abseits des britischen Hofes begonnen. Die Aufregung, die das Paar damit in London verursacht hat, soll sich mittlerweile gelegt haben. Motto: "The Show must go on."

Prinz Harry und Herzogin Meghan: So läuft es  ohne sie bei den Royals

Arndt Striegler hat sich für GALA im Umfeld der Royals umgehört und berichtet: "Die Stimmung im Palast ist besser als je zuvor, vor allem beim Personal. Auf meine Nachfrage, warum, sagte man mir: ‚Wir sind froh, dass die Zicke weg ist.'" Man habe zwar Mitleid mit der Königin, dass ihr Enkelsohn den Hut genommen und weggezogen sei, doch man sei gleichzeitig erleichtert, nicht mehr mit Meghan arbeiten zu müssen.  

"Sie hat sich nicht an Regeln gehalten und rief schon vor Dienstbeginn um sieben Uhr nach ihren Mitarbeitern. Da gab es jedes Mal Stress. Die mussten sich dann im Morgenmantel in die Küche begeben, um Meghan einen Tee zu machen und solche Kleinigkeiten", erklärt Striegler. Ein Grund, warum die britische Presse ihr den Spitznamen "Duchess Difficult", "Herzogin Schwierig", verpasst hatte.

Prinz Harry

Ein guter Freund verrät, wie es ihm wirklich geht

Prinz Harry
Aller Anfang ist schwer: Ein guter Freund von Prinz Harry verrät in einem Interview, wie es dem Prinzen wirklich geht.
©Gala

Ersatz für Harry und Meghan ist gefunden

Schmerzlicher, so könnte man meinen, wird man Meghan und Harry in puncto Repräsentation vermissen. 2019 hatte Harry an die 200 und Meghan an die 80 Termine absolviert. 2020 müssen andere Royals einspringen - und das klappt, Überraschung, aktuell sehr gut. "Etwa 80 Prozent der Termine, die für die Sussexes vorgesehen waren, wurden bereits mit anderen Mitgliedern der Königsfamilie besetzt", hat Striegler aus dem Palast erfahren. Er ergänzt: "Das zeigt, was für eine gut geölte Maschine das Königshaus ist." Vor allem Herzogin Catherine, 38, und Prinz William, 37, werden künftig mehr in die Pflicht genommen, Kapazitäten haben auch Prinz Edward, 55, und Ehefrau Gräfin Sophie, 55. 

Wie es der Queen geht

Vor allem Queen Elizabeth soll über den Rückzug ihres Enkels und seiner Frau enttäuscht gewesen sein. Aber: "Die Königin hat sich nicht mal von einer Prinzessin Diana in die Knie zwingen lassen. Von einer Meghan Markle wird sie es erst recht nicht tun", sagt Striegler. 

So läuft's bei Harry und Meghan in Kanada

Erste Fotos von Meghan aus Kanada, die Mitte Januar in den Medien auftauchten, zeigen die Herzogin in gelöster und entspannter Stimmung. Der Eindruck: Hier ist jemand froh, London hinter sich gelassen zu haben. Auch Harry wirkte bei seiner Ankunft in Vancouver zwei Wochen später überglücklich, wie ebenfalls Aufnahmen beweisen.

Herzogin Meghan + Prinz Harry

"Sie werden sich in den nächsten zwei, drei Jahren trennen"

Herzogin Meghan und Prinz Harry 


Doch das heißt nicht, dass der Start in Kanada reibungslos für das Paar verläuft. Erst verwarnten Harry und Meghan über ihre Anwälte Medien und Paparazzi, weil diese Meghan und Baby Archie bei einem Spaziergang abgelichtet beziehungsweise gezeigt hatten.

Dann wurde eine Petition ins Leben gerufen, um zu verhindern, dass der Steuerzahler die Sicherheitskosten für das Paar übernehmen muss. Das besorgt vor allem die Queen, sagt Arndt Striegler, denn: Sie ist zum einen Staatsoberhaupt Kanadas, zum anderen des Commonwealth. In dem Staatenbund zählt jedes Mitglied - und die Königin will das gute Verhältnis zu Kanada auf keinen Fall gefährden. Und es gibt noch mehr Probleme.

Prinz Harry + Herzogin Meghan

Ken Wharfe spricht über ihre Sicherheit

Harry, Archie und Meghan
Ohne royalen Polizeischutz gehen Herzogin Meghan und Prinz Harry ein Sicherheitsrisiko ein.
©Gala

"Es gibt Stories aus Kanada, wonach die Scotland-Yard-Sicherheitsbeamten, die Harry und Meghan rund um die Uhr beschützen, schon jetzt die Nase voll haben. Weil Harry und vor allem Meghan sie zum Einkaufen schicken. Das ist ein absolutes No-Go! Die Scotland-Yard-Leute sind sehr stolze Menschen, da gibt es eine hohe Berufsehre. Sie für Dienstbogengänge einzuspannen ist in etwa so, als würde man Bill Gates bitten, einen Computerbildschirm abzuwischen."

Ungeklärt ist nach einem Monat immer noch die Frage, wer die Kosten für die Sicherheit für Harry, Meghan und Archie übernimmt und, wie das Paar künftig sein Geld verdienen darf. "Das Team der Sussexes und der Palast führen gerade knallharte Verhandlungen", berichtet Striegler. Ein Ergebnis darf man in den nächsten Wochen erwarten.

Verwendete Quelle: eigene Recherche 

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