Die Queen ganz subtil: So ärgert sie Donald Trump still und heimlich

Vergangenes Wochenende war US-Präsident Donald Trump erstmals zum Staatsbesuch in Großbritannien. Und es hat fast den Anschein, als hätte die Queen ganz still und heimlich einen Weg gefunden, ihre Missgunst auszudrücken – mit ihren Broschen

Queen Elizabeth, Donald Trump und Melania Trump
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Queen Elizabeth hat stets eine unpolitische Haltung zu wahren - doch hat die Monarchin anhand dieses Details nun verraten, was sie wirklich von Präsident Trump hält?

Freundlich lächeln, höflich plaudern – und vor allem unpolitisch bleiben. Das ist die Aufgabe der britischen Königin Elizabeth II. Das hat sie bisher auch souverän gemeistert. In ihrer Regentschaft hat sie schon viele Politiker kommen und wieder gehen sehen. Wie es vom britischen Königshaus erwartet wird, blieb sie stets neutral – bis jetzt.

Queen Elizabeth: Ihre Broschen haben eine Botschaft

Wie es scheint hat die 92-Jährige einen durchaus galanten Weg gefunden, wie sie ihrem Gegenüber deutlich machen kann, was sie von ihm hält – würdevoll und ohne dabei das Protokoll zu verletzten: Mit ihren Broschen. Das behauptet zumindest die Twitter-Nutzerin Julie. In ihrem Blog "From Her Majesty’s Jewel Vault" beschäftigt sie sich ausschließlich mit den Outfits und Schmuckstücken der Queen.

Tag 1: Die Blumenbrosche der Obamas

Am 12. Juli empfängt die britische Premiereministerin Theresa May das Präsidentenpaar Donald Trump, 72, und Melania Trump, 48, in Großbritannien. Queen Elizabeth II. hatte einen anderen Termin, wo sie eine Brosche trug, die sie 2011 von Ex-Präsident Barack Obama, 56, und seiner Frau Michelle Obama, 54, geschenkt bekommen hat.

Tag 1: Queen Elizabeth trägt die Blumen-Brosche der Obamas

Eine schlichte Blüte. Seitdem trug sie das Schmuckstück nie wieder. Jetzt, sieben Jahre später steckt sie sich die Queen wieder an – ausgerechnet zum Besuch von Donald Trump.

Wollte die Monarchin damit etwas sagen? Vielleicht sogar Kritik üben? Die Obamas repräsentieren schließlich in so ziemlich allem das Gegenteil des amtierenden Präsidenten und seiner Frau.

Tag 2: Die Trauerbrosche

Zur Teestunde mit den Trumps auf Schloss Windsor trug die 92-Jährige die "Palmzweig-Brosche" – ein Erbstück ihrer Mutter Queen Elizabeth I. Laut des Blogs soll das Schmuckstück zu den absoluten Lieblingen der Queen gehören, aber auch eine traurige Vergangenheit haben: "Die Queen kam also zum Tee mit Trump und trug die Brosche, die ihre Mutter zum Staatsbegräbnis ihres Vaters trug," schreibt Julie auf Twitter.

Tag 2: Queen Elizabeth II. trägt die "Palmzweig-Brosche"

Tag 3: Die Saphir-Brosche aus Kanada

Während Trump noch auf britischem Boden ist, widmet sich die Queen anderen Gästen: König Philippe, 58, und Königin Mathilde, 45, aus Belgien. Zu diesem Anlass trug die Monarchin eine Brosche, die in ihrer Form an einen Stern erinnert.

Tag 3: Die Queen trägt eine Saphir-Brosche aus Kanada

Die Queen soll die Saphir-Brosche zu Ehren ihres 65-jährigen Thronjubiläums von Kanada bekommen haben, so steht es im Blog. Auch hinter dieser Brosche könnte man Kalkül vermuten, denn das Verhältnis zwischen den USA und Kanada darf als angespannt bezeichnet werden, vor allem seit Trump nach dem G7-Gipfel im Juni 2018 gegen Kanadas Premierminister Justin Trudeau wetterte.

Ob die Queen mit ihren Broschen wirklich Trump-Kritik üben wollte, bleibt unklar. Fest steht: Von Königin Elizabeth wird es keine Antwort geben - so gebietet es das Protokoll.

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