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Queen Elizabeth Mitarbeiter gesteht Diebstahl von Palastgegenständen

Queen Elizabeth
© Getty Images
Unter dem Personal von Queen Elizabeth befand sich ein echter Langfinger: Ein Catering-Assistent hat zugegeben, Gegenstände aus dem Buckingham Palace gestohlen und bei ebay verkauft zu haben.
                 

Wie "BBC" berichtet, habe sich Adamo Canto vor Gericht zu drei Diebstählen schuldig bekannt, die er zwischen November 2019 und August 2020 begangen habe. Zuvor hatte die Polizei eine bedeutende Menge an Gegenständen in den royalen Stallungen des Buckingham Palace gefunden. 

Queen Elizabeth wurde bestohlen: Was befand sich unter dem Diebesgut?

Unter anderem entwendete Canto signierte offizielle Fotos von Prinz Harry,  Prinz William und Herzogin Catherine. Außerdem stahl er Medaillen von Vizeadmiral Sir Tony Johnstone-Burt sowie von dem ehemaligen britischen Armeeoffizier Mai Gen Richard Sykes. Ein Fotoalbum des königlichen Staatsbanketts von Präsident Donald Trump in Großbritannien geriet unrechtmäßig in Cantos Hände. Weiter wird berichtet, dass sich auch Gegenstände aus dem Palastladen, den Schließfächern des Personals, aus dem Laden der Queen's Gallery und dem Lagerraum von Prinz Andrew unter dem Diebesgut befanden.

Was passierte mit dem Diebesgut?

Diese Nachricht dürfte Queen Elizabeth, 94, alles andere als amüsiert haben: Die Sachen, die Canto gestohlen hatte, versteigerte er anschließend auf ebay! Laut Staatsanwalt Simon Maughan hatte die gestohlene Ware einen Gesamtwert zwischen 13.000 und 135.000 US-Dollar - sie ging aber für viel weniger Geld weg. Offenbar konnte Canto nicht gut einschätzen, wie viel er für seine Artikel bekommen sollte, denn insgesamt 37 Gegenstände seien bei ebay für "weit unter" ihrem Wert verkauft worden. Alles in allem habe der 37-Jährige mit seinem Raubzug 10.000 US-Dollar eingenommen. 

Wie bekam Canto die Palastgegenstände in seine Hände?

Es wird angenommen, dass der ehemalige royale Mitarbeiter die Corona-Pandemie zu seinem Vorteil nutzte. Während der Gesundheitskrise erhielt er besseren Zugang zu Büros und anderen Bereichen, die er unter normalen Umständen nicht derart häufig hätte besuchen können. Aktuell ist Canto auf Kaution frei - ihm droht jedoch eine Gefängnisstrafe.

Verwendete Quellen: People, BBC



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