Queen Elizabeth : 250 Mitarbeiter bangen um ihren Job

Auch die Royals bleiben von Corona nicht verschont: Queen Elizabeth könnte gezwungen sein, sich aus finanziellen Gründen von Teilen ihres Hofstaates zu trennen.

Queen Elizabeth

Queen Elizabeth, 94, und ihre Familie sollen laut eines Berichtes von "The Sun" durch die Coronakrise erhebliche finanzielle Einbußen erleiden: Bis Ende 2020 wird ein Minus von 30 Millionen Pfund (etwa 33,5 Millionen Euro) erwartet. Grund ist die Schließung royaler Residenzen für zahlende Besucher.

Queen Elizabeth fehlt Geld in der Kasse

Ein Sprecher des Royal Collection Trust sagte gegenüber der Zeitung: "Die Covid-19-Pandemie hat den Royal Collection Trust mit Abstand vor die größte Herausforderung seiner Geschichte gestellt. Die Schließung für die Öffentlichkeit hatte erhebliche und schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Finanzen, da wir vollständig durch Besuchereinnahmen aus Eintrittskarten und damit verbundenen Einzelhandelsverkäufen finanziert werden."

Prinz Harry + Herzogin Meghan gesichtet

Dieses Detail sorgt für Kritik

Prinz Harry und Herzogin Meghan, hier aufgenommen im September 2019.

Der Royal Colletion Trust wurde 1987 von Queen Elizabeth gegründet und kümmert sich sowohl um die Pflege ihrer Kunstsammlung als auch um den Tourismus in royalen Residenzen wie dem Buckingham Palast und Schloss Windsor. Laut des Sprechers hat der Trust ein Darlehen in Höhe von umgerechnet 24, 6 Millionen Euro aufgenommen, um bis Jahres Ende über die Runden zu kommen.

Bisher ist fürs Personal gut gesorgt. Hunderten Mitarbeitern wie Tour Guides, Kellnern, Büro-Mitarbeitern und Wächtern ist eine "freiwillige Arbeitslosigkeit" angeboten worden, das heißt das Fernbleiben der Arbeit unter Fortzahlung des vollen Gehaltes. Doch wie sieht die Zukunft aus?

"Schwierige Entscheidungen" stehen an

In einer E-Mail, die Vizeadmiral Tony Johnstone-Burt, der Herr über den royalen Haushalt, letzte Woche an alle Mitarbeiter sandte, heißt es laut "The Sun": "Wir sind möglicherweise erst 2021 in all unseren verschiedenen Aktivitäten voll einsatzbereit. Infolgedessen mussten wir damit beginnen, einige sehr schwierige Entscheidungen in Betracht ziehen." Das berichtet ebenfalls "The Sun". Um zu sparen wolle man nun an Lohnkosten ansetzen, so wiederum der Sprecher des Royal Collection Trust.

Lichtblick: Am 23. Juli werden Schloss Windsor, Holyrood Palace, die Royal Mews und die Queen’s Galleries in London und Edinburgh wieder eröffnet.

Wie wohnen die britischen Royals?

Ein Blick auf ihre luxuriösen Anwesen

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©Gala

Wie lange kommt die Queen nicht nach London zurück?

Zudem gibt es Spekulationen, dass Queen Elizabeth wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst nicht nach London zurückkehren könnte. Sie könnte laut "The Telegraph" womöglich den Buckingham Palast in der Hauptstadt meiden, und nach ihrem Sommerurlaub auf Schloss Balmoral direkt wieder nach Windsor zurückkehren. Dort hatte sie sich zusammen mit ihrem Mann Prinz Philip, 99, im März in die Isolation zurückgezogen. Allerdings wird unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Monarchin "gegebenenfalls gemäß den Empfehlungen der Regierung" ihre Aufgaben in London wieder aufnehmen werde.

Die Queen macht Sommerurlaub auf Schloss Balmoral

Unterdessen gibt es für die Angestellten, die seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie direkt für die Queen tätig sind, strikte Regelungen. Sie sind der "Sun" zufolge in zwei Gruppen von je zwölf Personen aufgeteilt, die drei Wochen arbeiten, ohne Kontakt nach außen zu haben. Dann verbringen sie angeblich zwei Wochen zu Hause und eine dritte in Quarantäne, bevor sie auf Covid-19 getestet werden. Danach arbeiten sie erneut für drei Wochen.

Die Monarchin und ihr Ehemann werden laut der britischen Presse um den 1. August herum mit dem Hubschrauber zu ihrem schottischen Anwesen Balmoral gebracht. Dort könnten sie laut "Sun" wie gewöhnlich bis zu drei Monate bleiben. 

Verwendete Quellen: thesun.co.uk, themirror.co.uk, spot on News

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