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Queen Elizabeth Ihre langjährige Freundin ist gestorben

Queen Elizabeth
© Max Mumby / Getty Images
Queen Elizabeth ist in tiefer Trauer: Lady Myra Butter, mit der die Monarchin seit Kindheitstagen befreundet war, ist gestorben.

Lady Myra Butter, die eine Nachfahrin des russischen Kaisers Nikolaus I. sowie des Dichters Alexander Pushkin war, ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Am Freitag, 29. Juli 2022, sei sie "friedlich" verstorben, wie "Daily Mail" berichtet. Ihr Tod dürfte auch Queen Elizabeth, 96, bewegen, denn die beiden Frau standen sich sehr nahe.

Queen Elizabeth hat eine Kindheitsfreundin verloren

Bereits in Kindheitstagen lernten sich die jetzige Monarchin und Lady Myra Butter kennen. Die Verstorbene gehörte einst zu den Jugendlichen, die vom Buckingham Palast angeworben wurden, um die damalige Prinzessin Elizabeth bei Aktivitäten wie Schwimmen zu begleiten. Zudem waren sie gemeinsam bei den Pfadfindern. Erst im vergangenen Jahr erinnerte sich Lady Butter an diese Zeit zurück. "Es war ein großer Spaß. Wir lernten, wie man Morsezeichen schreibt und Knoten bindet", sagte sie gegenüber "Daily Mail". Die beiden Mädchen erlebten auch den Ausbruch des zweiten Weltkriegs zusammen, Myra war damals 14 Jahre alt.

Queen Elizabeth und Lady Myra Butter verbanden so viele gemeinsame Erfahrungen, dass ihre Freundschaft ein Leben lang anhalten sollte. Die Monarchin besuchte 1946 auch die Hochzeit ihrer engen Freundin und des inzwischen verstorbenen Major David Butter, †90. Zudem stand die 97-Jährige auch Prinz Philip ,99, nahe. In diversen Dokumentationen sowie Interviews sprach sie in den höchsten Tönen vom Herzog von Edinburgh. Nach seinem Tod gab sie gegenüber "ITV" einen Einblick in die Trauer der Königin und betonte, dass Philip ihre "ganze Welt" gewesen sei und sie ohne ihren geliebten Mann "verloren" wäre.

Lady Myra Butter gab russischen Orden zurück

Wladimir Putin verlieh Lady Myra Butter einst die Puschkin-Medaille für ihre Arbeit mit russischen und schottischen Schulkindern. Im März 2022, kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, gab sie diese allerdings zurück. In ihrem Statement hieß es: "Ich habe die Medaille als eine solche Ehre betrachtet, als sie in besseren Zeiten nach Schottland kam. Wir haben uns immer tief mit unseren Vorfahren in Russland verwurzelt gefühlt und in den vergangenen Jahren große Freundschaften geschlossen. Das furchtbare Leid, das jetzt geschieht, ist jedoch unerträglich. Jeder Mensch wünscht sich nur, in einer friedlichen Welt zu leben, und wir können nur beten, dass der Krieg so schnell wie möglich beendet wird."

Verwendete Quelle: dailymail.co.uk, itv.com

sti Gala


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