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Queen Elizabeth Hat sie Meghan falsch eingeschätzt?

Queen Elizabeth, Herzogin Meghan
© Getty Images
Kurz nach der Hochzeit von Prinz Harry mit der Schauspielerin Meghan Markle lädt Queen Elizabeth das neue Familienmitglied dazu ein, sie zu einem royalen Termin zu begleiten. Ein Fehler, wie der Autor eines neuen Buches über die Königsfamilie befürchtet.

Eigentlich hätte ihr Start ins royale Leben nicht schöner für die frischgebackene Herzogin Meghan, 39, sein können. Queen Elizabeth, 94, höchstpersönlich möchte die junge Frau bei einem öffentlichen Termin an ihrer Seite wissen. Eine Auszeichnung, so kurz nach der Hochzeit mit Prinz Harry, 36. Doch diese "glückliche Fügung" bezeichnet der Autor Robert Lacey heute als dramatischen Fehler.  

Queen Elizabeth: Hat sie die Situation um Meghan falsch eingeschätzt?

Seit April nehmen Meghan und Harry keine Verpflichtungen mehr als Senior Royals wahr. Das Paar lebt inzwischen in Los Angeles. Die starken Bande zur britischen Familie scheinen mürbe, wenn auch noch nicht gekappt.

Robert Lacey behauptet in seinem neuen Buch "Battle of Brothers: William, Harry and the Inside Story of a Family in Tumult", der Palast habe die Situation rund um das neue Familienmitglied Meghan mangelhaft beurteilt und schlecht behandelt.  Dabei soll die Queen eine zentrale Rolle gespielt haben.

Vor der Veröffentlichung seines Buches hat Lacey gegenüber der "Daily Mail" erklärt: "Es gibt nur einen Selfmade-Millionärin in der königlichen Familie, und das ist Meghan Markle. Wenn sie sich zu Beginn mit ihr zusammengesetzt hätten und gesagt hätten: 'Reden wir über die Dinge, an denen du interessiert bist', hätten die Dinge anders laufen können."

"Sie haben sie einfach losgeschickt"

Lacey bezieht sich explizit auf einen Termin im britischen Chester im Juni 2018, den Meghan als Begleitung der Monarchin wahrnimmt. "Sie haben sie einfach losgeschickt, um zu sehen, wie die Königin die Mersey Bridge eröffnet. Daran ist nichts auszusetzen, aber sie haben den Fehler gemacht, mit der Frau des Ersatzmannes umzugehen, wie mit einem routinierten Royal. Sie hätte niemals eine routinierte Royal werden können."

Offenbar scheint die Queen zu schnell zu hohe Erwartungen in die Frau gesetzt zu haben, die sie erfreut in der Familie aufgenommen hat, wie Lacey bemerkt. Sie passe gut zu ihrem Enkel Harry, habe die 94-Jährige recht schnell angenommen, behauptet der Autor.

Bruch zwischen Prinz Harry und Prinz William ist größer als angenommen

Die Krise zwischen Harry und Prinz William, 38, sei dagegen inzwischen schlimmer als gedacht und habe bereits lange vor Meghans Einheirat in die königliche Familie Fahrt aufgenommen.  

Robert Laceys Buch "Battle of Brothers: William, Harry and the Inside Story of a Family in Tumult" erscheint am 15. Oktober. Die "Daily Mail" allerdings darf bereits einzelne Passagen abdrucken.  

Verwendete Quellen:Daily Mail, Mirror

ama Gala

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