Queen Elizabeth: Versöhnliche Worte über Lady Di

Zu Lebzeiten von Lady Diana war das Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter mehr als unterkühlt. Posthum findet die Queen überraschend versöhnliche Worte über die verstorbene "Königin der Herzen"

Queen Elizabeth II., Prinzessin Diana

Das Herz einer Schwiegermutter zu erobern ist für viele Frauen schwer: Für Lady Diana war es zeit ihres Lebens unmöglich. Die Beziehung zwischen Queen Elizabeth II. und ihrer Schwiegertochter war unterkühlt und von Konflikten geprägt. Nachdem ihr erster Sohn Prinz William, das Licht der Welt erblickt hatte, sollen sich die zwei Frauen nicht mehr viel zu sagen gehabt haben. Für die Queen war damit ein künftiger Thronfolger geboren, das Erbe der britische Monarchie gesichert. Punkt.

Zu Lebzeiten von Diana fanden sie nicht zueinander

Selbst nach dem tragischen Tod der damals 36-Jährigen fand die Monarchin kaum warmherzige Worte über die "Königin der Herzen". Für die Queen war Diana Spencer schuld an einer der größten Krise der britischen Krone. Neben ihrer turbulenten Ehe mit Prinz Charles, der Scheidung und zahlreichen Affären, hatte die vom Volk umjubelte Lady Di ihrer Schwiegermutter die Stirn geboten: Sie vertrat eine modere und offene Monarchie; eine Attitüde, mit der die traditionsbewusste und strenge Regentin wenig anfangen konnte.

Prinz Harry

"Das war eine meiner schlechtesten Reden"

Prinz Harry
Prinz Harry ist ein Profi in dem, was er macht. Doch auch bei einem Prinzen geht mal ein Auftritt daneben.
©Gala

Versöhnliche Worte der Queen

Umso überraschender sind diese Aussagen des Staatsoberhauptes, die jetzt ein Freund der Familie Windsor an die Öffentlichkeit weitergab. Beim Tee habe die Queen demnach über ihre acht Enkel gesprochen. Als sie dabei auf William und Harry zu sprechen kam, habe sie kurz innegehalten und gelächelt, erzählte der Freund der Königin der britischen Zeitung "Daily Mail". "Vielleicht haben wir Diana letztendlich doch viel zu verdanken", hätten die freundlichen Worte der Queen über die verstorbene Lady Diana gelautet.

Eine Aussage, die unerwarteter nicht sein könnte: Die Einstellung der kühlen Monarchin gegenüber der ersten Frau ihres Sohnes scheint sich schlussendlich doch noch gewandelt zu haben.

Posthume Dankbarkeit

"Damals dachte sie, dass dieses hübsche Mädchen einfach nicht in die Familie passe und nicht tue, was man von ihr erwartet", erklärt der Insider. Während sie zu Lebzeiten von Diana kaum Verständnis für die Ehefrau ihres Sohnes aufbringen konnte, kann sie ihr offenbar posthum doch noch Dankbarkeit entgegenbringen: "Sie erkennt Dianas Wesen in William und Harry wieder und sieht, wie sich das auf das Volk auswirkt. Sie sehen Diana in ihnen. Ihr Sinn für Humor, ihr lockerer Umgang mit Leuten", begründet der Freund der Monarchin ihren Sinneswandel. "Sie würde wohl nie wieder sagen, dass Diana nichts für die Familie getan hat."

Sie hat der Monarchie wieder neues Leben eingehaucht

Heute könne sie auf das Leben der ungeliebten Schwiegertochter positiver zurückblicken. Es ist wohl Dianas langfristiger Einfluss auf das britische Königshaus, den sie nun anerkennen könne. Dianas nahbare Art, ihre Menschenfreundlichkeit, hat der angestaubten und steifen Monarchie wieder Leben eingehaucht.

Hoffnungsträger Prinz William

Queen Elizabeth

Ein Leben für die Krone

2. Juni 1953  Vor 66 Jahren wurde aus der jungen Elizabeth auch ganz offiziell eine Königin. Nach dem Tod ihres Vaters König Georg VI. im Februar 1952 hatte sie den Thron schon bestiegen, die Krönungsfeierlichkeiten brauchten jedoch Zeit. Diese seltene Farbaufnahme stammt aus der TV-Dokumentation "A Queen Is Crowned", ihre Krönung war schließlich die allererste, die im Fernsehen übertragen wurde.  Aber beginnen wir von vorne ...
1926: Elizabeth mit ihren stolzen Eltern.
29. Mai 1926  Queen Elizabeth wird in der Privatkapelle des Buckingham Palastes auf den Namen Elisabeth Alexandra Mary getauft. Ihre Paten waren ihre Eltern, Lord Strathmore, Prinz Arthur (Urgroßonkel väterlicherseits), Prinzessin Mary (Tante väterlicherseits) und Mary Elphinstone (Tante mütterlicherseits).
1927  Mit einem Jahr bezauberte die kleine Lizzie schon mit sonnigem Gemüt.

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Prinz William und seine Frau Herzogin Catherine versuchen genau dieses Vermächtnis weiterzuführen. Mit Erfolg: Es ist lange her, dass die britische Monarchie so positiv im Volk wahrgenommen wurde, wie sie es heute wird. Für das Königshaus, das in den vergangenen Jahrzehnten vor allem mit innerfamiliären Konflikten, Affären und Scheidungen Negativ-Schlagzeilen machte, ist Englands Traumpaar, Prinz William und Herzogin Catherine, der Hoffnungsträger der britischen Royals.

Prinz William + Kate Middleton

Die englische Lovestory

5. Oktober 2019  Gebannte Blicke von George, William, Kate und Charlotte auf das Spielfeld: Die Royals fiebern im Stadion in Norwich mit ihrem Lieblings-Fußballverein Aston Villa. Insbesondere Prinz George hüpft vor Freude auf und ab - und wird mit Sicherheit bald ein genau so großer Fußballfan wie sein Vater. 
5. September 2019  Am Tag ihrer Einschulung strahlt Prinzessin Charlotte bis über beide Ohren, und ihr großer Bruder Prinz George steht stolz an ihrer Seite. Diese süße Aufnahme entstand am Kensington Palace kurz bevor sich die beiden mit Mama Herzogin Catherine und Papa Prinz William auf den Weg zur Thomas's Battersea Schule machen.
8. August 2019  Während der Siegerehrung der King's Cup Regatta scheinen sich Prinz George und Prinzessin Charlotte nicht sonderlich zu amüsieren.
8. August 2019  Und was macht man da vor lauter Langeweile? Den Reportern und Gästen die Zunge rausstrecken, findet Frechdachs Charlotte. 

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Das perfekte Familienglück der zwei Royals verhilft der Krone zu neuem Glanz: Dass sie diesen auch Williams Mutter zu verdanken hat, scheint nun auch die Queen anerkennen zu können. Eine späte Einsicht, die Lady Di leider nicht mehr miterleben kann. Ihre Enkelkinder werden diese versöhnliche Worte ihre Großmutter aber sicher zu schätzen wissen.

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