Queen Elizabeth + Prinz Philip: Hat der Palast bei diesem Foto mit Photoshop geschummelt?

Queen Elizabeth und Prinz Philip haben ein neues Pressefoto von sich anfertigen lassen und auf ihren Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Royal-Fans reagieren mit Lob und Freude. Doch es taucht auch eine heikle Frage in den Kommentaren auf: Wurde das Porträt der Royals mit Photoshop bearbeitet oder sogar erstellt?

Queen Elizabeth und Prinz Philip posieren vor Schloss Windsor. Das Foto wurde anlässlich des 99. Geburtstages von Philip vom Palast herausgegeben.

Endlich sieht man Queen Elizabeth, 94, und Prinz Philip, 99, wieder vereint: Das am 10. Juni veröffentlichte Foto ist das erste gemeinsame Foto der beiden Royals seit über einem Jahr. Aufgenommen wurde es auf Schloss Windsor, wohin sich die Königin und ihr Ehemann zum Schutz vor dem Coronavirus zurückgezogen haben.

Für das Shooting wählte die Queen ein pastellblaues Kleid mit gelbem Blumenmuster und Philip eine graue Hose mit dunkelblauem Jacket. Mit dem historischen Gebäude im Hintergrund blicken die Royals - zugegeben - etwas verkniffen in die Kamera. Doch nicht das fehlende Lächeln ist es, was einige User stört. 

Foto von Queen Elizabeth und Prinz Philip sorgt für Gesprächsstoff

Auf dem Twitter-Account der Königsfamilie äußern User den Verdacht, das Foto könnte mit Photoshop erstellt oder zumindest bearbeitet worden sein.

  • "Photoshop-Fail. Was wollt ihr verstecken? Wenn Philip zu krank ist für ein Foto, nehmt doch eine alte Aufnahme"
  • "Hey Leute, braucht ihr Hilfe bei Photoshop?"
  • "Das ist ein sehr unglücklich bearbeitetes Foto."
  • "Ist das Foto echt? Es sieht nicht richtig aus. Die Königin hat kein schönes Lächeln, ihre Hände sehen seltsam aus und die Kanten sind hart ... als wäre es Photoshop."
  • "Das Social-Media-Team der Königsfamilie braucht einen guten Photoshop-Experten. Das hier ist ein echtes Foto, das von jemandem sehr schlecht behandelt wurde."
  • "Ein Bild von geringer Qualität. Sieht so aus, als ob es von WhatsApp stammt und immer wieder erneut gesendet wurde. Die Beleuchtung sieht nicht natürlich aus, sondern wie geformt, beschnitten und kopiert."
  • Ein anderer User unkt sogar, ob Prinz George, sechs, im Lockdown langweilig gewesen sei und das Foto bearbeitet habe.

Photoshop-Fails

Schön geschummelt

Nanu, sie sieht so anders aus. Als Khloé Kardashian dieses Bild auf Instagram teilt, häufen sich die Kommentare augenblicklich. Aufgrund dieses Super-Glam-Looks unterstellen Fans dem Reality-TV-Star sich kosmetischen Eingriffe unterzogen zu haben. Besonders aufmerksamen Usern fällt jedoch auf, dass die zierliche Schmetterlingskette um Khloés Hals auf einer Seite die Kette fehlt - Photoshop-Fail! Ihr verändertes Aussehen scheint also mit einer zu gut gemeinten Retusche zusammenzuhängen.
Adeline Norberg, die Tochter von Michael Wendler und Claudia Norberg, posiert für ein Selfie, welches sie auf Instagram hochlädt. Voluminöse Locken, ein starkes Make-up, ein dramatischer Schwarz-Weiß-Filter - für das perfekte Bild ergreift sie so einige Maßnahmen. Es scheint auch, als hätte sie mit Photoshop experimentiert und dabei ihr rechtes Auge fast wegretuschiert. 
Zum neuen Jahr hat Bachelorette Gerda Lewis eine ganz besondere Überraschung für ihre Fans parat: Sie ist wieder verliebt und zwar in Wrestler Melvin Pelzer. Mit diesem Posting macht Gerda ihre Beziehung auf Instagram offiziell - doch das Bild selbst ist eine Photoshop-Collage. Ganz offensichtlich hat Gerda sich und ihren Melvin in ein perfektes Feuerwerk hinein gebastelt. Das fällt auch einigen Followern auf - die Bachelorette reagiert auf diese Kommentare ganz ehrlich mit den Worten: "Ja und?".
Verona Pooth schickt ihren Followern auf Instagram sexy Urlaubsgrüße vom Boot - doch neben der traumhaften Kulisse, rückt auch Veronas Bauchnabel in den Mittelpunkt. Der sähe, wie einige der Follower unter das Bild schreiben, nach einem Photoshop-Fail aus. Aber nicht nur das, auch Veronas Fingernägel seien überproportional lang, wie eine Followerin bemerkt haben will ...

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Was ist dran am Schummel-Vorwurf?

Seltsame Lichtverhältnisse, fehlende Raumtiefe, unnatürliche Konturen: Dass Queen Elizabeth und Prinz Philip ihre Fans mit einer am Computer zusammengebauten Foto-Collage täuschen, ist undenkbar. GALA will es genau wissen und bittet GALA-Foto-Redakteurin Eva, einen Blick auf das Porträt zu werfen. Was steckt hinter den Auffälligkeiten? Die Meinung des Profis: digitale Nachbearbeitung ja, kompletter Fake nein. 

"Bei den Aufnahmen wurde ein Aufhellblitz verwendet, der an den Reflexionen in den Augen des Paares zu erkennen ist. Hinter den gefalteten Händen der Queen müsste daher tatsächlich ein größeres Schattenspiel auf dem Kleid entstehen. Stattdessen ist in diesem bearbeiteten Teil des Fotos eine harte Kontur zu erkennen. Nachträgliche Aufhellung oder Abdunklung einzelner Bildbereiche ist an und für sich eine normale Vorgehensweise bei der Fotobearbeitung. Das Ergebnis sollte dabei allerdings möglichst natürlich ausfallen."

Heißt für das Presse-Team der Royals in Sachen Bildbearbeitung wohl: nachsitzen!

Verwendete Quelle: twitter.com/royalfamily


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