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Queen Elizabeth II Verzweifelter Anschlag auf ihr Porträt


In London wurde ein Porträt der Queen mit Sprühfarbe verunstaltet. Der Täter wollte auf die Situation von Vätern nach einer Trennung aufmerksam machen

Aufregung in der Westminster Abbey in London: Am Donnerstag (13. Juni) hat ein Mann versucht, auf ein Porträt von Queen Elizabeth II mit Sprühfarbe das Wort "Help" zu schreiben. Wie unter anderem "bbc.co.uk" berichtet, handelt es sich bei dem Täter um einen 41-jährigen Vater aus England, der der Initiative "Fathers4Justice" (Deutsch: Väter für Gerechtigkeit) angehört.

Die Vereinigung setzt sich für die Rechte von Vätern ein, denen das Besuchsrecht ihrer Kinder verweigert wird. "Dies war kein offizieller Protest von 'Fathers for Justice' aber er wurde von einem unserer Mitglieder ausgeführt. Am Sonntag ist Vatertag - es ist eine sehr emotionale Zeit und dieser Protest war ein verzweifelter Schrei nach Hilfe", teilte ein Sprecher der Gruppe mit.

28. September 2012: In Australiens Hauptstadt Canberra wird in der "National Portait Gallery" das neue offizielle Porträt der Qu
Dieses Porträt der Queen von Ralph Heimans wurde beschädigt.
© Picture Alliance

Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter mittlerweile festgenommen, der Schaden beläuft sich auf über 5000 Pfund (etwa 5860 Euro). Das Ölgemälde des australischen Künstlers Ralph Heimans wurde zum 60. Thronjubiläum der Queen im vergangenen Jahr fertig gestellt. Es zeigt die Königin in der Westminster Abbey. "Bis der Schaden beseitigt ist, kann das Gemälde leider nicht in der Öffentlichkeit gezeigt werden", teilte ein Sprecher der Kirche mit. Die bei Touristen sehr beliebte Sehenswürdigkeit wurde nach dem Anschlag vorübergehend geschlossen.

Der Palast wollte sich zu dem Vorfall noch nicht äußern. Am kommenden Samstag (15. Juni) wird jedoch in London traditionell mit einer Militärparade der Geburtstag von Queen Elizabeth II nachgefeiert.

sst


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