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Herzogin Meghan + Prinz Harry Wegen Paparazzi: Situation in Kanada eskaliert

Herzogin Meghan und Prinz Harry
© Getty Images
Die Royal-News des Tages im GALA-Ticker: Harry und Meghan haben in Kanada Ärger mit Paparazzi - und ihre Nachbarn schreiten ein ++ Harry lässt die erste Klasse im Zug sperren ++ Herzogin Meghan äußert sich über die Queen ++

Die Royal-News des Tages im GALA-Ticker

1. März

Herzogin Meghan und Prinz Harry von Paparazzi bedrängt - und ihre Nachbarn schreiten ein

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, haben mit Baby Archie, neun Monate, auf Vancouver Island, Kanada, vorerst ein neues Zuhause gefunden. Bilder, die die Familie in ihrem Leben fernab des britischen Königshauses zeigen, sind für Fotografen ein lukratives Geschäft. Meghan und Harry haben Maßnahmen ergriffen, um die Villa Fleur vor Einblicken zu schützen. Doch wie zu erwarten lassen sich die Paparazzi davon nicht abschrecken - und sorgt das für mächtig Ärger. Nicht nur bei den Royals, sondern auch bei den Menschen in ihrer Nachbarschaft.

Laut "Mail on Sunday" gab es eine Reihe von Auseinandersetzungen zwischen Fotografen und wütenden Kanadiern. Im Gespräch mit der Zeitung sagte eine anonyme Quelle: "Die Einheimischen schützen Meghan und Harry sehr." Und das offenbar vehement:

Es ist an einem Punkt angelangt, an dem die Dinge gewalttätig werden.

Mindestens zweimal seien Fotografen während einer Konfrontation "körperlich bedroht" worden. Ein Paparazzo habe in seinem Auto gesessen, als er "von einheimischen Männern hin und her geschaukelt wurde, die schrien, sie sollten gehen. Es ist alles sehr unheimlich und böse geworden." Zudem soll es eine Facebook-Gruppe geben, zu der nur die Nachbarn der Royals Zutritt haben, und in der sie Fotos von Paparazzi und ihrer Lizenz posten. Alles in allem eine Situation, die Herzogin Meghan und Prinz Harry sicher nicht gewünscht haben. 

29. Februar

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Warum die Queen ihren Megxit-Wunsch unterstützt

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, haben Queen Elizabeth, 93, mit ihrem Wunsch nach einem Leben fernab des Königshaues enttäuscht, heißt es in britischen Medien. Nachzuvollziehen wäre es. So oder so: Öffentlich hatte die Königin dem Paar in einem Statement ihre Unterstützung erklärt. 

Historiker Robert Lacey, der einige Bücher über die Royals geschrieben hat, äußert im "PEOPLE"-Magazin die Theorie, die Queen sei durch den Megxit an eine Geschichte in ihrem eigenen Leben erinnert worden. Dies soll dazu führen, dass die Queen trotz ihres hohen Pflichtbewusstseins gegenüber der Monarchie Verständnis für Harrys und Meghans Rückzug aufbringen könne.

"Die Queen hat eine besondere Sensibilität für das, was Harry durchgemacht hat, weil sie Margaret nahe stand und dieselben Dramen und Spannungen sieht, die vor zwei Generationen passiert sind", sagt Robert Lacey und spielt damit auf Prinzessin Margaret an. Die hatte zeitlebens im Schatten ihrer großen Schwester Elizabeth gestanden - ebenso wie Harry als Zweitgeborener des künftigen Königs Prinz Charles, 71, im Schatten von Prinz William, 37, steht. "Das Syndrom der jüngeren Geschwister ist ein dauerhaftes Problem", sagt Lacey. "Das System hat keinen Weg gefunden, ihnen die Anerkennung zu geben, die sie brauchen." Margaret soll darunter sehr gelitten haben. Vor allem dann, als die Queen ihrer Schwester schweren Herzens in den 1950er Jahren die Hochzeit mit Peter Townsend verbieten musste. 

Zwar galt Margaret als Rebellin im Königshaus, doch ihm den Rücken zuzukehren traute sie sich nicht. Harry hingegen wagte den historischen Schritt - und scheint bis dato glücklich damit.

28. Februar

Harry macht's wie die Queen: Zugfahren deluxe

Von Kanada mit dem Linienflieger nach London und von da mit dem Zug nach Schottland. Prinz Harry versucht in Sachen Umweltschutz nun vieles richtig zu machen. Zu harsch war die Kritik, als er und Herzogin Meghan im vergangenen Sommer mehrmals innerhalb weniger Tage in den Privatjet stiegen. Für Kritik sorgte die angepasste Reiseroute, die Harry zu seinem Vortrag für die neue nachhaltige Initiative Travalyst brachte, aber trotzdem: Anstatt wie andere Mitglieder der Royal Family ganz normal im Abteil Platz zu nehmen, ließ er britischen Medien zufolge einen ganzen Wagen der ersten Klasse für sich und seine Security-Leute sperren. Das macht sonst nur die Queen, die als amtierende Monarchin einem besonderen Schutz bedarf.

Deutlich bodenständiger zeigten sich Anfang Februar Prinz William und Herzogin Catherine: Das Ehepaar nahm auf seinem Weg nach Loughborough, Leicestershire neben anderen Pendlern im Abteil Platz. Der Buckingham Palast wollte sich zu der Reise des Prinzen bislang nicht äußern.

27. Februar

Herzogin Meghan nimmt Queen Elizabeth in Schutz

Mit der Beziehung von Herzogin Meghan, 38, und der Queen steht es derzeit nicht zum Besten, könnte man meinen. Der Rücktritt von Meghan und Harry - und vor allem die Art und Weise - sollen die Königin enttäuscht haben, schreiben britische Medien. Von einem Machtkampf zwischen den Sussexes und der Queen ist jüngst gar zu lesen.

Entfacht wurde dieses Gerücht, weil Harry und Meghan sich in einem Statement am 21. Februar zu dem Verbot geäußert hatten, nach dem sie das Wort "Royal" nicht mehr für ihr Marken-Branding verwenden durften. Dies gelte nur in Großbritannien, ließen sie wissen, nicht für andere Länder. Man werde sich aber dann die britische Regelung halten und von einer Verwendung im Ausland absehen, schrieben Harry und Meghan. Der "Wir könnten, wenn wir wollten"-Unterton: ein Affront auf die Queen, urteilte die britische Presse. 

Gegenüber Freunden soll sich Meghan laut "Mail Online" moderat über die Rolle der Queen in punkto "Verwendung des Wortes Royal" geäußert haben. Meghan glaube, dass die Königin "unter dem Druck stand, diese Forderungen bezüglich der Namensänderung zu stellen", weil Harry der "Favorit der Königin" ist und andere einfach nicht damit umgehen können. Wetten, dass der Rest der Königsfamilie über diese Unterstellung not amused ist?

26. Februar

Thomas Markle verteidigt Queen Elizabeth gegen Harry und Meghan

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, haben mit ihrem Megxit-Statement vom 21. Februar nicht nur britische Medien und Royal-Experten erbost, sondern auch Meghans Vater Thomas Markle, 75. Das berichtet "Mail Online". "Ich bin gerade sehr verärgert über Meghan und Harry", sagt der ehemalige Lichttechniker, der seit Mai 2018 keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter hat und sich regelmäßig in den Medien Gehör verschafft.

"Ich glaube nicht, dass sie das Recht haben, mit der Königin so zu sprechen, wie sie mit ihr gesprochen haben. Ich denke, es ist eine Beleidigung für die Königin und das britische Volk." Weiter kolportiert Markle, Meghan habe nicht nur ihre eigene Familie sitzengelassen, sondern auch die von Harry. Ob Thomas' Meinung irgendwen der Beteiligten interessiert - unwahrscheinlich.

25. Februar

Nach Megxit: Prinz Harry ist zurück in der Heimat

Prinz Harry wurde am Dienstag, 25. Februar, am Bahnhof in Edinburgh gesichtet. Der Prinz ist in der Stadt, um an einer Reise-Messe teilzunehmen. Es geht darum, umweltfreundliche Flüge anzupreisen, schreibt das Online-Portal "Daily Mail". Der Prinz wurde ohne Herzogin Meghan, 38, und Baby Archie gesehen. Er ist zurück aus seiner Wahlheimat Kanada, um seine letzten Termine als arbeitendes Mitglied der königlichen Familie wahrzunehmen. Ab dem 31. März sind die Sussexes offiziell keine Senior-Royals mehr. In Edinburgh trug der Bruder von Prinz William, 38, ganz bodenständig seine eigene Tasche zum Auto. Begleitet wurde er von mehreren Sicherheitsbeamten.

Begleitete von Sicherheitspersonal geht Prinz Harry zum Wagen
Begleitete von Sicherheitspersonal geht Prinz Harry zum Wagen
© Splashnews.com

Ist Diana der wahre Grund für den Affront?

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, haben sich am 21. Februar in einem ausführlichen Statement zu den Details des Megxit geäußert, der am 1. April 2020 in Kraft tritt. Britische Medien sehen die Worte als Affront gegen Queen Elizabeth, 93. Royal-Kommentatorin Jane Moore hat dazu in der TV-Show "Loose Women" eine andere Theorie aufgeworfen: Es gehe dem Paar nicht um einen Angriff auf die Queen, sondern auf ihre Berater. Diese fürchtete zu ihren Lebzeiten schon Prinzessin Diana, †36.

Harrys Mutter Diana hat immer über die grauen Männer des Palastes gesprochen und sicher gibt es Leute im Palast, die dort seit Jahren arbeiten und auf eine bestimmte Weise denken und hinter die Kulissen ihre Fäden ziehen."

Heißt: Harry könnte die Aversion seiner Mutter gegen die Höflinge geerbt haben. Moore meint, dass sich das Megxit-Statement ihrer Meinung nach mehr an die Berater der Queen und die Monarchie an sich richte, als persönlich an die Königin. "Ich denke, Harry liebt seine Großmutter wirklich",  meint Moore. 

Was immer auch hinter Harrys und Meghans Worten steckt: Die Außenwirkung ihrer Worte gießt neues Öl ins Feuer der Frage, wie es hinter den Palastmauern wirklich um das Verhältnis der Familie Windsor bestellt ist. 

24. Februar

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Stichelei gegen Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie?

Der "Megxit" rückt immer näher: Während Anfang Januar zunächst nur bekannt wurde, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan ihren Dienst als Senior Royals im Frühling 2020 quittieren wollen, wurde nun das konkrete Datum des Ausstiegs veröffentlicht: Ab dem 1. April werden Harry und Meghan nicht mehr im Zeichen der Krone unterwegs sein. Ab diesem Tag darf das Paar sein eigenes Geld verdienen und sich endgültig in sein neues Leben in Kanada stürzen. Doch obwohl mit dieser Regelung eigentlich alle Wünsche der beiden erfüllt zu sein scheinen, können sich Harry und Meghan kleine Seitenhiebe gegen die Royal Family nicht verkneifen. 

In ihrem umfangreichen Statement zum Austritt aus der Familie, schießt das Paar in einigen Passagen gegen die Queen, 93, und ihre Entscheidungen im Zuge des "Megxits". Dass die Königin den beiden untersagte, den Markennamen "Sussex Royal" für eigene, gewinnbringende Projekte einzusetzen, akzeptieren Harry und Meghan zwar, tun ihren Unmut darüber jedoch in ungewöhnlicher Art und Weise kund: Sie stellen öffentlich die Macht der Queen infrage. Über die Verwendung des Terminus 'Royal' dürfe die Königin lediglich in Großbritannien bestimmen. Dass der Markenname "Sussex Royal" auch in Übersee nicht genutzt wird, entschieden Harry und Meghan demnach selbst. Eine Aussage, die im Vereinigten Königreich für eine Menge Kritik sorgte. Harry und Meghan wurde gar Respektlosigkeit der Königin gegenüber vorgeworfen.

Queen Elizabeth ist aber nicht das einzige Familienmitglied, das sich durch das Statement angegriffen fühlen könnte: Auch Harrys Cousinen, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie, bekommen ihr Fett weg. In einer Passage des Textes schreibt das Ehepaar Sussex: "Während es für andere Titel tragende Mitglieder der königlichen Familie einen Präzedenzfall gibt, außerhalb der Institution eine Beschäftigung nachzugehen, wurde für The Duke and Duchess of Sussex eine zwölfmonatige Überprüfungsfrist eingeführt." 

Eine palastnahe Quelle kommentierte dies gegenüber dem britischen "Mirror" so: "Es ist ziemlich klar, dass sie sich auf kleinere Royals wie Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie beziehen. Dies ist ein seltsames Vorgehen für zwei Personen, deren Partner einst behaupteten, sie hätten die Monarchie im Alleingang modernisiert." Anders als Harry und Meghan ist es den Töchtern von Prinz Andrew, 60, erlaubt, royale Titel zu halten und Vollzeitjobs nachzugehen. Während Eugenie als Kuratorin für eine Kunstgalerie tätig ist, arbeitete Beatrice eine zeitlang als Unternehmensberaterin. Eine Lösung, die die Sussexes den royalen Verwandten offenbar neiden.

Verwendete Quellen:Mirror, Daily Mail, sussexroyal.com

ame / jre Gala


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