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Queen Elizabeth Experten warnen vor Überflutung des Buckingham Palastes

Queen Elizabeth
© Getty Images
Diese Nachricht dürfte Queen Elizabeth fassungslos hinterlassen haben: Eine Studie sieht ihr Zuhause in Gefahr. Der Buckingham Palast könnte bereits in wenigen Jahren unter Wasser stehen.

Der Klimawandel ist für Queen Elizabeth, 95, kein neues Thema. Sowohl Prinz Charles, 72, und ihre Enkel Prinz William, 39, und Prinz Harry, 39, setzen sich immer wieder lautstark für eine Zeitenwende ein. Nun wird die globale Erwärmung zur direkten Bedrohung für ihr Zuhause, wie eine Studie belegt. Der Buckingham Palast könnte in einigen Jahren überschwemmt werden, stellten Experten fest.

Queen Elizabeth: Der Klimawandel wird von den Royals schon lange ernst genommen

Was der Klimawandel für die Zukunft der nächsten Generationen bedeuten kann, ist den Royals schon lange klar. Insbesondere der Thronfolger und sein ältester Sohn setzten sich mit Nachdruck für ein Umdenken ein. Erst am 3. Oktober 2021 veröffentlichte die BBC eine Sendereihe mit Prinz William und dem Naturforscher Sir David Attenborough, 95, die sich in fünf Folgen intensiv mit dem Thema beschäftigt. In der Serie "The Earthshot Prize: Repairing Our Planet" sprechen die beiden mit Umweltexperten, die innovative Lösungen für die dringendsten Klimaprobleme entwickelt haben und dafür mit dem von dem künftigen Thronfolger ins Leben gerufenen "Earthshot Prize" ausgezeichnet wurden.  

Auch Prinz Charles will über ein Fernsehprojekt Aufmerksamkeit für den Klimaschutz generieren. Mit dem Sender RE:TV und Amazon Prime wird er laut "The Independent" ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte aus der ganzen Welt vorstellen.

Die Cambridge-Kinder könnten Zeugen einer Klimakatastrophe werden

Die Zeit drängt. Das wissen auch die Royals. Die in den "Environmental Research Letters" veröffentlichte Studie von America's Climate Central malt alleine schon für ihr familiäres Umfeld ein wahres Horrorszenario aus. Demnach sei es sehr wahrscheinlich, dass sich in einigen Jahren Wassermassen vor den Toren des Palastes sammeln könnten, selbst wenn die Welt es schaffen würde, den Klimawandel auf 1,5 °C über dem Niveau vor der industriellen Revolution einzugrenzen. Sollte die Temperatur allerdings um 3 °C steigen, werde die Londoner Innenstadt komplett überflutet und das Wasser könnte in der Hauptresidenz des britischen Monarchen bis in den zweiten Stock vordringen.   

Die Lage ist ernst, das werden laut Studie vor allem die jüngsten Mitglieder der Royals zu spüren bekommen: "Diese Szenarien spiegeln wider, was Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis zu ihren Lebzeiten sehen könnten", heißt es laut Expertenmeinung. 

Klimakarte illustriert Horrorszenario für den Buckingham Palast

Die Staats- und Regierungschefs der Welt werden sich im Oktober 2021 auf dem Cop26-Klimagipfel in Glasgow treffen. Der Kessel dampft, die Verantwortlichen der Länder stehen unter Druck. Die ausdrückliche Forderung unzähliger Klimaschützer weltweit ist klar formuliert: Es müssen endlich Maßnahmen zur Senkung der globalen Treibhausgasemissionen ergriffen werden. Sinken diese nicht deutlich, wird sich die Welt bis zum Jahr 2030 bereits im Durchschnitt um 1,5 Grad im Vergleich zurzeit vor der Industrialisierung erwärmt haben, wie der Weltklimarat IPCC in seinem im August 2021 veröffentlichten Sachstandsbericht festhielt. 

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die Staatengemeinschaft schon 2015 dazu verpflichtet, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen oder zumindest zu gewährleisten, sie unter zwei Grad zu halten. 

Die aktuelle Studie von America's Climate Central verdeutlicht noch einmal die Bedrohung: Hunderte von Küstenstädten und Landstriche mit bis zu einer Milliarde Menschen sind deutlich gefährdet. Eine interaktive Karte auf der Webseite der Organisation zeigt auch die mutmaßlichen Auswirkungen auf den Buckingham Palast.

Ein erschreckendes Szenario, dass weder die Queen noch Prinz Charles und Camilla sowie Prinz William und Catherine kaltlässt. Sie aller werden am 26. UN-Klimagipfel vom 31. Oktober bis 12. November 2021 im schottischen Glasgow teilnehmen.

Verwendete Quellen: climatecentral.org, bbc.co.uk, independent.co.uk

ama Gala


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