Royal-News über Herzogin Meghan: Meghan macht's wie Kate - und die Kritik verstummt

Meghan Markle lässt sich zum ersten Mal seit der Verkündung des Megxit in London sehen – und meistert den Auftritt bei den Endeavour Fund Awards mit Bravour.

Herzogin Meghan am 5. März in London.

Als Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 35, am Donnerstagabend vor dem Mansion House in London vorfahren, scheint sich sogar das Wetter auf die Seite ihrer Kritiker zu schlagen: Es regnet in Strömen, als das Paar aus seinem Wagen steigt. Meghan lässt sich davon nicht beirren. Sie weiß, dass sie an diesem Abend nur eine einzige Aufgabe zu erfüllen hat: gute Publicity fürs Königshaus. Und ihre Auftraggeberin – die Queen – sollte sie besser nicht enttäuschen.

Und so verzichtet Meghan für die Presse darauf, ins Trockene zu eilen. Selbstbewusst und professionell schreitet sie, Arm im Arm mit ihrem Mann, unter einem Regenschirm an den Fotografen vorbei. Als die ihren Namen rufen, dreht sich Meghan sogar noch einmal um. All das zahlt sich aus: Die Fotos im Regen, die am nächsten Tag um die Welt gehen, hätte ein Star-Fotograf nicht besser inszenieren können.

Herzogin Meghan und Prinz Harry - trotz Regen perfekt in Szene gesetzt.

Meghan Markle und Prinz Harry: Erster Termin nach dem Megxit

Nach der Ankunft wartet das übliche Programm auf Meghan und Harry: Hände schütteln, Smalltalk halten, ins Gästebuch eintragen, Preise verleihen. Und doch ist etwas fundamental anders als bei all den vorherigen Terminen dieser Art. In nur 27 Tagen heißt es: Bye, bye, Königshaus! Der Rückzug als Senior-Royals, der Megxit, wird amtlich.

Prinz Harry + Herzogin Meghan

Was für eine Klatsche, die der Palast jetzt postet

Prinz Harry und Herzogin Meghan besuchen am 5. März in London die Endeavour Fund Awards.

Wäre die britische Monarchie ein Märchen, wäre die Rollenverteilung ihrer beiden populärsten Frauen (nach der Queen, versteht sich) klar geregelt: Herzogin Catherine, 38, ist die gute Fee, die die Monarchie mit Charme, Eleganz und Pflichtbewusstsein in ein neues Zeitalter führen wird. Und Meghan Markle die böse Hexe, die das Haus Windsor durch den Megxit in die Krise stürzt. Launisch, selbstverliebt, manipulativ und divenhaft sind nur einige der Beschreibungen, mit denen sie von der Presse in den letzten beiden Jahren bedacht wurde.

Verliebt bei den Endeavour Fund Awards: die Sussexes halten Händchen.

Herzogin Meghan: Queen Elizabeth wird dieser Auftritt gefallen

Bei der Verleihung der Endeavour Fund Awards tut Meghan nun genau das, was die Queen als Handlungsmaxime für ihre Familienmitglieder ausgerufen hat: Erkläre dich nicht, beschwere dich nicht, egal wie hart dir der Wind ins Gesicht schlägt – und tue deine Pflicht für die Krone. Liebevolle Unterstützung bekommt Meghan von ihrem Mann, der ihr nicht von der Seite weicht.

Sich zu verstecken ist also keine Option für Meghan. Und so ist sie es, nicht Harry, die gegen 21.45 Uhr die Bühne der Endeavor Awards betritt. "Es ist schön, wieder hier zu sein“, begrüßt Meghan das Publikum, das ihr mit Applaus zur Seite steht. Gewürdigt werden gleich die Leistungen von verwundeten, verletzten und kranken Soldaten, die im letzten Jahr an bemerkenswerten Sport- und Abenteuerherausforderungen teilgenommen haben.

Meghan bei ihrer Rede.

Meghan erwähnt den Megxit

Und gerade, als man denkt, dass Meghan an diesem Abend nichts mehr aus der Ruhe bringt... gerät sie doch aus dem Takt der Professionalität und erzählt aufgekratzt, dass sie und Harry Videos der Nominierten "gaaanz weit weg in Kanada" gesichtet haben. Sollte jemand den Megxit kurzzeitig wegen der Wiedersehensfreude mit den Sussexes vergessen haben – dies ist der friendly reminder, dass das Paar bald wieder nach Kanada abreisen wird. 

Die Stimmung bleibt dennoch entspannt. Harry und Meghan mischen sich unter die Gäste, plaudern, amüsieren sich. Als sie nach etwa drei Stunden wieder abfahren, lächelt die Herzogin selbst im Auto tapfer weiter. 

Meghan Markle und Herzogin Catherine haben bei ihren eigenen Stil - und das ist gut so. Doch wäre dieser Abend ein Märchen gewesen, wäre Herzogin Meghan der Rolle der guten Fee ebenso gerecht geworden wie ihre Schwägerin Kate. Da hält sich selbst die britische Presse am nächsten Tag mit Kritik zurück ...

Verwendete Quellen: eigene Recherche

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