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Queen Elizabeth (†) Enger Freund behauptet, dass sie an Krebs litt

Queen Elizabeth (†)
© Dana Press
Wie war der gesundheitliche Zustand von Queen Elizabeth vor ihrem Tod wirklich? Ihr enger Freund, der ehemalige Politiker Gyles Brandreth, behauptet in seiner neuen Biografie, dass die verstorbene Monarchin an Krebs erkrankt gewesen sei.

Erneut sorgt eine royale Biografie aus Großbritannien für allerhand Schlagzeilen. Doch diesmal stammt sie aus dem nahen Umfeld von Queen Elizabeth, †96. Denn Gyles Brandreth, 74, ehemaliges Mitglied des britischen Parlaments und enger Freund der verstorbenen Königin und ihrem Gemahl Prinz Philip, †99, packt in "Elizabeth: An Intimate Portrait" (dt.: "Elizabeth: Ein intimes Porträt") über die letzten Monate im Leben der Monarchin aus und behauptet: "Die Königin hatte einer Form von Myelom – Knochenmarkkrebs".

Queen Elizabeth: Erkrankte sie vor ihrem Tod an Knochenmarkkrebs?

Am 8. September 2022 stand die Welt für einen Moment lang still: Um 20:30 Uhr deutscher Zeit gab der Buckingham Palast den Tod der Rekordmonarchin offiziell bekannt. Aus ihrer Sterbeurkunde, die das schottische Nationalarchiv Ende September veröffentlichte, ging hervor, dass Queen Elizabeth um 15:10 Uhr britischer Zeit an Altersschwäche verstorben sei.

König Charles und Gyles Brandreth beim Big Jubilee Lunch im Oval in London am 5. Juni 2022 im Rahmen der Feierlichkeiten zum Platinjubiläum von Queen Elizabeth (†).
König Charles und Gyles Brandreth beim Big Jubilee Lunch im Oval in London am 5. Juni 2022 im Rahmen der Feierlichkeiten zum Platinjubiläum von Queen Elizabeth (†).
© JAMIE LORRIMAN / Getty Images

Ihr Freund Gyles Brandreth will da aber noch mehr wissen. Auszüge seines Buches, das am 8. Dezember veröffentlicht wird, liegen der britischen Zeitung "Daily Mail" vor. Darin schreibt er: "Ich hatte gehört, dass die Königin eine Form von Myelom – Knochenmarkkrebs – hatte, was ihre Müdigkeit, ihren Gewichtsverlust und die 'Mobilitätsprobleme' erklären würde, von denen uns im letzten Jahr ihres Lebens oft berichtet wurde."

War eine Krebserkrankung der Auslöser für ihre Rückenschmerzen?

Tatsächlich hatte die Queen bereits Monate vor dem Tod mit ihrer eingeschränkten Mobilität zu kämpfen. Im November 2021 gab der Palast bekannt, dass sie unter Rückenproblemen leide und deshalb nicht am "Remembrance Sunday" teilnehmen könne. In den darauffolgenden Monaten musste sie immer wieder Termine absagen, war zeitweise auf einen Gehstock angewiesen und angeblich sogar auf einen Rollstuhl.

Doch waren diese Schmerzen auf eine Krebserkrankung zurückzuführen? Gyles Brandreth behauptet weiter: "Das häufigste Symptom des Myeloms sind Knochenschmerzen, insbesondere im Becken und im unteren Rücken, und das Multiple Myelom [bösartige Erkrankung des Knochenmarkes] ist eine Krankheit, die häufig ältere Menschen betrifft."

Blaue Flecken an den Händen durch Kanülen?

Dann verweist er auf das letzte offizielle Foto von Queen Elizabeth mit Ex-Premierministerin Liz Truss, 47, am 6. Septmeber, zwei Tage vor ihrem Tod. Der britische Rundfunksprecher fragt sich, ob es sich "bei dem blauen Fleck auf ihrem Handrücken um die Spuren einer intravenösen Kanüle" handelte, die auf eine Medikamentengabe zur Behandlung einer angeblichen Krebserkrankung zurückzuführen sei?

Queen Elizabeth mit Königin Rania von Jordanien

Auch mit ihren blau-gefärbten Händen sorgte die verstorbene Monarchin mehrfach für Spekualtionen – bereits im März 2019 beim offiziellen Besuch von Königin Rania von Jordanien, 52. Hatte die Queen eine Gerinnungsstörung? Waren es lediglich blaue Flecke? Eine Antwort seitens des Palastes gab es nie.

Es sind äußerst private gesundheitliche Annahmen, die Gyles Brandreth hier über das einstige royale Oberhaupt trifft, die der Palast zu ihren Lebzeiten nie bestätigt oder dementiert hätte – und vermutlich auch jetzt nicht.

Verwendete Quellen: mailplus.co.uk, twitter.com

jse Gala

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