Queen Elizabeth: Wer kommt als Ersatz für Harry und Meghan in Frage?

Queen Elizabeth steht vor einem Personalproblem: Prinz Harry und Herzogin Meghan - Rücktritt. Prinz Andrew - Zwangspause. Wer aus der Familie Windsor nun in die Bresche springen kann.

Queen Elizabeth (Mitte), Enkelin Prinzessin Beatrice (l.) und Schwiegertochter Gräfin Sophie (r.)

Die Reihen im britischen Königshaus lichten sich: Mit Prinz Harry, 35, Herzogin Meghan, 38, und Prinz Andrew, 59, hat Queen Elizabeth, 93, innerhalb von zwei Monaten gleich drei Premium-Arbeitskräfte verloren. Etwa 550 Termine haben die Prinzen und Meghan in 2019 zusammengerechnet wahrgenommen. Die große Frage: Wer von den übrigen Royals springt ein?

Harry und Meghan weg: Die Queen Elizabeth braucht Hilfe 

Zunächst einmal lohnt sich ein Blick in die Liste derjenigen Royals, die derzeit für das Königshaus arbeiten. Laut Terminkalender auf royal.uk, der offiziellen Website der Queen und ihrer Familie, sind das:

Windsors

Die Thronfolge im englischen Königshaus

Platz 1: Prinz Charles (ältester Sohn von Queen Elizabeth)
Platz 2: Prinz William (ältester Sohn von Prinz Charles)
Prinz George
Den Gang über den roten Teppich meistert sie danach perfekt. Mit ihrem zurückhaltenden Lächeln verzückt sie alle.

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Queen Elizabeth und Prinzessin Anne

Prinz Charles und Herzogin Camilla

Die Queen, Prinz Charles, 71, Prinzessin Anne, 69, und Herzogin Camilla, 72, gehören zu den fleißigsten Royals. Charles belegt laut "Daily Mail" mit 521 Terminen im vergangen Jahr Platz eins, Prinzessin Anne mit 506 Terminen Platz zwei, die Queen mit 300 Terminen Platz drei.

Die Königin hat in den letzten Jahren sukzessive Aufgaben an ihren ältesten Sohn und William abgegeben und wird vermutlich bei ihrem derzeitigem Workload bleiben. Charles, Anne und Camilla könnten hingegen etwas aufstocken. 

Herzogin Camilla

Was sie über den Rücktritt von Prinz Harry und Herzogin Meghan denkt

Herzogin Camilla 
Herzogin Camilla äußert sich zögerlich zum Thema Megxit.
©Gala

Prinz William und Herzogin Catherine 

Zwar werden zunächst Prinz Charles und Herzogin Camilla Königspaar, doch die Stars der Familie Windsor sind Kate und William. Vermutlich werden die beiden - dies auch unabhängig des Rücktrittes von Harry und Meghan - ab diesem Jahr mehr Termine übernehmen. William engagiert sich, wie sein Bruder, stark im Bereich mentale Gesundheit, Umwelt und Tierschutz, Kate im Gebiet Kinder und Jugendliche. 

Prinz Andrew

Prinz Andrew, 59, pausiert seit November 2019 wegen des Skandals um Jeffrey Epstein, †66, von seiner Pflicht für das Königshaus. Dass die Queen ihn wieder ins Boot holt, hält die britische Presse derzeit für unwahrscheinlich.

Gräfin Sophie

Die Ehefrau von Prinz Edward, Gräfin Sophie, 55, ist ein geschätztes Mitglied der Familie und soll eine enge Verbindung zur Queen haben. Sie hat ein breites Spektrum von Interessen, darunter die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, die Verhütung von Blindheit in Entwicklungsländern, Landwirtschaft und Mode. Ihre Kinder, Lady Louise, 16, und James, Viscount von Severn, 12, sind in einem Alter, das es Sophie erlauben würde, mehr Termine für das Königshaus wahrzunehmen. Sie könnte beispielsweise für Meghan in den Bereichen Gleichberechtigung und Stärkung von Frauen sowie Kinder und Jugendliche aushelfen.

Gräfin Wessex

Die fleißige Miss Sophie

Sophie, Gräfin von Wessex, die an diesem Tag Geburtstag feiert, entscheidet sich für ein knallrotes Jacquard-Midi-Kleid von "Azzedine Alaïa". Niedliche Wellen-Details an den Ärmeln, halb-hochgestecktes Haar und eine große Kette machen den verspielten Look perfekt. 
Zufall oder abgesprochen? Beim Empfang des "UK-Africa Investment Summit" im Buckingham Palast am Montag (20. Januar) wählten Sophie, Gräfin von Wessex, und Herzogin Catherine beide Kleider in knalligem Rot.
13. Dezember 2019  Vom Winde verweht? Nicht mit Sophie! Die Gräfin hält ihre Kopfbedeckung im Griff. In Begleitung von Generalmajor Duncan Capps vertritt Sophie die Queen während der Sovereign's Parade an der Royal Military Academy in Sandhurst. Die Parade am Ende eines jeden Semesters markiert den Höhepunkt der 44-wöchigen Ausbildung der Teilnehmer. 
10. November 2019  Großbritannien und die Commonwealth-Staaten gedenken am Remembrance Sunday den Kriegstoten. Zusammen mit Herzogin Meghan und Timothy Laurence, dem Mann von Prinzessin Anne, nimmt Sophie an der traditionellen Gedenkzeremonie am Cenotaph in London teil. 

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Prinz Edward

Der Bereich Militär und Streitkräfte ist durch Harrys und Andrews Wegfall erheblich geschwächt. Prinz Edward könnte hier von der Queen stärker eingebunden werden, sowohl Zuhause in Großbritannien als auch im Ausland: Er hält insgesamt acht militärische Titel und nimmt bereits jetzt Termine in diesem Umfeld wahr. Zudem ist Edward wie seine Frau Sophie ein Sportfan. Er ist Schirmherr der Paralympics GB und Vize-Schirmherr der Commonwealth Games Federation. 

Die Gloucesters, Kents und Prinzessin Alexandra

Die Cousins und die Cousine der Queen haben inzwischen ein betagtes Alter erreicht und kommen als neue Zugpferde wohl nicht in Frage. 

Chance für Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie?

Die Kinder von Prinz Andrew, Prinzessin Beatrice, 31, und Prinzessin Eugenie, 29, nehmen derzeit keinen aktiven Part für die Arbeit des Königshauses ein. Eugenie arbeitet als Direktorin für die Kunstgalerie Hauser & Wirth in London, Beatrice als Vize-Präsidenten im Bereich Partnerschaft und Strategie für das Daten- und Software-Unternehmen Afiniti. Bisher standen die beiden Frauen in Sachen Aufmerksamkeit im Schatten von Kate und Meghan - doch das könnte sich durchaus ändern. Beide Frauen sind jung, im arbeitsfähigen Alter und durch Platz neun und zehn in der Thronfolge in der Hierarchie weit genug oben, um mit ihrer Präsenz einen Fokus auf wichtige Themen zu legen.

Vakant wird durch Prinz Harrys Weggang der Posten als Youth Ambassador des Commonwealth, zu dem ihn die Queen erst 2018 ernannt hatte. In dieser Funktion widmete er sich besonders der Arbeit mit jugendlichen Führern und Kindern. Eine Position, für die künftig Beatrice oder Eugenie in Frage kämen. 

Fakt ist: Die Queen hat derzeit nur einen begrenzten Personalpool, aus dem sie schöpfen kann. Am Ende wird es vermutlich auf einen Gemeinschaftsakt hinauslaufen, das "Unternehmen Windsor" trotz des Wegfalls von Harry, Meghan und Andrew wie gewohnt weiterzuführen.  

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