Queen Elizabeth II.: Diese Tradition nahm unerwartet ein Ende

Seit fünf Wochen vermisst Queen Elizabeth ihr morgendliches Ritual: Der königliche Dudelsack-Spieler, der jeden Morgen 15 Minuten für die Monarchin spielt, hat überraschend gekündigt

175 Jahre lang wurde der britische Monarch mit einem 15-minütigen Dudelsack-Konzert geweckt - bis jetzt. Die Tradition, die 1843 Queen Victoria etablierte kam vor fünf Wochen zu einem unerwarteten Ende. Seitdem muss Queen Elizabeth auf das morgendliche Ritual verzichten. 

Dudelsackspieler Scott Methven hat gekündigt

Der Grund: Der königliche Dudelsackspieler Scott Methven musste seinen Job aus familiären Gründen aufgeben. Die Queen habe sehr verständnisvoll reagiert, als Methven ihr das verkündet habe, berichtet die britische Zeitung "Daily Mail". Seit 2015 hatte der Dudelsack-Profi als 15. Spieler die Position am Hof inne. 

Sein Job ist es, jeden Morgen um 9 Uhr vor dem Fenster des königlichen Schlafzimmers ein 15-minütiges Dudelsackkonzert zu spielen, wenn die Queen im Buckingham Palast, auf Schloss Windosr, Schloss Balmoral oder Holyroodhouse weilt. Urlaub hat der Dudelsack-Profi, wenn die Königin auf Schloss Sandringham ist. Dort gibt es für ihn schlichtweg keine Unterkunft, berichtet das britische Magazin "Hello!". 

Die Königin mag keine Wiederholungen

Gordon Webster, der in den 1990er-Jahren für die Monarchin spielte, plauderte in einem Interview aus dem Nähkästchen: "Weil die Queen es nicht mochte, wenn du jeden zweiten Tag die Melodien wiederholst, hatte ich wahrscheinlich etwa 700 oder 800 Melodien im Kopf."

Jetzt sucht die Queen Ersatz

Seit fünf Wochen muss die Königin auf ihren musikalischen Weckruf verzichten. "Weil es so unerwartet passiert ist, war kein Ersatz verfügbar, also gab es in den letzten fünf Wochen keine Dudelsackspiel", erklärte eine Quelle aus dem Palast der "Daily Mail" "Für die Königin muss es sehr merkwürdig sein. Sie frühstückt oft und liest die Zeitung, während er spielt", berichtete der Informant weiter. 

Nach Ersatz wird daher sicher schon gesucht. "Es ist ein Teil ihres normalen Tages und ich schätze, dass sie sich darauf freut, einen neuen Spieler zu bekommen", berichtete die Quelle weiter. Vorstellen muss sich der Nachfolger bei der Monarchin übrigens höchstpersönlich. Die Entscheidung, wer sie jeden Morgen wecken soll, will die Queen verständlicherweise selbst in die Hand nehmen. 

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