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Queen Elizabeth Abwesenheit von Prinz Charles und Prinz William birgt ein skandalöses Szenario

Queen Elizabeth
© Dana Press
Queen Elizabeth hat derzeit gleich zwei ihrer Staatsräte außer Landes geschickt. Prinz Charles befindet sich momentan gemeinsam mit Herzogin Camilla in Nordirland. Prinz William und Herzogin Catherine absolvieren gleichzeitig ihre Karibik-Commonwealth-Tour. Doch was geschieht, wenn die Monarchin nun krankheitsbedingt ausfällt?

Es ist ein Szenario, vor dem sich viele Royal-Expert:innen seit Monaten – wenn nicht sogar Jahren – fürchten. Queen Elizabeth, 95, hat sowohl Prinz Charles, 73, als auch ihren Enkelsohn Prinz William, 39, auf eine Reise innerhalb des Commonwealth geschickt, um das 70. Thronjubiläum der Monarchin zu begehen. Vor wenigen Jahren hätte dieser Aspekt keinerlei Aufsehen erregt. Doch seit dem Rücktritt von Prinz Harry, 37, und dem Missbrauchsskandal um Prinz Andrew, 61, sieht das ganz anders aus. Aus gutem Grund.

Queen Elizabeth hat momentan nur zwei vertretbare Staatsräte

Prinz William sowie sein Vater sind zwei von vier Staatsräten, die Queen Elizabeth offiziell während eines Ausfalls vertreten dürfen. Offiziell heißt es: "Für den Fall, dass die Königin aufgrund von Krankheit oder Abwesenheit im Ausland vorübergehend nicht in der Lage ist, ihre offiziellen Pflichten als Souveränin zu erfüllen, werden zwei oder mehr Staatsräte durch Patentschreiben ernannt, um anstelle Ihrer Majestät zu handeln." Die anderen zwei Positionen des Staatsrates werden derzeit noch von Prinz Harry und Prinz Andrew ausgefüllt. 

Allerdings sind beide Royals wohl kaum in der Lage, die Queen im Krankheitsfall zu vertreten. Zum einen besteht zwischen Harry und seiner Heimat eine Distanz von 8792 Kilometern. Zum anderen ist Prinz Andrew durch seinen Skandal kein ehrwürdiger Vertreter, den das britische Volk akzeptieren würde. Was passiert also, wenn Queen Elizabeth während der Abwesenheit von Charles und William plötzlich ihre Pflichten nicht erfüllen kann?

Royal-Experte warnt: Das Einspringen von Andrew ist ein "unvorstellbarer Schritt"

BBC-Korrespondent Peter Hunt sieht nur eine akzeptable Lösung: "Wenn die Königin krank wird, fliegt entweder Charles nach Hause oder Andrew springt ein – für viele ein unvorstellbarer Schritt." Demnach müsste Charles seinen Trip durch Nordirland unterbrechen und schnellstmöglich nach London zurückkehren. 

Dies bedeutet gleichzeitig, dass Charles und William nie wieder gleichzeitig Überseereisen antreten können. Einer der Staatsräte müsste zu jeder Zeit einen Direktflug nach England nehmen können. Das umschriebene Szenario, Prinz Andrew könnte tatsächlich für seine Mutter einspringen, löst auf Twitter eine erneute Diskussion um die Verteilung der Staatsräte aus. "Daily Mail"-Autor Richard Eden betont in einem Tweet: "Das ist der Grund, warum #PrinceAndrew und #PrinceHarry sofort von ihren Rollen als Staatsräte entbunden werden müssen." Die Absetzung der beiden Staatsräte erfordert einen offiziellen Akt, der durch das britische Parlament erfolgen muss. Der Druck auf die Queen und das Parlament wächst mit jedem Tag weiter.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, twitter.com, express.co.uk

jna Gala

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