Royal Baby: Fashion-Ikone und Wirtschaftswunder

Während die junge Prinzessin den Start ins Leben verschläft, drehen ihre Landsleute am Rad, freuen sich auf Jahre zukünftiger Outfits, die Touristen und all das Geld, das daran hängt

Prinzessin vom Cambridge

Gerade mal einen Tag ist sie alt, und schon ruhen die Hoffnungen des britischen Empires auf der kleinen Prinzessin von Cambridge, die derzeit noch auf einen Namen wartet. Die Begeisterung auf der Insel kennt angesichts des zweiten Babys von Herzogin Catherine, 33, und Prinz William, 32, kaum Grenzen. In der Presse wird sie schon jetzt als kommende Fashion-Ikone gefeiert.

Jetzt schon Trendsetterin

Der "Telegraph" hat gar ausgerechnet, dass die Kleine der Wirtschaft des Landes 150 Millionen Pfund (knapp 200 Millionen Euro) Mehreinnahmen pro Jahr bescheren wird - vor allem als Trendsetterin in der Mode- und Beauty-Branche. Die spinnen, die Briten! Das "Zentrums für Einzelhandelsforschung" rechnete dem "Telegraph" vor: "Allein der erste Boom nach der Geburt wird bei 108 Millionen Euro liegen, davon 27 bis 34 Millionen durch Souvenirs, der Rest durch Esswaren und Getränke, vor allem Kuchen und Sekt." "Marks&Spencer" beispielsweise steht Gewehr bei Fuß und will innerhalb von zwölf Stunden nach Bekanntgabe des Namens der kleinen Cambridge die ersten gravierten Keksdosen auf den Markt werfen. Analysten erwarten, so die britische Presse, sogar insgesamt einen positiven Effekt auf das britische Wirtschaftswachstum im allgemeinen.

Und auch die "Royal Collection" wird sobald wie möglich wieder enue Erinnerungsstücke - Teller, Tassen und ähnliches - umfassen, um die Geburt zu feiern und den Touristen ein paar Sondereinkäufe schmackhaft zu machen.

Herzogin Meghan

Zum US-Open-Finale in New York kam sie mit Baby Archie

Herzogin Meghan, Prinz Harry und Baby Archie
Bisher war man davon ausgegangen, dass Herzogin Meghan allein zum Tennisfinale ihrer besten Freundin Serena Williams geflogen war. Doch jetzt enthüllt die Tennisspielerin in einem Interview, dass das damals vier Monate alte Baby Archie mit Meghan in New York war.
©Gala

Prinz George hat es vorgemacht

An Prinz George soll die britische Wirtschaft demnach schon 334 Millionnen Euro verdient haben - der Erstgeborene der Cambridges ist noch keine zwei Jahre alt. Und wird auch schon als Stilikone gehandelt, dessen Outfits nach jedem Auftritt ruckzuck ausverkauft sind. Wie groß der Hype um eine kleine Prinzessin in niedlichen Kleidchen da sein wird, ist absehbar und macht ein wenig atemlos.

Das Mädchen ist die erste englische Prinzessin seit 1950 Prinzessin Anne das Licht der Welt erblickte. Anders als die ziemlich biedere Schwester von Prinz Charles soll das "Royal Baby II" aber eine echte, klassische Prinzessin werden. Mit Krönchen und schicken Kleidern - zumindest, wenn es nach den Beobachtern des Königshauses geht. "Sie wird jede Menge Glamour in die Familie bringen", ist sich Penny Junor, Biografin von William und seinem Bruder, Prinz Harry, sicher.

Schweres Erbe

Allerdings werde es keine leichte Aufgabe, die Prinzessin vor den gierigen Augen der Öffentlichkeit zu schützen. "Es wird sich immer um ihre Frisur drehen oder darum, ob sie zugenommen hat. Es wird für sie hart werden, eine Teenager-Prinzessin zu sein." Zum Glück hat das Baby derzeit noch keine Ahnung davon, was es erwartet. Schwester, Tochter und Enkelin von den Stilikonen Prinz George, Herzogin Catherine und Prinzessin Diana - eine ganz schöne Last auf den Schultern einer Neugeborenen.

Prinzessin Charlotte

Erster Auftritt im Video

Royal Baby: Video: Auftritt der Prinzessin
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