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Royal-News über Prinz Harry Er könnte zurückkehren, um die Queen zu vertreten

Prinz Harry verabschiedet sich als Senior-Royal.
Prinz Harry verabschiedet sich als Senior-Royal.
© Splashnews.com
Queen Elizabeth hat wegen des Coronavirus den Beginn ihres Osterurlaubs auf Schloss Windsor vorverlegt. Wann sie zurückkommt - ungewiss. Was passiert, wenn die Queen wegen Krankheit ausfällt und welche Konsequenz das für Prinz Harry haben könnte.

Queen Elizabeth, 93, zieht sich am heutigen Donnerstag (19. März) wegen der "gegenwärtigen Umstände" - gemeint ist in der Mitteilung des Palastes die Coronavirus-Krise - aus London zurück. Geplant war eigentlich, dass die Königin erst kommende Woche aufbricht. Es sei "wahrscheinlich", dass sie ihren Aufenthalt in dem Schloss über das Osterfest hinaus verlängere, heißt es offiziell weiter.

Noch erfreut sich die Königin bester Gesundheit, versichern britische Medien. Doch was, wenn sich das ändert? Wer springt ein, sollte sich die Queen mit dem Coronavirus anstecken und nicht dazu in der Lage sein, ihre Amtsgeschäfte auszuführen?

Queen Elizabeth: Das sind ihre royalen Vertreter

"Für den Fall, dass die Königin aufgrund von Krankheit oder Abwesenheit im Ausland ihre offiziellen Aufgaben als Souverän vorübergehend nicht wahrnehmen kann, werden zwei oder mehr Staatsräte mittels Letters Patent [einem offiziellen Dokument] ernannt, um an der Stelle Ihrer Majestät zu handeln", heißt es auf "royal.uk", der offiziellen Website der königlichen Familie.

Als sogenannter "Counsellor of State" ("Staatsrat") werden der Ehepartner des amtierenden Monarchen und die vier nächsten Thronfolger ernannt. Voraussetzung: Sie müssen 21 Jahre alt sein und die britische Staatsbürgerschaft besitzen.

Aktuell sind laut königlicher Website Prinz Philip, 97, Prinz Charles, 71, Prinz William, 37, Prinz Harry, 35, und Prinz Andrew, 60, "Counsellor of State".

Prinz Harry und Prinz Andrew sind weiterhin in charge

Prinz Harry wird ab 1. April beziehungsweise dem Eintritt des Megxit kein Senior-Royal mehr sein. Er bleibt jedoch weiterhin Teil der Thronfolge und damit auch Counsellor of State. 

Prinz Andrew ist seit November 2019 im Zuge des Jeffrey-Epstein-Skandals von royalen Pflichten befreit, aber faktisch ebenfalls noch Counsellor of State. Würde er als solcher  auch praktisch eingesetzt werden, könnte das zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung führen.

Vermutlich würde man es im Falle eines Falles zunächst dabei belassen, Charles und William als stabile Vertretung der Queen in London zu installieren. 

Royale Staatsräte sind befugt, die meisten offiziellen Aufgaben des Souveräns wahrzunehmen, zum Beispiel an Sitzungen des Geheimen Rates teilzunehmen, Routinedokumente zu unterzeichnen und die Zeugnisse neuer Botschafter im Vereinigten Königreich entgegenzunehmen.

Ausgangssperre für über 70-Jährige?

Schwierig wird es, wenn umgesetzt wird, was der britische Gesundheitsminister Matt Hancock, 41, zur Bekämpfung des Coronavirus in Aussicht gestellt hat: Über 70-Jährige - und damit Risikopersonen - könnten aufgefordert werden, Zuhause zu bleiben. Und das, so berichtet "The Guardian" "bis zu vier Monaten". In diesem Falle würden neben der Queen auch Prinz Charles und Herzogin Camilla, 72 - sollte für sie keine Ausnahme gemacht werden - Zuhause bleiben müssen.

Verwendete Quellen:royal.uk, The Guardian

jre Gala

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