Royal-News über Prinz Harry: Mit Fake-Anruf ausgetrickst: Harry spricht über seine Ehe

Blamage für Prinz Harry: Zwei YouTuber haben den Royal angerufen und sich als Greta Thunberg und ihren Vater ausgegeben. Harry glaubte ihnen und sprach angeblich unter anderem über seinen Rückzug als Senior-Royal.

Neuer Wirbel um Prinz Harry, 35: Auf YouTube sind Mitschnitte zweier Gespräche aufgetaucht, in denen der Royal mit den Witzbolden Alexei Stolyarov und Vladimir Kuznetsov beziehungsweise einer Freundin der beiden zu hören sein soll. Die Anrufer gaben sich als Greta Thunberg, 17, und ihren Vater Svante Thurnberg, 50, aus. Stattgefunden haben sollen die Fake-Anrufe am 31. Dezember und Januar und 22. Januar, als Harry sich in Kanada aufhielt. 

Ob es sich auf der Tonaufnahme tatsächlich um die Stimme Harrys handelt, ist nicht verifiziert: Weder der Prinz noch der Palast haben sich bisher zu der Angelegenheit geäußert. Britische Medien gehen unterdessen von der Echtheit des Gespräches aus.

Prinz Harry: Das Protokoll des Fake-Anrufes

Harry spricht über den Megxit

Harry bot den angeblichen Thunbergs an, ihn einfach nur Harry zu nennen ("Das ist fein") und bezeichnete den Megxit als "die richtige Entscheidung für unsere Familie" und "die richtige Entscheidung, um meinen Sohn beschützen zu können." Allerlei Kritik mussten Harry und Meghan für ihren Rückzug aus dem Königshaus einstecken. Doch er denke, so Harry, es gebe "verdammt viele Menschen auf der ganzen Welt, die sich mit uns identifizieren und uns respektieren können, wenn wir unsere Familie an die erste Stelle setzen." Er gab dennoch zu: "Aber ja, es ist schwierig, aber wir werden ein neues Leben beginnen."

Das neue Leben in Kanada

Ihren neuen Lebensmittelpunkt haben Harry und Meghan vorerst auf Vancouver Island im Nordwesten Kanadas aufgeschlagen. Ruhig, beschaulich, viel Natur - und somit ganz anders als das geschäftige London. Sein neues Leben sei "viel besser", urteilte Harry im Fake-Anruf und erklärte: "Sie vergessen, ich war zehn Jahre lang beim Militär, also bin ich normaler, als meine Familie glauben möchte. Aber in einer anderen Position zu sein, gibt uns jetzt die Möglichkeit, Dinge zu sagen und Dinge zu tun, die wir möglicherweise nicht hätten tun können."

Prinz Harry + Herzogin Meghan

Letzter öffentlicher Auftritt vor ihrem Ausscheiden als Senior Royals

Harry und Meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben es geschafft, sie haben ihren letzten Termin als Senior Royals absolviert.
©Gala

Die Hochzeit mit Meghan 

Einmal einen Royal heiraten und Prinzessin oder Prinz sein - der Traum vieler. Doch Harry mahnte gegenüber Alexei Stolyarov und Vladimir Kuznetsov : "Ich kann Ihnen versichern, dass die Ehe mit einem Prinzen oder einer Prinzessin nicht immer so toll ist, wie man es sich vorstellt." Weise Worte, die für Meghan wahr geworden sind.

Prinz Andrew und die Royal Family

Zu dem Sex- Skandal um seinen Onkel Prinz Andrew, 59, war Harry weniger auskunftsfreudig. Er habe dazu wenig zu sagen, merkte er an und stellte klar: "Aber was immer er getan hat oder nicht getan hat, ist völlig unabhängig von mir und meiner Frau. Wir arbeiten nur für uns und konzentrieren uns auf die Gemeinschaft. Also wir sind völlig getrennt von der Mehrheit meiner Familie."

Über die Kritik am Privatjet

Harte Kritik hatten Harry und Meghan einstecken müssen, weil sie als erklärte Klimaschützer im Sommer 2019 innerhalb weniger Tage mehrmals mit einem Privatjet gereist waren. Harry erklärte den Fake-Thunbergs: "Unglücklicherweise gibt es für uns kaum eine Alternative. Wir müssen mit Linienflügen um die Welt fliegen – aber sind nicht mal annähernd so schlimm, wie andere, die nur für eine Nacht oder ein Wochenende in den Flieger steigen."

Über Donald Trump und Boris Johnson 

Der US-Präsident habe "Blut an den Händen", so Harry, weil er den Steinkohlebergbau in den USA vorantreibe. Der angeblichen Greta riet er dennoch, sich mit Trump zu treffen, sollte sich die Möglichkeit ergeben. "Es ist weitaus wichtiger, einen offenen Dialog zu führen und mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen, als nicht." In puncto Klimawandel könne Greta ihn "überlisten", sagte Harry. Den britischen Premierminister Boris Johnson halte er für "einen guten Mann", in dessen Seele Greta mit ihrem Anliegen vordringen könne.   

Prinz Harry ist nicht der einzige, den die Russen auf Kreuz legten

  • Vladimir Kuznetsov und Alexey Stolyarov gaben sich 2015 als Wladimir Putin, 55, aus und sprachen mit Sir Elton John, 72, über die Rechte von Homosexuellen in Russland. Der Sänger sagte, es sei "ein großes Privileg, mit einem der einflussreichsten Menschen der Welt zu sprechen". Putin forderte Kuznetsov und Stolyarov später persönlich auf, Elton John über den Trick aufzuklären.
  • Im Januar  2020 brachten die YouTuber die US-Kongressabgeordnete Maxine Waters, 81, dazu, zu versprechen, Menschen auf der fiktiven Insel "Chunga-Changa" zu helfen.
  • Im Februar 2020 wurde US-Präsidentschaftswahl-Kandidat Bernie Sanders, 78, Opfer der beiden Russen. Der Senator glaubte ebenfalls, er unterhalte sich mit Greta Thunberg.

Verwendete Quelle: Daily Mail

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