Royal Baby, Prinz Harry + Co.: Zweitgeborene Royals haben's besser

Prinz George bekommt bald ein Geschwisterchen - aber egal ob Junge oder Mädchen, royale Zweitgeborene haben es einfacher, wie man an Prinz Harry, Prinz Andrew und Prinz Carl Philip sehen kann

Prinz William und Herzogin Catherine bekommen nach Prinz George zum zweiten Mal Nachwuchs. Bereits jetzt lässt sich einiges über die spätere Rollenverteilung der beiden royalen Geschwister sagen, denn hier scheint es ein Muster zu geben: Die Erstgeborenen sind als Thronfolger an die Etikette des Hofes gebunden, die Zweitgeborenen lassen's dagegen lockerer angehen.

Herzogin Meghan + Prinz Harry

Die Paparazzi gehen ihnen zu weit

Herzogin Meghan und Prinz Harry gehen auf Reisen
Herzogin Meghan und Prinz Harry wollen sich mit Sohn Archie ein eigenes Leben aufbauen.
©Gala

Das beste Beispiel für diese Regel sind Prinz William und Prinz Harry. Während William als Erstgeborener bei royalen Anlässen das britische Königshaus repräsentiert und bei der Auswahl seiner Partnerin höchste Ansprüche erfüllen muss, hat sich Harry mühelos den Ruf als Party-Prinz erarbeitet, dem seine ständig wechselnden Freundinnen und sogar ein Nackt-Skandal nach einer ausgelassenen Party in Las Vegas nicht groß etwas anhaben können. Nach dem Motto: Ist der Ruf erst etabliert, lebt es sich als zweitgeborener Royal recht ungeniert!

Auch bei Williams und Harrys Vater Prinz Charles und dessem jüngeren Bruder Prinz Andrew verhält es sich ähnlich. Während Charles als ewiger Thronfolger seiner Mutter Queen Elizabeth II. beflissentlich seinen royalen Pflichten nachkommt und durch seine unglückliche Ehe mit Lady Diana und der darauffolgenden Scheidung die britische Monarchie in eine der tiefsten Krisen stürzte, sorgte die nicht weniger skandalträchtige Ehe zwischen Prinz Andrew und Sarah "Fergie" Ferguson für wesentlich weniger Wirbel. Im Gegensatz zum bodenständigen Prinz Charles, der sich für den Naturschutz engagiert, gilt Prinz Andrew als Playboy und Jet-Setter mit teilweise zwielichtigen Kontakten, wie etwa zum Gaddafi-Sohn Saif oder zu kasachischen Oligarchen.

Aber nicht nur bei den britischen Royals zeigt sich dieses Muster, sondern auch bei den Kindern von König Carl Gustav von Schweden und Königin Silvia: Bei Kronprinzessin Victoria von Schweden und ihrem jüngeren Bruder Carl Philip sind die Rollen klar verteilt. Während Victoria den König bereits jetzt bei seinen repräsentativen Aufgaben unterstützt und mit dem Unternehmer Daniel Westling einen skandalfreien Mann an ihrer Seite gefunden hat, galt ihr jüngerer Bruder lange als Playboy, bis er sich im Juni 2014 mit dem ehemaligen Unterwäsche-Model Sofia Hellqvist verlobte. Nebenbei geht der Prinz seinen Leidenschaften als Fotograf und Rennfahrer nach.

Irgendwie haben es die zweitgeborenen Royals einfacher im Leben - und genießen trotzdem die Vorzüge, die das Leben am Hofe mit sich bringt. Vielleicht werden wir in ein paar Jahren auch das Geschwisterchen von Prinz George den Party-Prinzen oder die Party-Prinzessin nennen...

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