Royal Baby: So freut sich die Welt

Die Niagarafälle sind blau erleuchtet, Barack Obama sucht nach einem Geschenk und eine britische Zeitung ändert spontan ihren Namen: Kate und Williams Baby ist da und die Welt steht kopf

Am Montag (22. Juli) war es endlich soweit: Herzogin Catherine und Prinz William wurden zum ersten Mal Eltern. Gegen 21.30 Uhr abends machte die frohe Botschaft von der Geburt eines kleinen Jungen die Runde, Ed Perkins, der Pressesprecher des Paares, brachte die Urkunde mit der Bekanntgabe der Geburt zu einem vor dem Krankenhaus wartenden Auto, damit wurde sie zum Buckingham-Palast gefahren, wo die Pressebeauftragte der Queen, Alisa Anderson, die Urkunde in Begleitung eines livrierten Dieners auf dem Aussteller auslegte.

Weltweit freuten sich die Menschen mit William und Kate über die Geburt ihres Thronfolgers. So wurde in Kanada, das zum Commonwealth gehört, die berühmten Niagarafälle in Babyblau angestrahlt, in London leuchtete das Riesenrad "London Eye" in den Nationalfarben und auch der Brunnen am Trafalgar Square verriet durch seine Farbe das Geschlecht des Babys.

Herzogin Meghan

Sie macht Harry eine rührende Liebeserklärung

Herzogin Meghan und Prinz Harry
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©Gala

Die Onlineausgabe des britischen Boulevardblatts "The Sun" bennante sich nach der Geburt von Herzogin Catherines und Prinz Williams kleinem Jungen kurzerhand in "The Son" um.

Berühmte Gratulanten ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten: "Ich freue mich so sehr, dem Herzog und der Herzogin von Cambridge zu der freudigen Geburt ihres ersten Kindes gratulieren zu können", teilte der US-Präsident Barack Obama via Twitter mit. Bereits im Vorfeld hatte die "New York Post" berichtet, dass der Staatsmann nach dem "richtigen Geschenk für den zukünftigen König" suche. Der Ex-Präsident Ronald Reagan hatte Prinz William 1982 zur Geburt einen edlen Chippendale-Stuhl geschickt.

Warten aufs Royal Baby

Spannung vor dem St. Mary's

Herzogin Catherine ist über einen Seiteineingang des "St. Mary's Hosptial" in die Klinik gelangt. Seitdem hat sich die Polizeipräsenz vor dem Gebäude erhöht.
Neben britischen Reporterteams hat auch auch die internationale Presse vor der Klinik im Londoner Statdteil Paddington aufgestellt. Hier wird eine Moderatorin geschminkt, bevor sie für einen Fernsehbericht mit dem Mirko vor die Kamera tritt.
Viele Touristen bleiben vor der Klinik stehen, um ein Foto von dem Spektakel zu machen.

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"Ich freue mich für den Herzog und die Herzogin, dass ihr Sohn geboren wurde. Das ganze Land wird feiern. Sie werden wunderbare Eltern sein", teilte der britische Premierminister David Cameron über Twitter mit. Tatsächlich wurde in zahlreichen Pubs in London und im Rest Großbritanniens mit Girlanden und Flaggen die Ankunft des Thronfolgers gefeiert, in der Londoner U-Bahn vermeldeten mancherorts Hinweistafeln Geburtszeit, Gewicht und Geschlecht des Babys. Und die britische Zeitung "The Sun" änderte für ihre Online-Ausgabe sogar ihr Logo und benannte sich kurzerhand in "The Son" (auf deutsch: "Der Sohn") um.

Auch aus der Familie von der verstorbenen Prinzessin Diana, die jetzt erstmals Großmutter geworden wäre, gibt es mittlerweile eine Wortmeldung. Ihr Bruder Charles Spencer teilte "people.com" mit, dass sich seine Familie sehr freue. Dann erinnerte er sich zurück an die Geburt von Prinz William vor 31 Jahren, von der er als Schuljunge im Nobelinternat Eton erfahren habe. "Der Lehrer kam in mein Schlafzimmer gerannt, um mir die gute Neuigkeit zu erzählen und er hatte eine Flasche Champagner dabei."

In den USA gratulierte unterdessen auch Hillary Clinton dem Herzogpaar. "Gratulation über den tTeich an den Herzog und die Herzogin. Ich wünsche euch viel Glück. Hier ein Ratschlag: It Takes a (royal) Village", schrieb die Politikerin auf Twitter und spielte damit auf ihr 1996 erschienenes Buch "It Takes a Village" an, in dem es um das Wohlergehen von Kindern in einer Gesellschaft geht. Der britische Starkoch Jamie Oliver ließ sich außerdem etwas ganze Besonderes einfallen: Er zeigte auf Twitter ein Foto von einem extra gebackenen "Baby Boy Pie", verbunden mit dem Tipp, das Kind doch nach ihm James zu nennen.

Die Niagarafälle erstrahlen zur Feier des Tages in Babyblau.

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