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Queen Elizabeth Sauer über kritische Worte Prinz Harrys an der Monarchie

Queen Elizabeth und Prinz Harry - zwei Royals, die auch mal unterschiedlicher Meinung sind
Queen Elizabeth und Prinz Harry - zwei Royals, die auch mal unterschiedlicher Meinung sind
© Getty Images
Queen Elizabeth und Prinz Harry pflegen laut Royal-Kennern eine enge Beziehung zueinander. Wie es in den besten Familien vorkommt, sind aber auch diese beiden nicht immer einer Meinung

Es war ein denkwürdiges Statement, das Prinz Harry im Juni 2017 über das Leben als Mitglied der britischen Königsfamilie abgab: "Wir sind an der Modernisierung der britischen Monarchie beteiligt. Wir tun dies nicht für uns selbst, sondern für das größere Wohl der Menschen. Gibt es jemanden aus der königlichen Familie, der König oder Königin sein möchte? Ich glaube nicht, aber wir werden unsere Aufgaben zur richtigen Zeit erledigen." Die Pflichten eines Royals öffentlich als eine Art Bürde zu beschreiben und ihr, Prinz Charles und Prinz William zu unterstellen, das Amt des Staatsoberhauptes nicht bekleiden zu wollen - das gefiel Queen Elizabeth laut der britischen Royal-Expertin Katie Nicholl überhaupt nicht.

Queen Elizabeth war "not amused" über Prinz Harry

In ihrem Buch "Harry: Life, Loss and Love schreibt Nicholl: "Es war das erste Mal, dass Harry so öffentlich über die Monarchie gesprochen hatte, und seine persönlichen Ansichten über die Krone kamen im Palast nicht gut an." Ein Insider aus dem royalen Haushalt habe ihr verraten, dass die Queen nicht verstehen konnte, warum ihr Enkel sich in derart despektierlicher Weise über sein Leben geäußert habe. Sie habe die Äußerung als "störend" und "überflüssig" empfunden. Vielleicht ein Generationen-Problem?

Katie Nicholl schreibt in ihrem Buch dazu: "Das Gefühl der Königin ist, was auch immer dein Los ist, du kommst damit weiter, und wenn du den kurzen Strohhalm gezogen hast, dann sei es so. Sie hat sich nie beschwert und kann die Notwendigkeit nicht verstehen, sich [wie Harry] über solche Dinge zu öffnen. Möglicherweise ist es eine Generationssache, aber sie versteht es einfach nicht." 

Unterschiedliche Meinungen über das Leben als Royal

Die Queen erfüllte ihr Amt zeitlebens hingebungsvoll und pflichtbewusst - und das, obwohl sie eigentlich nie den Thron hätte besteigen sollen. Erst durch die Abdankung ihres Onkels, König Edward VIII., der seine Liebe zur US-Amerikanerin Wallis Simpson nicht hatte aufgeben wollen und damit den Vater der Queen zum König machte, wurde Prinzessin Elizabeth 1952 zur Queen.
Harry hingegen lebt in einem moderneren Zeitalter, in dem Menschen deutlich stärker nach Selbstverwirklichung und einem selbstbestimmten Leben streben wie noch vor 50 bis 70 Jahren. Außerdem steht er nur auf Platz sechs der britischen Thronfolge. Es gilt als sicher, dass er nie König werden wird. Deshalb muss er sich den royalen Etiketten nicht so streng verpflichten wie Charles, William und die Queen. 

Nach wilden Jahren mit allerhand Partys und diversen Skandalen hat sich Harry inzwischen zu einem der wichtigsten und populärsten Mitglieder des britischen Königshauses entwickelt. Nachdem Interview mit "Newsweek" passierte etwas Entscheidendes, das dazu einen Beitrag geleistet haben könnte: Harry heiratete Meghan Markle und mit ihr eine Frau, die ihn in seinem Leben als Royal unterstützt und endgültig ankommen lässt. 

Verwendete Quelle: The Express

jre Gala

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