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Queen Elizabeth So unterschiedlich hat sie ihre Kinder erzogen

Queen Elizabeth und Prinz Philip mit ihren Kindern König Charles, Prinz Andrew, Prinzessin Anne und Prinz Edward im Jahr 2007
Queen Elizabeth und Prinz Philip mit ihren Kindern König Charles, Prinz Andrew, Prinzessin Anne und Prinz Edward im Jahr 2007
© Anwar Hussein Collection / Getty Images
Queen Elizabeth war Mutter von vier Kindern. Ein Royal-Experte hat die Beziehungen innerhalb der Familie beleuchtet und ist sich nun sicher: Die verstorbene Königin hat ihre Sprösslinge unterschiedlich behandelt.

Queen Elizabeth, †96, und Prinz Philip, †99, waren 73 Jahre verheiratet.  Aus ihrer Ehe entstanden vier gemeinsame Kinder: König Charles, 73, Prinzessin Anne, 72, Prinz Andrew, 62, und Prinz Edward, 58. Royal-Autor Christopher Andersen schreibt in seiner neuen Biografie "The King: The Life of Charles III", die am 8. November 2022 veröffentlicht wird, dass sich die Monarchin ihren Kindern gegenüber unterschiedlich verhalten habe – aus einem bestimmten Grund.

Queen Elizabeth soll zu Andrew und Edward liebevoller gewesen sein

Queen Elizabeth habe insbesondere ihre beiden jüngsten Kinder, Andrew und Edward, "ganz anders" behandelt als Charles und Anne, behauptet der königlicher Autor. In einem Auszug des Buchs, der "Vanity Fair" bereits vorliegt, beschreibt Andersen, wie der heutige König als kleiner Junge unglaublich "isoliert" war, was sich durch die Ankunft seiner Geschwister noch verstärkte. Laut eines namentlich nicht genannten Cousins der Queen habe sich der jetzige Monarch in seiner Kindheit sogar "unerwünscht" gefühlt: "Die Königin behandelte Andrew und Edward ganz anders als Charles und Anne. Sie war sehr liebevoll zu den beiden Jüngeren, besonders zu Edward."

Doch woran könnte dies gelegen haben? Den Informationen des Autors zufolge könnte vor allem Timing die Ursache gewesen sein. Denn Anne und Charles kamen vor ihrer Regentschaft zur Welt, ihre jüngsten Söhne als sie bereits auf dem Thron saß. "Vielleicht fühlte sie sich zu diesem Zeitpunkt in ihrer Rolle als Königin wohler", so der Queen-Cousin. Auch in Palastkreisen scheint diese Annahme zu gelten. Anderson zitiert eine Quelle, die behauptet, dass sich nach Edwards Geburt bei der damaligen Regentin "ein Schalter umgelegt habe". "Plötzlich war sie eine liebende und fürsorgliche Mutter", verrät die Quelle und fügt hinzu: "Leider zu spät für Charles und Anne."

Prinz Edward soll der Lieblingssohn gewesen sein

Diese Aussagen decken sich zum Teil auch mit den Behauptungen von Royal-Experte Matthew Dennison. In seiner Biografie über die Queen betont er, dass nicht – wie lange angenommen– Andrew, sondern Prinz Edward der Lieblingssohn der Monarchin gewesen sei. "Prinz Edward, der für den Rest von uns ein wenig wie ein Waschlappen und etwas irritierend rüberkommt, war immer der Liebling seiner Eltern", heißt es dort. Das sei unter anderem 1987 deutlich geworden, als Edward im Alter von 22 Jahren die Royal Marines verließ, nachdem er gerade ein Drittel der zwölfmonatigen Grundausbildung hinter sich hatte. 

Überraschenderweise sei Prinz Philip, der seinerzeit Generalkapitän der Royal Marines war, nicht etwa wütend darüber gewesen. "Er akzeptierte, dass die Marineinfanterie 'nicht das Richtige für Edward' war – und dafür ist Edward bis heute dankbar", so Dennison. 

Verwendete Quellen: vanityfair.com, The Queen

sti Gala

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