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Queen Elizabeth Sie soll auf Prinz Andrews Unterstützung bestanden haben

Queen Elizabeth lässt sich von Sohn Prinz Andrew zu ihrem Platz in der Westminster Abbey führen.
Queen Elizabeth lässt sich bei der Gedenkfeier zu Ehren Prinz Philips von Sohn Prinz Andrew zu ihrem Platz in der Westminster Abbey führen.
© Richard Pohle / WPA Pool / Getty Images
Während hochrangige Royals der ganzen Welt nach London gereist waren, um an der Gedenkfeier für Prinz Philip teilzunehmen, blickten Fans, Schaulustige und Expert:innen vor allem auf Queen Elizabeth. Die sorgte mit ihrer Begleitung für einen echten Überraschungsmoment.

Es muss ein schwerer und emotionaler Gang für Queen Elizabeth, 95, gewesen sein, als sie am Dienstagvormittag, 29. März 2022, durch das gewaltige Kirchenschiff der Londoner Westminster Abbey schritt, um inmitten Hunderter Gäste Platz zu nehmen, die ihrem geliebten Ehemann Prinz Philip, †99, die letzte Ehre erweisen wollten. 

Queen Elizabeth überrascht mit ihrer Begleitung

Bis kurz vor der lange im Voraus geplanten Zeremonie war nicht klar, ob die gesundheitlich angeschlagene Monarchin überhaupt daran teilnehmen würde. Bei ihrer Ankunft am westlichen Seiteneingang der Abtei sorgte sie dann umso mehr für Staunen. Sie fuhr an der Seite ihres Sohnes Prinz Andrew, 62, der jüngst durch seine mutmaßlichen Verwicklungen in den Jeffrey-Epstein-Skandal in Ungnade gefallen war, vor und ließ sich von ihm zu ihrem Platz begleiten. Damit scheint sie ein eindeutiges Signal zu setzen, immerhin geschieht bei der Queen nichts ungeplant oder unbedacht. 

Queen Elizabeth und Prinz Andrew fahren gemeinsam im Wagen am Seiteneingang der Westminster Abbey vor. 
Queen Elizabeth und Prinz Andrew fahren gemeinsam im Wagen am Seiteneingang der Westminster Abbey vor. 
© Dan Kitwood / Getty Images

Royal-Kommentator Robert Jobson aber vermutet dahinter die rührende Geste einer liebenden Mutter. "Es zeigt, dass sie ihren Sohn von ganzem Herzen liebt und ihm glaubt", erklärt er. Es habe Uneinigkeiten zwischen den hochrangigen Mitgliedern der britischen Königsfamilie gegeben, doch "sie bestand darauf", dass ihr Sohn sie begleitet. 

"Sie hat Vertrauen in Andrew"

"Es macht tatsächlich Sinn, dass er sie begleitet, weil er keine Partnerin hat", so der Autor von "Prince Philip's Century". Zudem sei zwar eine Abfindung an seine Klägerin gezahlt worden, doch der 62-Jährige sei "in den Augen des Gesetzes nicht schuldig". "Sie hat Vertrauen in Andrew. Auch wenn er aus der Öffentlichkeit verschwindet, durfte er seinem Vater Tribut zollen, der immerhin sehr stolz auf seine Dienste für die Royal Navy war, für die er im Konflikt um die Falklandinseln kämpfte."

Für Queen Elizabeth war es der erste Auftritt bei einer offiziellen Veranstaltung außerhalb ihrer eigenen Residenz seit ihrem Besuch in Cardiff, Wales, Mitte Oktober. Um ihr den Weg in die erste Reihe der Westminster Abbey zu verkürzen, brachte ihr Wagen sie zu einem Seiteneingang. Die rechte Hand am Gehstock, die linke an Prinz Andrews Arm bahnte sie sich den Weg zu ihrem Platz. Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme stand die Monarchin auf, um mit den anderen Gästen zu singen und zu beten. Besonders in dieser Zeit ist der Zusammenhalt ihrer Familie für die Queen wichtiger denn je.

Verwendete Quelle: people.com, dailymail.co.uk 

spg Gala


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