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Queen Elizabeth Ein Mörder auf dem Palastgelände

Queen Elizabeth
© Reuters
Waren Queen Elizabeth und Prinz Philip doch in Gefahr? Der Mann, der am Mittwochabend auf dem Gelände des Buckingham Palace festgenommen worden ist, ist wohl gefährlicher als gedacht

Wie konnte das passieren? Am Mittwochabend (18. Mai) wurde auf dem Gelände des Buckingham Palace ein Eindringling aufgefasst. Mal wieder muss man leider sagen, denn es ist nicht das erste Mal, dass die Sicherheit von Queen Elizabeth und der königlichen Familie hinterfragt wird.

Um 20.37 Uhr wurde die Alarmanlage aktiviert. Sieben Minuten später hatte die Polizei einen Mann gefunden, der daraufhin verhaftet wurde, weil er unbefugt einen geschütztes Ort betreten hatte. Der unbewaffnete Mann war über eine der Aussenmauern geklettert. Queen Elizabeth und Prinz Philip waren im Palast und wurden über den Vorfall informiert. Der Buckingham Palast wollte die Sache unmittelbar danach nicht weiter kommentieren. Der Kommandant der Polizei Adrian Usher sagte, die Sicherheitsmaßnahmen hätten effektiv gegriffen und zu keiner Zeit sei jemand in Gefahr gewesen.

Neue Details zum Eindringling

Am Freitag (20. Mai) wurden neue Details bekannt, die schockieren. Bei dem Eindringling handelt es sich um den 41-jährigen Dennis Hennessy. Als er festgenommen wurde, soll er in der Richtung des Palasts gelaufen sein und - genauso wie bei der Untersuchung im "Westminster Magistrate's Court" -, habe er er immer wieder gesagt: "Is Ma'am in?" Er fragte also, ob die Queen ("Ma'am") tatsächlich im Schloss gewesen ist.

Ein Mörder!

Während Untersuchung stellte sich außerdem heraus, dass Hennessy schon wegen des blutigen und gewalttätigen Mordes im Juni 1992 eines Obdachlosen verurteilt worden ist. Hennessy war gerade auf Lizenz - also unter bestimmten Bedingungen - freigekommen.

Der Mann hat zugegeben, das Gelände unbefugt betreten zu haben. Während seiner Aussage vor der Polizei sagte er, er hätte nur die schöne Aussicht während seines Spaziergangs durch den Garten bewundern wollen. Der Richter, Howard Riddle, hat ihn zu vier Monaten Gefängnis verurteilt wegen unbefugten Betreten und noch zwei Monate dazu wegen der Beschädigung der Drähte des Alarmsystems. Das Sicherheitssystem des Palasts wurde gestern überprüft, weil man Bedenken vor weiteren Sicherheitslücken hat.

Danapress Gala


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