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Versuchtes Attentat auf die Queen So makaber reagierte die Monarchin

Queen Elizabeth (†)
© Dan Kitwood / Staff / Getty Images
Queen Elizabeth entging vergangenes Weihnachten einem Attentat – ihre besondere Reaktion darauf war verblüffend. 

Stellen Sie sich mal vor, jemand versucht mit einer Armbrust bewaffnet in Ihr Haus einzudringen, um Sie umzubringen. Wie würden Sie reagieren? Schockiert, verängstigt, traumatisiert? Höchstwahrscheinlich. Aber Queen Elizabeth, †96, hatte eine ziemlich eigene Art, mit der Situation umzugehen. 

Die Queen sollte mit einer Armbrust getötet werden

Gyles Brandreth, 74, ehemaliges Mitglied des britischen Parlaments und enger Freund der verstorbenen Königin und ihrem Ehemann Prinz Philip, †99, packt in "Elizabeth: An Intimate Portrait" (dt.: "Elizabeth: Ein intimes Porträt") über die letzten Monate im Leben der Monarchin aus. Er schreibt in der Biografie unter anderem, dass die Königin Knochenmarkkrebs hatte. Darüber hinaus erinnerte er aber noch an einen Vorfall, der sich vergangenes Jahr ereignete. 

Am 25. Dezember 2021 war ein Eindringling mit einer Strickleiter über die Mauer von Schloss Windsor geklettert. Der 19-jährige Mann hatte eine Mission: den Tod von Königin Elizabeth, wie er selbst auf Snapchat ankündigte. In einem Videoclip war eine maskierte Person mit Armbrust zu sehen, die mit einer vom Computer verzerrten Stimme sagte: "Es tut mir leid, was ich getan habe und was ich tun werde. Ich werde versuchen, Elizabeth, Queen der royalen Familie, zu ermorden." Das Video wurde eine knappe halbe Stunde, bevor der Eindringling auf Schloss Windsor gefasst wurde, auf der Plattform hochgeladen. Eine beängstigende Situation, die die Royal Family bis ins Mark schockiert haben dürfte. Doch eine blieb unbekümmert und war sogar zu Scherzen aufgelegt: die Queen selbst. 

Queen Elizabeth (†): Ihre irre Reaktion auf das versuchte Attentat

So schreibt Gyles Brandreth, dass die Queen über den Vorfall unterrichtet wurde und zu einem ihrer Angestellten wortwörtlich gesagt hat:

Nun, das hätte dem Weihnachtsfest einen Dämpfer verpasst, nicht?

Auf solch eine Krise mit Galgenhumor zu reagieren, soll typisch für die Königin und ihre "trockene, lustige Art, die Dinge zu sehen", gewesen sein. "Der Spaß darin, Zeit mit der Queen zu verbringen, bestand darin, herauszufinden, wie lustig sie war und unerwartete Dinge über sie zu entdecken", schreibt Brandreth über seine Freundschaft mit der verstorbenen Monarchin. 

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

lsc Gala

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