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Queen Elizabeth Royal-Insider: Ihre Regentschaft ist "praktisch vorbei"

Queen Elizabeth ist seit 6. Februar 1952 Königin. England ohne sie? Für viele kaum vorstellbar.
Queen Elizabeth ist seit 6. Februar 1952 Königin. England ohne sie? Für viele kaum vorstellbar.
© Getty Images
Queen Elizabeth ist seit Februar 1952 im Amt und im Volk äußert beliebt und geschätzt. Andrew Morton, der mit dem Enthüllungsbuch "Diana - In ihren eigenen Worten" in den 1990ern weltweit für Aufsehen sorgte, behauptet dennoch: Die Regentschaft der Queen neigt sich deutlich dem Ende zu.

Queen Elizabeth, 94, lebt zum Schutz vor dem Coronavirus seit Mitte März zurückgezogen auf Schloss Windsor. Wann sie wieder öffentlich auftreten wird, ist ungewiss. Im Gespräch mit "The Telegraph" zeichnet Andrew Morton, 67, ein düsteres Bild über die Zukunft der englischen Monarchin. 

Queen Elizabeth und das Coronavirus

"Wie kann die Queen Investitionen tätigen, Botschafter treffen, Rundgänge machen und Orte besuchen, ohne Menschen aus nächster Nähe zu treffen?" fragt Morton und ergänzt: "Es ist schrecklich traurig, aber ich kann nicht erkennen, wie die Königin ihren Job wieder aufnehmen kann. Das COVID-19-Virus verschwindet nicht bald und wird monatelang, wenn nicht sogar jahrelang bei uns sein." Wenn die Königin sich infiziere, sei dies "fatal" - auch für  die Gesundheit von Prinz Philip, 99.Dass sie den Menschen nicht mehr persönlich begegnen kann, wird Queen Elizabeth (absolvierte 2019 fast 300 Auftritte und Termine) schmerzen. "I have to be seen to be believed", auf Deutsch etwa: "Ich muss gesehen werden, um geglaubt zu werden", soll sie laut Biografin Sally Bedell Smith einmal gesagt haben. Sie habe es immer geliebt, rauszugehen Leute zu treffen, bestätigt Andrew Morton. Dass sie nun auf Schloss Windsor festsitzt, sieht der Autor als wegweisenden Umstand für die Zukunft an.

"Die brutale Wahrheit ist, dass ihre Regentschaft praktisch vorbei ist. COVID-19 hat der Monarchie mehr Schaden zugefügt als Oliver Cromwell. Corona hat Charles praktisch auf den Thron gesetzt."

Trotz Corona ist die Queen fleißig

Im Mai sagte ein Sprecher des Buckingham Palastes, die Monarchin sei weiterhin "beschäftigt", führe wöchentlich eine telefonische Audienz mit Premierminister Boris Johnson, 55, durch und erhalte täglich ihre roten Boxen mit Regierungspapieren. Sie fügten hinzu, dass Ihre Majestät "angemessene Ratschläge zu Terminen befolgen wird" und per Telefon und Videoanruf mit ihrer Familie in Kontakt bleibt.

Verwendete Quellen:nytimes.com, mailonline.com, thetelegraph.co.uk

jre Gala


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