Queen Elizabeth: Prinz Charles oder Prinz William? Sie verrät, wer ihr folgen soll

Queen Elizabeth nahm das "Commonwealth Heads of Government Meeting" zum Anlass, über ihre Nachfolge zu sprechen 

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Des Öfteren wurde spekuliert, ob nach dem Tod der Queen, 91, ihr ältester Sohn Prinz Charles, 69, oder Enkel Prinz William, 35, den Thron besteigt. Geht man nach den Wünschen des britischen Volkes, so würde Letzteres eintreten: William erfreut sich mit seiner Familie größter Beliebtheit in der Bevölkerung. Geht es nach der Thronfolgenregelung, wäre Charles an der Reihe. Doch wie sieht die Queen ihre Nachfolge?

Queen Elizabeth spricht bei "Commonwealth Heads of Government Meeting"

Alle zwei Jahre treffen sich die 53 Mitgliedsstaaten des Commenwealth, einer lose Verbindung souveräner Staaten, um Ideen, Lösungen und neue Organisationen zu entwickeln. Gastgeber des regelmäßig stattfindenden Meetings ist immer ein anderes Mitglied. Am gestrigen Donnerstag (19. April) war es Queen, die als Oberhaupt des Commonwealth die anderen Vertreter in den Buckingham Palace einlud. In ihrer Rede, die sie vor Regierungsvertretern, Zuschauern und der Presse hielt, gab die Monarchin einen entscheidenen Hinweis darauf, wie sie sich nach ihrem Tod auf dem Thron wünscht.

Die Queen bekennt sich zu Charles

"Es ist mein aufrichtiger Wunsch, dass das Commonwealth weiterhin Stabilität und Kontinuität für die künftigen Generationen bietet. Ich hoffe, dass der Prinz of Wales eines Tages die wichtige Arbeit fortsetzen wird, die mein Vater (König Georg VI., Anm. d. Red.) 1949 begonnen hat", so die exakten und klaren Worte der Königin. Das ist deshalb so besonders, weil in der über 80-jährigen Geschichte des Commenwealth stets der amtierende König oder die amtierende Königin von Großbritannien das Oberhaupt war. Heißt: Wenn die Queen ihren Sohn als Nachfolger an der Spitze des Commenwealth sieht, dann auch auf dem Thron. 

Der kleine Haken wurde umgangen

Die Postion des "Head of Commenwealth" wird nicht vererbt, sondern durch einen parlamentarische Beschluss vergeben. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass dem Wunsch der Queen nicht entsprochen wird. Selbst in der Führungsspitze gehe man davon aus, dass es keine "realistische Alternative“ zum Prinzen von Wales gäbe. Und tatsächlich: Wie "Daily Mail"berichtete haben sich die Regierungsvertreter nun für Prinz Charles als direkten Nachfolger entschieden. Das Ergebnis der Abstimmung, die nun bereits vollzogen wurde, soll am frühen Abend verkündet werden. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau, 46, steht hinter der Entscheidung der Vertreter: "Ich stimme sehr mit dem Wunsch ihrer Majestät überein, dass der Prince of Wales das nächste Oberhaupt des Commonwealth wird." Und auch die britische Premierministerin Theresa May, 61, inklusive der gesamten Regierung steht hinter dem 69-Jährigen. Die Begründung für dieses klare Bekenntnis: Charles sei seit 40 Jahren ein stolzer Unterstützer des Commonwealth.

 

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Rührende Worte an Prinz Harry

Queen Elizabeth und Prinz Harry
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©Gala

 

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Ein Leben für die Krone

1926: Elizabeth mit ihren stolzen Eltern.
1927  Mit einem Jahr bezauberte die kleine Lizzie schon mit sonnigem Gemüt.
1928: Früh übt sich ... Prinzessin Elizabeth winkt als Zweijährige aus einer Kutsche.
1931:  Die Prinzessin nimmt an einer Hochzeit in Balcombe teil.

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